Unterschied zwischen links und rechts

Von Alexander Müller veröffentlicht am 23. Mai 2017 | 19 mal gesehen

Die Rechte Ivanka Trump in Saudi Arabien

Emanzipierte Frau, Republikanerin Trump

Die Linke Micheline Calmy-Rey im Iran

Das Schweizer Gespenst machte sich und die Schweiz weltweit lächerlich, Sozialdemokratin Calmy-Rey

Die Bilder machen deutlich wer die Bittsteller sind.

Die USA haben Waffen zu bieten und können wenn nötig arabische Herrscher von der Macht entfernen. Da zahlt man halt dann für einen Rüstungsdeal schon mal eine Spende. Der linke Bundesrat will es hingegen gut mit allen haben und es  fast allen, ausser dem eigenen Volk, recht machen. Dafür lässt er sich auch gerne öffentlich vorführen und über den Tisch ziehen. Hier wird deutlich wer Power hat und wer nicht.

Unterschied zwischen links und rechts
Bewertung 5 Abgestimmt 1 mal

Pauli ist ein Symptom der linksgrünen Filzwirtschaft

Von Alexander Müller veröffentlicht am 23. Mai 2017 | 8 mal gesehen

Pauli ist ein Symptom einer jahrzehntelangen rotgrünen Filzwirtschaft. Er ist sicher kein Einzelfall. Man müsste die gesamte Stadtverwaltung inklusive Staatsanwaltschaft ausmisten. Die Zürcher Staatsanwaltschaft ist nämlich auch nicht ganz sauber.

Typisch für die Zürcher Stadtverwaltung und sicher kein Einzelfall

 

Pauli ist ein Symptom der linksgrünen Filzwirtschaft
Bewertung 5 Abgestimmt 1 mal

Koranverteiler, Verführer und Hassprediger

Von Alexander Müller veröffentlicht am 20. Mai 2017 | 8 mal gesehen

Laut einem Artikel im Tagesanzeiger ist es juristisch schwierig Koranverteilungen und Lies-Standaktionen zu verbieten. Dies obwohl allgemein bekannt ist, dass diese Standaktionen der Akquirierung und Radikalisierung dienen und somit gefährlich sind. Wer aber seine Meinung in einem harmlosen Tweet schreibt, der kann im Kanton Zürich sehr schnell zum Schweigen gebracht werden. Das ist dann juristisch offensichtlich problemlos machbar.

Koranverteiler

Fazit: In der heutigen politischen und juristischen Landschaft Schweiz müssen wir uns wohl damit abfinden, dass religiöse Fanatiker fast alles dürfen, während andere schweigen müssen.

Die Gründer der Schweiz hatten noch kein Problem damit, ein Jesuitenverbot zu verhängen. Seither hat sich die Schweiz weit von ihrem Gründungsgedanken entfernt und stark gewandelt. Die politischen Kräfte, die heute am Ruder der Macht sind, treiben die Umwandlung der Schweiz zum Nachteil der einheimischen Bevölkerung weiter voran.

Koranverteiler, Verführer und Hassprediger
Bewertung 4.2 Abgestimmt 5 mal

Neue Schnapsidee aus Bern Schützenvereinpflicht für Waffenbesitzer

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Mai 2017 | 48 mal gesehen

Der Schweizer Bundesrat und seine Entourage sind ja für ihre miesen Verhandlungskompetenzen bekannt. So lassen sie sich regelmässig über den Tisch ziehen anstatt die Schweizer Interessen zu wahren. Auch jetzt beim Waffengesetz sehen wir das wieder. Nach den Terroranschlägen in Paris forderten EU-Politiker, die auch gerne die Form von Bananen vorschreiben, eine Verschärfung des Waffengesetzes.  Eine Verschärfung, die in Bezug auf mehr Sicherheit und Terrorismusbekämpfung rein gar nichts bringt. Bern reagiert mit einer Salamitaktik um den widersinnigen Forderungen der EU zu entsprechen.

Neu sollen Waffenbesitzer Mitglied in einem Schützenverein sein. Das ist ein absoluter Unsinn, der in Bezug auf die Terrorismusbekämpfung rein gar nichts bringt. Breivik war auch Mitglied in einem Schützenverein! Ich gehe davon aus, dass die Berner Magistraten mit diesem Unsinn die Waffenlobby entzweien und schwächen wollen. Für die Schützenvereine ist so eine Pflicht natürlich eine willkommene Einkommensquelle und so werden deren Vertreter eher JA sagen. Sie gehen den Bundesbehörden damit jedoch auf den Leim, denn langfristig gesehen wird es der Waffenlobby schaden. Denn mit dieser unsinnigen Gesetzesvorlage wird der Waffenbesitz in der Schweiz teurer und unattraktiver. Es tritt also genau das ein was die Linken um Chantal Galladé schon lange wollen.

Ich appelliere daher an alle Waffenbesitzer und Waffenfreunde zusammenzustehen und Bern und Brüssel die Stirn zu bieten. Wenn die Berner Magistraten und die EU-Politiker das Schengen abkommen bei der Flüchtlingsthematik auch so ernst nehmen würden wie  beim Waffengesetz, dann hätten wir keine Flüchtlinge mehr in der Schweiz. Dies, weil ja praktisch alle Flüchtlinge über sichere Drittstaaten in die Schweiz einreisen und gemäss dem Schengenabkommen folglich wieder in diese zurückgeführt werden müssten.

Wird nicht weniger gefährlich bloss weil der Besitzer in einem Schützenverein ist.
Neue Schnapsidee aus Bern Schützenvereinpflicht für Waffenbesitzer
Bewertung 3.77 Abgestimmt 13 mal

Blitzer – Staatlich organisierte Abzocke

Von Alexander Müller veröffentlicht am 13. Mai 2017 | 72 mal gesehen

Wenn in der Schweiz ein Bünzli der Ansicht ist, dass die Leute in einer bestimmten Gegend schneller fahren als erlaubt, kann er dies der Polizei melden. Diese stellt dann  da und dort für ein paar Tage mobile Blitzer auf, damit der Anrufer glücklich ist und die Staatskasse gefüllt wird. Die Einnahmen sind mittlerweile ein fester Budgetposten. Um Sicherheit geht es dabei schon lange nur noch am Rande.

Der folgende Film aus Deutschland zeigt, dass es primär um Abzocke geht. Da die Schweiz ja für ihren autonomen Nachvollzug bzw. das Nachäffen was EU-Gepflogenheiten angeht bekannt ist, dürfte es in der Schweiz sehr ähnlich zu und her gehen.

Fakt ist, dass die Einnahmen von Blitzern auch in der Schweiz ein wichtiger Budgetposten sind.

Blitzer

Zum Glück gibt es Schutzvereinigungen gegen dieses staatlich organisierte Raubrittertum.

Blitzer – Staatlich organisierte Abzocke
Bewertung 4.2 Abgestimmt 10 mal

Was taugen Preisportale wenn man ein Pfefferspray sucht?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 30. April 2017 | 54 mal gesehen

Schweizer Preisportale sind vor allem Werbeplattformen, die keineswegs immer die günstigsten Preise anzeigen. Sie zeigen die Preise ausgewählter Händler an. Wie ich zu dieser Aussage komme? Neulich habe ich mir angeschaut wo ich in der Schweiz ein günstiges Pfefferspray bekomme. Die Suchmaschine Google begünstig vor allem die grossen Anbieter, was aber nicht unbedingt zum Vorteil der Konsumenten ist. Deshalb habe ich mir die Schweizer Preisportale angeschaut. Dies in der Hoffnung dort günstige Angebote zu erhalten. Leider mit einem enttäuschenden Ergebnis.

Die bekannten Preisportale zeigen vor allem die Angebote der Händler an, die das Preisportal für seine Dienste bezahlen. Ausserdem müssen diese Händler teilweise abstruse Kriterieren der Preisportalbetreiber erfüllen. Das folgende Bild zeigt z.B. was Toppreise.ch von einem Händler verlangt:

Vetternwirtschaft bei Toppreise.ch?

Die wollen, dass Händler ein Partnerprogrammen bei Affiliate-Unternehmen starten. Was das mit günstigen Preisen zu tun hat, ist mir schleierhaft. Es geht hier wohl eher darum Affiliate-Unternehmen lukrative Aufträge zuzuschanzen.

Wie ich weiter feststellen musste, zeigen die Schweizer Preisportale zumindest was Pfefferspray angeht bei weitem nicht die besten Produkte und die günstigsten Preise an. Nehmen wir z.B. den PSX1 Pfefferspray. Das günstigste Angebot auf Toppreise.ch ist für CHF 19.90 erhältlich. Doch dieser Preis ist hoch. Sogar der Hersteller Piexon bietet den PSX1 günstiger an und im Pfefferspray-Store bekommt man den PSX1 schon für CHF 12.00.

Pfefferspray

Mein Favorit steht somit fest. Es ist der Pfefferspray Store. Er bietet ein breites Angebot an wirksamen Pfeffersprays zu günstigen Preisen an. Was will man mehr?

Was die Preisportale angeht, so bezweifle ich mittlerweile ernsthaft, dass diese wirklich die besten Preise anzeigen. Es handelt sich dabei eher um Werbeplattformen für die Händler, die dort mitmachen und die Bedingungen der Preisportale erfüllen, indem sie z.B. die völlig unnötigen Dienste eines teuren Affiliate-Dienstes in Anspruch nehmen. Auch die Forderung MwSt pflichtig sein zu müssen, ist absurd. Wer unter 100’000 Franken Umsatz macht, ist in der Schweiz nicht MwSt pflichtig. Das trifft für viele kleine Online-Shop-Betreiber zu, die ihr Geschäft nebenberuflich betreiben. Diese müssen jedoch keineswegs schlechter sein als die grossen Abzocker, die ihre Unternehmen oft erstmal mit roten Zahlen beginnen und im grossen Stil hochstapeln um Investoren anzulocken.

Was taugen Preisportale wenn man ein Pfefferspray sucht?
Bewertung 4.64 Abgestimmt 11 mal

Schnee setzt Schneggli auf der Strasse zu

Von Alexander Müller veröffentlicht am 28. April 2017 | 79 mal gesehen

Kaum gibt es Schnee auf Schweizer Strassen, schon häufen sich wieder die Verkehrsunfälle. In der Mainstreampresse sind die Meinungen schnell gemacht. Es seien die Schnellfahrer, die Unfälle bauen, weil sie ihr Tempo nicht anpassen würden. Doch ist das wirklich so? Ich bin auch ein Schnellfahrer, fahre seit 1994 Auto, zurzeit rund 200 Kilometer pro Tag und habe noch nie im Winter einen Unfall gebaut. Daher habe ich an den Vorwürfen so meine Zweifel.

Meiner Meinung nach gibt es viele Unfallursachen. Zum einen gibt es wohl schon viele Autofahrer, die mit Sommerreifen unterwegs sind. Die haben bei verschneiten Strassen natürlich Mühe und zum anderen sind die notorischen Schneggli und Schleicher mit der Situation wohl heillos überfordert. Schneggli sind übervorsichtige Langsamfahrer und Schleicher sind Langsamfahrer, die gerne dicht hinter anderen Autos oder Lastwagen herschleichen.

Schleicher
Schleicherkolonne

Ich habe heute auf der Autobahn wieder einige von beiden Arten überholt. Der Spurwechsel war heute Morgen aufgrund der Spurrillen auf der Fahrbahn zugegeben etwas anspruchsvoller und gefährlicher, doch es ging. Aber gerade die Schneggli sind es, die jetzt riskante Überholmanöver provozieren. Dies, da sie viel zu langsam unterwegs sind. Ausserdem fahren die Schneggli gerne dicht hintereinander in Kolonnen und bremsen häufig, auch wenn es gar nicht nötig ist. Wenn dann das vorderste Schneggli zu brüsk bremst, gibt es eine Massenkarambolage. Weil diese Behämmerten ja nicht vorausschauend fahren können und viel zu dicht auffahren.

Dann gibt es auch solche, die lange hinter einem Lastwagen her schleichen. Das sind die Lastwagenschleicher. Manche von denen denken nicht gerade viel. Sie fahren mehrere Minuten lang hinter einem Lastwagen her um dann mit Tempo 90 oder 100 einfach kurz vor einem Schnellfahrer auf die Überholspur zu wechseln und diesen zu einem brüsken Bremsmanöver zu nötigen. Auch das ist natürlich sehr gefährlich wobei es nicht der Fehler des Schnellfahrers sondern der Fehler des Schleichers ist.

Im folgenden Film sieht man wie ein Schneggli über eine längere Zeitdauer die Überholspur blockiert, weil es unfähig ist einen Lastwagen zu überholen. Auf die Idee die Fahrspur zu wechseln um fähigeren Automobilisten die Fahrbahn freizumachen kommt es lange nicht. Man stelle sich dieses Schneggli bei widrigen Wetterbedingungen vor.

Hier sieht man wie Schneggli die Überholspur blockieren und Schnellfahrer nerven:

Immerhin wird in Deutschland gegen die rollenden Verkehrshindernisse vorgegangen. Sollte in der Schweiz auch gemacht werden.

Meiner Meinung nach sind es vor allem Schneggli und Schleicher, die Unfälle verursachen oder provozieren. Sie sind bei widrigen Witterungsverhältnissen schnell überfordert und geistig am Limit.

Schnee setzt Schneggli auf der Strasse zu
Bewertung 4.67 Abgestimmt 12 mal

Schläger hat mehr Persönlichkeitsrechte als Twitterer

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. April 2017 | 65 mal gesehen

Wie heisst es so schön im Schweizer Bünzlideutsch? Erst denken und dann zuschlagen? Gut für den Totschläger, dass er keinen Tweet geschrieben hat. So geniesst er in der Schweiz wenigstens einen umfassenden Persönlichkeitsschutz. In der Schweiz hat ein Gewaltverbrecher mehr Persönlichkeitsrechte als jemand, der auf Twitter seine Meinung schreibt. Dies zumindest nach der aktuellen Rechtsprechung.

Der Totschläger geniesst umfassenden Persönlichkeitsschutz.
Schläger hat mehr Persönlichkeitsrechte als Twitterer
Bewertung 5 Abgestimmt 12 mal

Urlaub in der Region Neapel

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. April 2017 | 54 mal gesehen

Kürzlich war ich für ein paar Tage in Neapel und Umgebung. Es gibt dort auf relativ engem Raum sehr viele kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Auch die berühmte Insel Capri ist nicht weit.

NEAPEL

Ich hatte einen Fensterplatz und konnte daher bereits beim Anflug mit dem iPhone ein gutes Foto schiessen.

Anflug auf Neapel, 9.04.2017 mit Blick auf den Vesuv

Ich war das erste Mal in Neapel, habe mich dort aber relativ schnell und gut zurecht gefunden. Planerisch habe ich zwar vor meiner Reise einen Fehler gemacht. So habe ich ein Hotel in Volla ausserhalb von Neapel gebucht. Von dort aus hatte ich zwar einen guten Blick auf den Vesuv, mein Standort war aber nicht so verkehrsgünstig gelegen. Das Taxi vom Flughafen nach Volla kostet zwischen 20-30 Euro. Dasselbe zahlt man von Volla nach Neapel bzw. von Neapel zum Flughafen. Man sollte den Preis vorher aushandeln, vor allem wenn man alleine unterwegs ist, da man alles selbst zahlen muss. Der ÖV ist hingegen ausgesprochen günstig. Der Bus von Volla nach Neapel kostet nur 1.50 Euro. Allerdings gibt es an den Bushaltestellen keinen Fahrplan. Ich wusste also nicht wann der Bus kommt bzw. ob er überhaupt kommt. Dann musste ich teilweise etwas lange auf den Bus warten. Hin und wieder musste die Bushaltestelle auch gesucht werden, weil diese von Autos zu parkiert wurde. Dafür bin ich das erste Mal gratis mit dem Bus von Volla nach Neapel gefahren. Auch problematisch war, dass die Fahrtrichtung an der Haltestelle nicht angegeben wird. Das ist vor allem für Leute, die das erste Mal in der Region sind ein Problem. Ich habe dann einfach nachgefragt wobei ich nicht italienisch spreche und die meisten Passanten dort nicht englisch sprechen. Ich bin trotzdem immer dort angekommen wo ich hin wollte. Einige Male wurde ich sogar von Italienern nach dem Weg gefragt als ich an der Bushaltestelle wartete.  Ich spreche zwar wie gesagt nicht italienisch bzw. napolitanisch, doch das heisst nicht, dass ich nichts verstehe. Wenn ich ein Hotel in Neapel gebucht hätte, hätte ich mir viel Zeit sparen können und mehr sehen können. Neapel ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Metro kostet 1 Euro und erschliesst die Stadt recht gut.

Pompeji, Herculaneum, Vesuv

Pompeji und Herculaneum kann man ebenfalls problemlos und günstig mit dem Zug erreichen. In den Schweiz hatte ich mir den Führer durch die Ausgrabungen von Pompeji aufs Handy heruntergeladen. So konnte ich bereits im Flugzeug meine Pompeji-Tour planen. Es lohnt sich zudem noch vor der Abreise auf ticketone.it für 20 Euro das Ticket „Cumulativo 5 siti“ zu kaufen. Damit kann man Pompeji, Herculaneum und drei weitere Sehenswürdigkeiten problemlos innerhalb von 3 Tagen betreten ohne an den Ticketständen anstehen zu müssen. Eine gute Vorbereitung von solchen Reisen lohnt sich, alleine reisen ebenso, da man sich so auf das fokussieren kann, was einem interessiert. Dank bereits vorher gekauftem Mehrfachticket, bin ich mühelos an der Besucher-Schlange im Eingang vorbeispaziert.

Pompeji

In der Arena des Amphitheaters in Pompeji

Den ersten Tag verbrachte ich einzig in Pompeji. Am Bahnhof hatte ich mir zum Glück noch Sonnencreme Faktor 50 gekauft. Anschliessend betrat ich Pompeji durch die „Porta Marina“. Das heisst vorher machte ich noch einen Abstecher in die privaten Thermen vor dem Tor. Vor der Porta Marina kann man sich übrigens den Führer, den ich schon auf meinem Handy hatte, zusammen mit einem Stadtplan in Papierform beschaffen. Es lohnt sich, sich den Führer und den Stadtplan zuzulegen, denn sonst ist man in der Stadt verloren. Obwohl ich praktisch einen ganzen Tag dort war und mit einer Flasche Wasser und meinem iPhone bewaffnet pausenlos von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilte, reichte es nicht um alles zu sehen. Die Stadt hatte übrigens schon ein ausgezeichnetes Bewässerungssystem mit zahlreichen Brunnen. Einige funktionieren immer noch und es ist offenbar sogar trinkbar. Es gibt in Pompeji sehr viele Sehenswürdigkeiten. Als ich am ersten Tag am späteren Nachmittag am Haus des Marcus Lucretius Fronto ankam, es liegt in einer Nebengasse, war es geschlossen. Dies weil es nur am Vormittag geöffnet war. Deshalb war ich am nächsten Tag nochmals am Vormittag in Pompeji und schaute es mir dann an. Es lohnt sich, dieses Haus zu besichtigen. Das Haus hat schöne Wandbemahlungen und an einem Fenster kann man sogar noch Reste des Fensterglases erkennen. Das in einem Haus, welches im Jahr 79 verschüttet wurde! Dank meinem Mehrfachticket konnte ich Pompeji auch am zweiten Tag problemlos betreten. Diesmal betrat ich Pompeji jedoch beim Eingang in der Nähe des Amphitheaters.

Selfie in Pompeji (die Teleskop-Stangen für das iPhone sind eine tolle Sache)
Fernab vom Touristenrummel alleine in einem Stadtviertel vom Pompeji – Es hat schon fast meditativen Charakter (Nicht mit einer lauten Schulklasse hingehen!!! Das stört und lenkt ab.)

Nach der Besichtung von Pompeji genehmigte ich mir in Neapel eine Pizza bei Di Matteo, bei dem schon Bill Clinton gegessen hat. Pizza ist in Neapel ausgesprochen gut und bei Di Matteo und Sorbillo schon für unter 10 Euro erhältlich! Bei Sorbillo musste ich eine Stunde anstehen ehe ich hinein kam. Dort stehen auch sehr viele Einheimische oder zumindest Italiener an. Das Nastro Azzuro Bier kann es übrigens locker mit 99% der Schweizer Biermarken aufnehmen. Einzig das Chopfab-Bier aus Winterthur kann noch mithalten. Es muss aber eiskalt sein und man sollte es unbedingt aus einem Glas trinken. Die servieren es aber gerne zusammen mit Plastikbechern, in diesem Falle entweder ein Bierglas verlangen oder einfach aus der Flasche trinken, denn dann schmeckt es einfach viel besser.

Bei Di Matteo

Vesuv und Herculaneum

Da Herculaneum näher am Vesuv liegt, bietet es sich an von dort aus auf den Vesuv aufzubrechen. Der Aufstieg ist gratisfitness, schnelles Gehen lohnt sich also.

Vesuv

Selfie auf dem Vesuv

Herculaneum

Herculaneum ist auf Jedenfall ebenfalls sehenswert. Wer einen Blick fürs Detail und kulturhistorische Kenntnisse hat, der erkennt, dass das Hakenkreuz in Europa schon lange vor den Nazis verbreitet war. Es ist daher vermessen dieses Symbol einzig mit den Nazis in Zusammenhang zu bringen. Ein politisches Verbot dieses Symbols, wie es Juden und Linke fordern, zeugt daher von ausgesprochener Dummheit und geschichtshistorischer Ignoranz. Es kann nicht sein, dass ein uraltes Glückssymbol verbannt wird, weil es im 20 Jahrhundert von einer Partei vereinnahmt wurde. Eine solche Verbannung ist inakzeptabel. Das Hakenkreuz ist keine Erfindung der Nazis, sie hatten nicht das Patent darauf.

Vor dem Haus des Deutschen in Herculaneum (Witz). Hakenkreuze findet man übrigens sowohl in Pompeji als auch in Heculaneum. Beide Städte wurden im Jahr 79 verschüttet. Vielleicht wohnte im Haus ja ein ehemaliger Legionär, der bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahr 70 dabei war (Witz).

Santa Maria Capua Vetere

Das Amphiteater von Spartacus liegt im antiken Capua, welches im Jahr 840 von den Sarazenen vollständig zerstört wurde. Ich war dort fernab der grossen  Touristenströme praktisch alleine, wie man auf meinem Selfie gut sehen kann. Eine Besichtigung des Amphitheaters lohnt sich für Geschichtsinteressierte mit Blick fürs Detail auf jeden Fall. Die Anreise mit dem Zug von Neapel aus ist ausgesprochen günstig. Für den Zug von Neapel nach Santa Maria Capua Vetere habe ich 3.10 Euro gezahlt. Obwohl es von Neapel nach Capua eine ordentliche Strecke durch Kampanien ist. In Zürich hätte ich dafür nicht einmal eine Tageskarte fürs Tram bekommen. Das Ticket habe ich am deutschsprachigen Automaten im Hauptbahnhof erstanden. Die italienischen Automaten sind besser und einfacher zu bedienen als jene von der SBB. Ich habe allerdings nur einfach gebucht und kam dann noch ins Schwitzen als ich zu spät am Bahnhof in Capua ankam und an der Bar noch ein Ticket für die Rückreise nach Neapel kaufen musste. Der Zug war dann auch nicht so pünktlich und somit schaffte ich es noch. In der Schweiz hätte ich ihn wohl verpasst.

Amphitheater Capua
Amphitheater in Capua – Spartacus begann seine Revolte in Capua
Das Amphitheater in Capua ist wirklich imposant und sehenswert.
Im Amphitheater in Capua, 12.04.2017

Es ist schon eindrücklich selber einmal in der Arena eines Amphitheaters zu stehen und auf die Zuschauerränge zu blicken. Ahnend, was sich dort einst alles ereignete. Achtung, der folgende Film ist nichts für Kleinkinder!

Nationalmuseum in Neapel

Das Nationalmuseum in Neapel habe ich natürlich auch besucht. Dort findet sich übrigens das berühmte Mosaik der Schlacht bei Issos, welches in Pompeji gefunden wurde. Dort befindet sich heute eine Kopie davon.

Schlacht bei Issos – Mosaik aus Pompeji – Die Frau links im Bild wollte trotz mehrfacher Aufforderung einfach nicht weggehen und ich bekam deswegen noch Streit mit ihr. Nachher kam eine geführte Gruppe und ich konnte ein weiteres Foto vergessen.
Mit Kaiser Caracalla
Am europäischen Schönheitsideal hat sich in den vergangenen 2000 Jahren zum Glück nicht viel geändert.

Von einem Norditaliener habe ich gehört, dass Neapel gefährlich sei und man aufpassen müsse usw. Es ist Quatsch. Klar muss man aufpassen, doch das muss man in anderen Städten auch. Ich habe mich in Neapel relativ sicher gefühlt. Die Polizei ist wachsamer als in Zürich und ich konnte mich dort problemlos zu Fuss und mit dem ÖV bewegen. Allerdings wollte man mir zweimal ein iPad mit iPhone für 100 Euro anbieten. Als ich sagte, ich hätte nur 20 Euro, wollte er es mir für 20 Euro geben. Sowas sollte man natürlich nicht kaufen, da es gegen den Wind nach Betrug und Verbrechen stinkt. Ich dachte erst, es handelt sich um gestohlene Ware, doch die polnische Receptionistin im Hotel meinte, dass es leere Hüllen seien. Also, einfach die Finger davon lassen. Vor über 20 Jahren ist mir so ein Betrüger auch im Fürstentum Liechtenstein begegnet. Der wollte mir damals  Lederjacken verkaufen. Das gibt es also nicht nur in Italien. Einfach weitergehen und fertig. Sicher kann man nicht ausschliessen, dass man in Neapel auch überfallen werden kann, doch es ist eine Stadt, die grösser ist als Zürich und meiner Meinung nach ist Zürich nicht weniger gefährlich. Vor allem am 1. Mai tummeln sich in der Stadt Zürich die gefährlichen Asozialen. Im Vergleich zu Neapel ist Zürich übrigens wie ein überschaubares Dorf. Vor dem Heimflug bin ich dann noch auf das Castel Sant’Elmo gegangen. Von da aus hat man einen guten Überblick über die Stadt. Wenn ich direkt in der Stadt gewohnt hätte, hätte ich noch mehr gesehen, denn es gibt dort definitiv mehr zu sehen als es mir in den 4 Tagen möglich war, die ich dort war. Das was ich mir für diese Reise vorgenommen habe, hab ich gesehen und es war interessant. Damit war die Reise ein voller Erfolg.

Urlaub in der Region Neapel
Bewertung 4.27 Abgestimmt 11 mal

Tempolimiten sind etwas für Bünzlischweizer

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. April 2017 | 77 mal gesehen

Der linksgrüne Geri Müller will in Baden einen Blitzkasten aufstellen. Budgetiert sind Einnahmen von einer halben Million Schweizerfranken. Mit Sicherheit hat das nichts zu tun, sonst würde man nicht solche Einnahmen einplanen. Obwohl der Sachverhalt klar ist, spaltet das Thema die Schweiz.

Oberkontrolleur Geri Müller fährt mit dem Velo an seinen Freunden vorbei.

Vor allem Linksgrüne und Staatsgläubige begrüssen den Blitzkastenterror. In einschlägigen Kommentarspalten der deutschweizer Mainstreampresse gibt es immer wieder Stimmen aus dem linken Lager, die den staatlichen Kontrollwahn begrüssen. Immer wieder behaupten sie, dass keine Probleme habe, wer sich an die Tempolimiten halte. Doch so einfach ist es nicht, denn die Tempolimiten sind in der Schweiz viel zu tief angesetzt. So wurde die Tempolimite auf Autobahnen wegen linksgrüner Anliegen von 130 auf 120 gesenkt. Die Linksgrünen erhofften sich daraus positive Effekte auf die Umwelt. Doch diese Effekte sind derart marginal, dass sie kaum nachzuweisen sind. Die Tempolimite auf Autobahnen bleibt trotzdem bei 120, was einige Bünzlischweizer veranlasst dort mit 110 herumzuschleichen. Wer sich strikt an Schweizer Tempolimiten hält, der kann gar nicht mehr schnell fahren. Dennoch gibt es in der Schweiz viele, die freiwillig noch langsamer fahren und so den nachfolgenden Verkehr behindern.

Es sind vor allem Bünzlischweizer, die sich strickt an  Tempolimiten halten und in der Regel sogar noch langsamer fahren als erlaubt. Diese Leute würden wohl auch keinen Joint rauchen, wenn es verboten wäre. Ihnen sind die Gesetze heilig, auch wenn sie von höchst fragwürdigen Politikern erlassen wurden, deren politische Einstellung sie nicht teilen. Bünzlischweizer sind dogmatische Prinzipienreiter. Sie spielen gerne Polizist und wollen andere Automobilisten mit langsamer Fahrweise erziehen.

Mir widerstrebt diese überangepasste Form der Staatshörigkeit. Mündige Bürger, müssen fähig sein widersinnige Vorschriften und Gesetze zu hinterfragen. Dass es auch anders als in der Schweiz geht, habe ich kürzlich während meines Urlaubs in Neapel gesehen. Schweizer Verkehrspolizisten würden dort wohl einen Herzinfarkt bekommen, so wie die dort fahren. Während ich hier in der Schweiz einer der Wenigen bin, die etwas schneller fahren und auch mal hupen wenn einer vor der Ampel eingeschlafen ist, machen das dort fast alle so. Dort gibt es regelrechte Hubkonzerte. So wie in der Schweiz viele chronisch zu langsam und übervorsichtig fahren, fahren dort viele eher schneller und riskanter. Man kann aber trotzdem bei rot über die Ampel gehen, denn sie halten wirklich an. Das habe ich selber ausprobiert.

Tempolimiten sind etwas für Bünzlischweizer
Bewertung 4.27 Abgestimmt 11 mal