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Das Rütli ist nicht die Geburtsstätte der Schweiz!

Nach der Gründung des Bundesstaats Schweiz am 12. September 1848 wurden Mythen verbreitet. Mit ihnen wollten die damaligen Mächtigen ein Gemeinschaftsgefühl bei der Bevölkerung des neuen Bundesstaats erzeugen. Das war wahrscheinlich nötig, denn der Gründung des Bundesstaats ging ein Bürgerkrieg voraus, der Sonderbundskrieg. Ausserdem sah sich der neu gegründete Bundesstaat mit Bedrohungen von Aussen konfrontiert. Die Mächtigen wollten die Bevölkerung im Land daher so schnell wie möglich einigen und zu einem Volk machen um möglichst geeint den Gefahren von Aussen begegnen zu können.

Zum Gründungsmythos gehört auch das Märchen vom Rütlischwur. Der Rütlischwur wird erstmals im Weissen Buch von Sarnen erwähnt. Dieses Buch wurde 1470-72 vom Obwaldner Hans Schriber verfasst. Das Rütli wird deshalb gerne als Gründungsstätte der Schweiz bezeichnet. Das ist es jedoch nicht. Die Schweiz gab es im Mittelalter noch nicht und das Rütli liegt im Kanton Uri, einem ehemaligen Sonderbundskanton. Die Sonderbundskantone wollten den heutigen Bundesstaat mithilfe eines Pakts mit Österreich verhindern. Dass ausgerechnet eine Kuhwiese in einem Kanton, der unseren Bundesstaat verhindern wollte, die Gründungsstätte der Schweiz sein soll, ist deshalb geradezu grotesk!

Auch der Bundesbrief von anfang August 1291 ist keine Gründungsurkunde unseres Bundesstaats. Den Bundesstaat Schweiz gibt es nämlich erst seit 1848. Der Bundesbrief von 1291 wurde zwischen den drei Sonderbundskantonen Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen. Wenn es nach diesen drei Kantonen gegangen wäre, wäre der heutige Bundesstaat im Jahr 1848 nicht gegründet worden. Bevor der Bundesstaat gegründet werden konnte, mussten ja erst die Sonderbundskantone im Sonderbundskrieg besiegt werden!

Sonderbundskrieg

Die Gründung der Schweiz haben wir den liberalen Kantonen unseres Landes zu verdanken und nicht den konservativen Innerschweizer Kantonen!

Wichtig, der Geburtstag der Schweiz ist der 12. September 1848! Der Bundesstaat konstituierte sich auf der Grundlage der 1. Bundesverfassung vom 12. September 1848. Der 1. August ist lediglich der politisch festgelegte Bundesfeiertag. Man lehnte sich dabei auf den Bundesbrief vom August 1291 zwischen drei späteren Sonderbundskantonen an und wollte damit Mythen pflegen und ein Gemeinschaftsgefühl bilden.

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Bundesfeiertag: Wettbewerbsvorteile im Auge behalten

Am Bundesfeiertag dürfen wir zu Recht stolz auf unser Land sein und uns auf seine Stärken und Vorteile besinnen. Viele Bürger anderer Staaten sind stolzer auf ihre Länder obwohl diese bei weitem nicht so erfolgreich sind wie die Schweiz. Das nationale Bewusstsein ist bei den Bürgern jener Länder grösser. Doch sollten wir auch nicht zu selbstzufrieden sein. Unser Wohlstand ist nicht sicher. Deshalb sollten unsere Politiker wehrhaft sein und im internationalen Gerangel um Macht, Vorteile und Geld stets darauf achten die Vorteile und Interessen unsere Wirtschaftsstandorts zu wahren. Linke Sozialromantik und Anbiederung, unterwürfiges Verhalten und rechte Abschottungspolitik bringen unser Land nicht weiter.

Opferbereitschaft! Winkelried schafft für seine Kameraden in der feindlichen Phalanx eine Gasse.

Opferbereitschaft! Winkelried schafft für seine Kameraden in der feindlichen Phalanx eine Gasse.

Sowohl die Wirtschaftspolitik als auch die Sicherheitspolitik sollten stets auf die Interessen unseres Wirtschaftsstandorts ausgerichtet sein. In einer globalen Welt machen Abschottungspolitik und Protektionismus keinen Sinn. Es gilt der heimischen Wirtschaft Vorteile zu verschaffen, damit sie sich im internationalen Wettbewerb behaupten kann. Es gilt attraktive Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten und neue zu schaffen!

In Sachen Rechtsstaatlichkeit gibt es Handlungsbedarf. Die Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention und ein paar wohlklingende Artikel in der Bundesverfassung genügen nicht. Die Grundgesetze unserer Verfassung müssen auch umgesetzt werden! Das ist in der Schweiz leider nach wie vor noch nicht in allen Bereichen der Fall. Staatsanwälte und Gerichte setzen sich zuweilen eigenmächtig und gesetzwidrig über unsere Bundesverfassung und die Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention hinweg ohne, dass sie von den Schweizer Medien dafür kritisiert werden. Dies wahrscheinlich aus gutem Grund, halten sich letztere doch selbst oft nicht an die Regeln und Gesetze.

Ein grosses Manko unseres Rechtsstaats, insbesondere bei Zivilverfahren, besteht in der Umsetzung von Artikel 29, Absatz 3 der Schweizer Bundesverfassung. Beim Artikel 29 der Bundesverfassung geht es um allgemeine Verfahrensgarantien. Trotz dieses Artikels werden diese in unserem Land offensichtlich nicht allen gewährt. Aufgrund dieses Mankos ist es fraglich ob vor dem Gesetz wirklich jeder gleich ist, wie dies gemäss Artikel 8 der Bundesverfassung der Fall sein sollte. Reiche, Arme und Konzerne werden von der Schweizer Justiz klar bevorzugt. Auf der Strecke bleibt der Mittelstand, welcher in der Mehrheit ist und die Stütze unseres Landes darstellt. Hier hat die Politik unseres Landes bisher kläglich versagt. Die Linken haben sich auf den gesetzlichen Schutz von Armen, Ausländern und religiöse Gruppen konzentriert und gewisse Rechte träumen von einem Law & Order Staat mit knallharten Strafen. Beides ist nicht wirklich zielführend, wenn es darum geht die tatsächlichen Missstände in unserem Rechtsstaat zu beheben.

Auch im Strafrecht gibt es insbesondere bei der Umsetzung gravierende Mängel! Staatsanwälte haben ihren Job so zu tun wie es im Gesetz steht, daran gibt es einfach nichts zu rütteln. Trotzdem gibt es immer wieder Staatsanwälte, die sich nicht an die Regeln halten. Staatsanwälte, die das im vollen Bewusstsein nicht tun, gehören auf der Stelle vom Dienst suspendiert und zur Rechenschaft gezogen. Es ist vollkommen inakzeptabel ein solches Verhalten einfach zu dulden und hinzunehmen. Wenn wir hier nicht aufpassen, dann verkommt der Rechtsstaat zu einem Schurkenstaat und verliert das Vertrauen des Volkes.

Ich bin der Auffassung, dass wir ein Bundesverfassungsgericht brauchen. Seine Aufgabe wäre es, sicherzustellen, dass sich die Legislative und die Exekutive sowie untergeordnete Gerichte ans Grundgesetz halten. Das ist in der Schweiz leider keine Selbstverständlichkeit. Die besten Artikel in unserer Bundesverfassung nutzen nichts, wenn sich die Behörden nicht daran halten und auf kantonaler Ebene Verordnungen erlassen, die eindeutig nicht der Bundesverfassung entsprechen.

Geniesst den Bundesfeiertag, seid stolz auf euer Vaterland und zeigt die Schweizerflagge. Denkt aber auch an die Herausforderungen unseres Landes und an die Missstände, die es zu beheben gilt. Jeder von euch ist dazu aufgerufen, sich für unser Land einzusetzen und eine Lanze für die Schweiz zu brechen. Es waren Leute wie Winkelried, die unser Land nach vorne gebracht haben.

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Nero

Kaiser Nero gilt in der christlichen Mythologie als Bösewicht, der Rom anzündete und die Tat anschliessend den Christen in die Schuhe schob. Doch hat er Rom wirklich angezündet? Gegen diesen ungeheuerlichen Vorwurf sprechen folgende Tatsachen:

Der verleumdete Kaiser Nero

Verleumdung in der Antike, Nero

1. Nero hatte ein Alibi. Er war als der Brand ausbrach gar nicht in Rom sondern in der 60 Kilometer entfernten Hafenstadt Antium.

2. Als er über den Brand informiert wurde, eilte er sofort nach Rom. In Rom angekommen bemühte er sich nach Kräften den Brand einzudämmen.

3. Der Brand brach nicht in den von Nero verabscheuten Elendsvierteln aus.

4. Beim Brand wurde der kaiserliche Palast mitsamt der von Nero geliebten Kunstsammlung zerstört. Kurz vor dem Brand liess er seinen Palast noch renovieren. Er war also selber Brandgeschädigter.

5. Brände waren im alten Rom keine Seltenheit. Es gab deshalb in der Stadt mehrere Brandwachen.

6. Dass er beim Anblick des Brandes eine Ballade gesunden haben soll, ist ein wildes Gerücht und höchstwahrscheinlich eine infame Lüge. Jene, die Nero belastet und verteufelt hatten bzw. üble Nachrede betrieben haben, waren so voreingenommen wie gewisse Schweizer Staatsanwälte. Sie hatten ein Motiv um Nero zu schaden. Einerseits waren da die politischen Rivalen von Nero und andererseits die Christen, die Nero für den Brand verantwortlich machte und verfolgen liess.

7. Nero war wahrscheinlich gar nicht dieser kranke Tyrann, als den er heutzutage oft angesehen wird. Er soll beim Volk beliebt gewesen sein. Die Brutalitäten, die ihm nachgesagt wurden, waren bei Antiken Herrschern wahrscheinlich gar nichts Aussergewöhnliches. Das Befinden der antiken Bevölkerung dürfte ein anderes gewesen sein als heutzutage. Immerhin ergötzte sich die Bevölkerung im Antiken Rom an Gladiatorenkämpfen und anderen Spektakeln, die heutzutage ein Fall für den Tierschutz wären. FSK 16 und 18 gab es in der Antike noch nicht. Auf Vasen und Wandbemahlungen gab es in der Antike Motive, die heutzutage auf Facebook eine Kontosperrung zur Folge hätten. Antike Philosophen, die in unserer Zeit an Universitäten bewundert werden, hatten sogar Sex mit Kindern.

Solche Darstellungen waren in der Antike keine Seltenheit.

Solche Darstellungen waren in der Antike keine Seltenheit. Das Bild (griechisch) zeigt unbeschnittene Männer beim Sex mit einer Frau.

Die heute in der westlichen Welt vorherrschende Moral basiert auf dem christlichen Glauben. Das war aber nicht immer so und wird wahrscheinlich nicht immer so sein.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 30. Juli 2014 | 273 mal gesehen

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Wie der Iran zum Gottesstaat wurde

Der Iran ist seit 1979 ein Gottesstaat, der nach den Prinzipien des schiitischen Islams regiert wird und in welchem die Scharia angewendet wird. In seiner Verfassung wird behauptet, dass er eine islamische Republik sei. In einer echten Republik wäre aber das Volk der oberste Souverän im Staat. Tatsächlich ist der Iran jedoch keine Republik, denn Allah, der Gott der Muslime, ist der Souverän und nicht etwa das Volk. Deshalb halten im Iran schiitische Geistliche die Fäden in der Hand. Dies mit sichtbaren Konsequenzen.

Opfer der Scharia

Opfer der Scharia

Der Iran könnte heute jedoch ganz anders sein als er sich heute darstellt. Der Gottesstaat könnte heute ein demokratisches Land sein. Dies mit entsprechend positiven Auswirkungen für die ganze Nahostregion. Dass der Iran heute keine Demokratie ist, dürften wir der Profitgier der Briten und Amerikaner und ihrer verlogenen Aussenpolitik zu verdanken haben.

Der folgende Film zeigt, wie die CIA im Auftrag des amerikanischen Präsidenten 1953 Irans demokratisch gewählten Premier Mossadegh stürzte. Das Unternehmen mit dem Tarnnamen “Ajax”, richtete sich gegen die Verstaatlichung der iranischen Erdölindustrie, welche nicht den angloamerikanischen Interessen entsprach. Mossadegh war Schweizer Staatsbürger und Inhaber eines Schweizer Anwaltspatents. Der Film zeigt, welches immense Leid der selbsternannte Weltpolizist mit seinen dreckigen Spielchen auf dieser Welt verursacht hat.

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Wie demokratisch Mossadegh tatsächlich war, ist umstritten. Doch wenn Mossadegh von den USA nicht beseitigt worden wäre, dann hätte sich die Demokratie im Iran möglicherweise festigen können. Der Iran wäre heute ein demokratisches und säkulares Land. Viel Leid hätte damit vermieden werden können. Aber die US-Regierung wollte es anders. Was auf den US-Eingriff folgte, war eine politisches Klima, welches den Weg für die islamische Revolution ebnete.

Heute meint die US-Regierung, sie müsste Russland kritisieren. Doch wie heisst es so schön? Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen.

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Ohne Goliath wäre David ein Wicht

Derzeit macht ein Unterdrückungsstaat mit militärischen Aktionen auf sich aufmerksam, denen bereits über 1000 Zivilisten zum Opfer gefallen sind. Seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit rechtfertigt das rücksichtslose und kriminelle Regime dieses Unrechtsstaats mit Notwehr gegen Terroranschläge. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts mehr zu tun, denn in diesem Staat ist die Exekutive Richter und Henker zugleich.

Wie einst die Nazis, verübt das Regime dieses Staats nach Terroranschlägen knallhart Vergeltung an der Zivilbevölkerung, aus deren Reihen die Partisanen stammen. Die Bilanz der Militäraktion spricht Bände. Für jeden getöteten Soldaten dieses Staats, wurden um die 30 Angehörige des von ihm unterdrückten Volkes getötet. Darunter Frauen und Kinder.

Die Schuld für diese Toten schiebt das rücksichtslose Regime des Unrechtsstaats auf die Partisanen und deren Organisation. Doch so einfach ist es nicht, denn die Organisation der Partisanen nährt sich vom Hass, der durch Unterdrückung geschürt wird. Viele der Unterdrückten haben in ihrer Heimat keine Perspektive und erleben in ihrer Kindheit und Jugend Traumatisches. Es ist ein Leichtes für die Partisanen-Organisation und religiöse Extremisten unter diesen Umständen Personal zu rekrutieren. Wer meint er könne Feuer löschen indem er Öl ins Feuer giesst, der irrt sich.

Der Unterdrückungsstaat wäre mitsamt seinem Regime längst ins Meer hinausgefegt worden, wenn es nicht einen Goliath gäbe, welcher ihn schützt und mit Waffen versorgt. Dieser Goliath ist ein egoistischer Bösewicht und Ignorant, der seinem Namen alle Ehre macht, wenn er sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt. Er hat sich trotz unzähliger von ihm begangener Verbrechen gegen die Menschlichkeit selbst zum Weltpolizisten gekrönt. Dies Kraft seiner militärischen und wirtschaftlichen Macht und Selbstherrlichkeit. Er ist ein krimineller Weltpolizist, der Blut an seinen Händen hat. Er unterhält ausserhalb seines eigenen Territoriums Gefängnisse um dort Gefangene unter Umständen festzuhalten, wie es auf seinem eigenen Territorium verboten wäre. Goliaths Exekutive spielt ausserhalb ihres Territoriums Richter und Henker. Auch das hat mit Rechtsstaatlichkeit selbstverständlich nichts mehr zu tun.

Goliath

Goliath

Ein Grund für die Schwäche der Unterdrückten liegt in der Uneinigkeit der umliegenden Staaten. Diese Uneinigkeit ermöglichte es bereits in früheren Zeiten christlichen Gotteskriegern, Glücksrittern und Abenteurern in jener Region über ein paar hundert Jahre Fuss zu fassen. Die gegenwärtige Uneinigkeit hat mit Herrschern zu tun, die von Goliath geschickt umgarnt werden. Jene, die Goliath den Gehorsam verweigern, denen ergeht es wie einst dem ehemaligen Tyrannen von Bagdad. Die umliegenden Staaten benötigen jemanden, der sie wie Saladin eint und ihnen die Einigkeit, Entschlossenheit und Kraft verleiht, die sie benötigen.

Weder der Goliath noch der kleine von ihm geschützte Bösewicht, machen sich durch ihre Verbrechen an unschuldigen Zivilisten Freunde auf dieser Welt. Die Zeit wird kommen, da wird dieser Goliath wie Babylon fallen. Er wird diese Welt nicht ewig dominieren und dann steht der kleine Unterdrückungsstaat alleine da. Das schwache Europa wird ihm nicht helfen, es kann sich ja nicht einmal selber helfen und wird frieren, wenn ihm der Bär im Winter den Gashahn abdreht. Der Drache hält sich noch zurück, doch wer weiss, vielleicht liefert er ja Raketenteile in den Iran.

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Kampf gegen Luzerner Justiz

Ich habe langsam aber sicher den Eindruck, dass die Luzerner Justiz irgendwie nicht richtig tickt. Jetzt muss ich bereits zum zweiten Mal vors Bundesgericht, weil die Luzerner Justizbehörden ihren Job nicht richtig machen. Es ist die reinste Zumutung!

Ist die Luzerner Justiz im Mittelalter stehen geblieben?

Ist die Luzerner Justiz im Mittelalter stehen geblieben?

Ich musste ja schon einmal wegen der Luzerner Justiz und einem grünen Luzerner Politiker und Journalisten vors Bundesgericht. Jetzt muss ich auch wegen einem anderen Luzerner Journalisten vor das Bundesgericht.

Wie es den Anschein hat, wollen die einfach ihren Job nicht richtig machen, weil sie offensichtlich etwas gegen mich haben. Dies obwohl sie mich persönlich gar nicht kennen.

Ärgerlich ist das perfide Verhalten der Luzerner Justizbehörden deshalb, weil es Zeit und Geld kostet und vor allem den Verleumdern nützt. Es ist nichts weiter als gelebter Täterschutz, was da im Kanton Luzern gerade praktiziert wird. Es ist natürlich auch Nerven aufreibend, wenn man sich als Geschädigter jahrelang mit den niederträchtigen Gemeinheiten der Verleumder und der Luzerner Oberstaatsanwaltschaft beschäftigen muss. Diese Leute stehlen mir mit ihrem boshaften Verhalten Lebenszeit. Sie nehmen mir die Gelegenheit mich weiterhin intensiv politisch zu engagieren, indem sie mir weitere Prozesse aufdrängen und diese künstlich in die Länge ziehen. Die Strategie der Gegner ist klar, sie wollen mich auf diese Weise zermürben, damit die Täter davon kommen. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das natürlich nichts mehr zu tun.

Moralisch gesehen haben meine Gegner bereits verloren, denn sie offenbaren mit ihrem Verhalten ihren wahren Charakter.

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Im heiligen Krieg wird das Paradies zur Hölle

Wer ohne den genauen Zielort bestimmen zu können Raketen auf bewohnte Gebiete abfeuert, der nimmt bewusst den Tod von Unschuldigen in Kauf. Wer so etwas tut, der handelt aus Hass, Verzweiflung, Fanatismus und aus politischem Kalkül.

Wer auf diese Raketenangriffe mit massiven und unverhältnismässig harten Militärschlägen auf bewohnte Gebiete reagiert, der handelt rücksichtslos und ebenfalls aus politischem Kalkül. Auch er nimmt bewusst den Tod von Unschuldigen in Kauf. Dazu bedarf es einer gewissen Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben von Unschuldigen. Ein solches Handeln lässt sich mit dem Recht auf Notwehr alleine nicht rechtfertigen. Die Tötung von Unschuldigen ist durch nichts zu rechtfertigen.

Heiliger_Krieg

Woher kommt diese Menschen verachtende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben von anderen Menschen? Liegt es an der Art des Denkens, dass aus einem Paradies eine Hölle wird? Wie kommt es, dass ausgerechnet Angehörige von Religionen sich immer wieder gegenseitig unermessliches Leid antun? Ist das nicht eine Bankrotterklärung der Religionen auf dieser Welt? Menschen glauben schon seit Jahrtausenden, wenn nicht gar seit ihrer Existenz an höhere Mächte. Was hat es ihnen gebracht? Die Vertreibung aus dem Paradies? Haben sich die Menschen etwa gar selbst aus dem Paradies gekriegt indem sie es zur Hölle gemacht haben?

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Wenn der Staat zum übelsten Schurken wird

Die himmeltraurige Geschichte des Horst Arnold zeigt, was geschieht wenn voreingenommene Staatsanwälte schlampig ermitteln und anschliessend zu stolz sind ihre schweren Fehler einzugestehen. Sein Leid und die Geschichte von Monika de Montgazon zeigen, wie ein Schurkenstaat Justizopfer schäbig abfertigt und im Stich lässt.

Der folgende Film berichtet über Fälle aus Deutschland, die sich aber genauso gut auch in der Schweiz hätten ereignen können.

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Hauptsache der Staatsanwalt von Darmstadt kann sich Pomade ins Haar schmieren. Schaut euch seine Frisur an. Die Staatsanwaltschaften, welche für die im Film gezeigten Schweinereien verantwortlich sind, müssten disziplinarisch zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das bleibt wohl ein frommer Wunsch, denn hier versagt die Politik.

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Wie glaubwürdig sind die Medien?

Wie glaubwürdig sind die Medien? Ist eine Zeitung, die nur so von Publireportagen, Inseraten, Keystone-Bildern, sda-Texten und Schauergeschichten strotzt ihr Geld wert? Zahlen wir zuviel Konzessionsgebühren für den Schund, der uns tagtäglich zusammen mit mehreren Werbespots im Fernsehen vorgesetzt wird? Wird die Informationsmaschinerie immer dümmer?

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Wie glaubwürdig ist das Fernsehen? Was ist echt, was ist Fake?

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Ob Zuschauer, die hin und her zappen mitkriegen, dass die folgende Nachrichtensendung eine Promotion ist?

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Die Rolle der Medien als Vermittler von politischer Propaganda:

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Von Alexander Müller veröffentlicht am 23. Juli 2014 | 538 mal gesehen

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Wilhelm Tell ist kein Held

Wilhelm Tell ist kein Held. Er ist ein feiger Attentäter, der Gessler aus einem sicheren Versteck heraus erschossen hat.

Feiger und unehrenhafter Angriff aus dem Hinterhalt

Wilhelm Tell: Feiger und unehrenhafter Angriff aus dem Hinterhalt

Das Motiv von Wilhelm Tell mag ehrenhaft gewesen sein, er wollte einen Tyrannen beseitigen. Der feige und hinterhältige Mord an Gessler war jedoch mit Sicherheit nicht ehrenhaft. Ein Attentat ist immer eine feige und hinterhältige Tat.

Es ist eine Tat, die mit Bombenanschlägen von Extremisten vergleichbar ist. Wer versucht einen Menschen mit einer Bombe zu töten, der von anderen Menschen umgeben ist, der nimmt auch den Tod der anderen Menschen in Kauf. Ein solches Handeln ist nicht ehrenhaft. Es ist feige und hinterhältig.

Mutige Menschen leisten offen Widerstand, sie kämpfen nicht im Verborgenen und schiessen keine Armbrustbolzen aus Verstecken ab. Das machen nur Feiglinge und Schwache.

Tell wäre ein Held gewesen, wenn er sich Gessler so entgegengestellt hätte, wie er von Ferdinand Hodler gemalt wurde. Wenn er ihn offen zum Kampf herausgefordert hätte und ihn im Duell besiegt hätte. Er hätte Gessler erschiessen können, wenn dieser den Kampf nicht angenommen und stattdessen seine Schergen auf ihn gehetzt hätte.

Hodler machte aus dem Feigling Tell einen Helden

Hodler stellte den Feigling Tell als Helden dar. Dabei hat er sich Gessler eben nicht so entgegengestellt. Er hat Gessler aus dem Hinterhalt erschossen.

Echte Helden kämpfen heroisch und nicht hinterhältig.