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9/11 Verschwörungstheorien widerlegt

Immer wieder gibt es Wichtigtuer und Wirrköpfe, die mit abstrusen Verschwörungstheorien Aufmerksamkeit erregen. Menschen, denen  es am nötigen Durchblick und Wissen fehlt, neigen zu abstrusen Verschwörungstheorien. Andere wiederum versuchen mit Verschwörungstheorien Geld zu verdienen indem sie Besteller schreiben, in welchen sie ihre wilden Theorien verbreiten. Auch die Terroranschläge von 9/11 wurden Gegenstand zahlreicher abstruser Verschwörungstheorien von Wirrköpfen und Wichtigtuern. Leider fallen immer wieder viele Menschen auf diese wilden Behauptungen der Verschwörungstheoretiker herein.

Der folgende Film klärt die unwissende Bevölkerung über die Fakten auf und zeigt, dass die Verschwörungstheorien blanker Unsinn sind:

Um die Welt und Zusammenhänge zu verstehen benötigt man eben Wissen, Erfahrung und einen intellektuellen und geistigen Horizont, der über die eigene Bettkante hinausreicht.

Die Verschwörung, die zu den Anschlägen von 9/11 geführt haben, waren jene der Islamisten, welche diese Anschläge in Auftrag gegeben haben, die diese Anschläge finanziert haben und die diese durchgeführt haben.

Notabene: Jeder Schmied weiss, dass Stahl unter hohen Temperaturen weich wird. Unter anderem formt man mithilfe von Hitze aus Stahlrohlingen Schwerter. Hier ein Film, der zeigt, wie man ein berühmtes Wikinger-Schwert der Qualitätsmarke Ulfberth herstellt:

Einige Zeitgenossen, die meinen Werkzeuge oder Lebensmittel entstehen im Supermarkt-Regal, wissen das natürlich nicht mehr. Verblödung kommt in der Gesellschaft leider vor.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. September 2014 | 232 mal gesehen

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Der achte Bundesrat zeugt vom Machthunger der Medien

Medien sind mächtig und werden nicht ohne Grund als vierte Gewalt bezeichnet. Sie haben in der Schweiz mitunter sogar mehr Macht als der Souverän. Medien entscheiden mit Ihrer Berichterstattung was wir wahrnehmen und sie beeinflussen wie wir etwas warnehmen. Das kann soweit führen, dass Medien mit ihrer Berichterstattung massgeblich dafür verantwortlich sind ob gewählte Politiker im Amt bleiben dürfen oder gehen müssen.

Der mächtige Medienkonzern Ringier ist noch einen Schritt weiter gegangen. Ringier hat kurzerhand einen achten Bundesrat ins Leben gerufen, den das Medienhaus selbst bestimmte. Es ist eine eindrückliche Machtdemonstration und Anmassung zugleich. Ich finde diese Entwicklung bedenklich. Mir ist eine Demokratie lieber als eine subtile Mediendiktatur.

Was bezweckt Ringier mit diesem Schwachsinn? Will das Medienhaus die Macht im Land ergreifen indem es bestimmen möchte wer Bundesrat wird? Ist das Medienhaus Ringier der Ansicht, dass es bessere Bundesräte bestimmen könnte als die Bundesversammlung?

Ringier inszeniert den 8. Bundesrat mit Wirtschaftsbossen, die diesen Unsinn mitmachen

Ringier inszeniert den “achten Bundesrat” mit Wirtschaftsführern, die diesen Unsinn wahrscheinlich aus PR-Gründen mitmachen

Okay, vielleicht ist das auch einfach nur ein nicht ernstzunehmender PR-Gag um Geld in die Kassen des gewinnorientierten Medienkonzerns zu spühlen. Medien sind ja bekannt dafür, dass sie sich selber inszenieren und ihre Angestellten mit eigenen Medienpreisen auszeichnen.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. September 2014 | 157 mal gesehen

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Sozial-Irrsinn im Kanton Zürich

Und wieder ein Fall von Sozial-Irrsinn im Kanton Zürich. Einem Medienbericht zufolge kostet eine Flüchtlingsfamilie die Zürcher Steuerzahler rund 60’000 Franken im Monat. Das ist angesichts der Tatsache, dass die Mehrheit der Zürcher Steuerzahler wahrscheinlich nicht 60’000 Franken im Monat verdient, inakzeptabel. Denn somit sind bestimmte Sozialhilfeempfänger besser gestellt als die Mehrheit der Steuerzahler. Doch was tun die beiden Zürcher SVP-Regierungsräte als Mitglieder einer Kollegialbehörde dagegen? Nichts?

Mich erinnert diese Sache an den Fall Carlos. Der Vorgesetze des linken Jugendanwalts, Oberjugendanwalt Marcel Riesen, ist ein SVPler. Er war sogar einmal Präsident der Jungen SVP des Kantons Zürich. Er hat nichts gegen die später von der SVP heftig kritisierten Massnahmen unternommen. Im Gegenteil, er ist in Bezug auf Therapien offenbar eher mit den Fachleuten aus der Sozialdienst-Industrie einig als mit den schlecht durchdachten und dilettantischen Lösungsansätzen seiner Partei. Doch damit ist er offensichtlich nicht alleine. Die Massnahmen im Fall Carlos wurden sogar von zwei SVP-Richtern bewilligt!

Weiss die Zürcher SVP-Parteispitze eigentlich, was ihre Amtsträger tun?

Weiss die Zürcher SVP-Parteispitze eigentlich, was ihre Amtsträger tun?

Die SVP-Wähler lassen sich von der SVP-Parteiführung doch stets wieder von neuem an der Nase herumführen. Wann merken diese Leute eigentlich, dass sie von der SVP nach Strich und Faden verarscht werden?

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IS-Verbot in Deutschland

Deutschland hat die Terrorgruppe Islamischer Staat und das Verbreiten der Propaganda dieser Organisation verboten. Das Verbot der Terrorgruppe in Deutschland halte ich für gerechtfertigt. Auch in anderen Ländern ist das organisierte Verbrechen verboten.

Ich halte es jedoch für falsch, die Propaganda der Organisation bzw. das Verbreiten derselben z.B. mit einem Retweet auf Twitter zu verbieten. Das ist politische Zensur nach STASI-Manier, die viel zuweit in die Bürgerrechte eingreift. Ausserdem beschränkt sich das Internet ja nicht auf die Bundesrepublik Deutschland. Deutschland kann somit nicht verhindern, dass die Bewohner Deutschlands diese Propaganda sehen.

In einem demokratischen Land muss ein Bürger das Recht haben sich direkt über eine Organisation zu informieren. Dazu gehört es auch, dass er die Möglichkeit hat, deren politische Propaganda zu sehen und zu Dokumentationszwecken weiterzuverbreiten. Es wäre geradezu totalitär, wenn Bürger einzig von einer Regierung bzw. einem Regime über eine Organisation informiert werden. Hier besteht zu sehr die Gefahr der einseitigen und zensierten Berichterstattung wie dies in Hitlerdeutschland oder in der DDR der Fall war. Das kann fatale Folgen haben wie der folgende Film zeigt:

Es wird Zeit, dass gewisse deutsche Politiker endlich einmal aus der Geschichte lernen und ihren Totalitarismus ablegen.

Regel 1: Man kann nicht einfach alles verbieten, was einem nicht passt. Bürger haben Rechte!

Regel 2: In einer Demokratie ist der Dialog wichtig, deshalb ist es völlig falsch einfach bestimmte Symbole und Propaganda zu verbieten. Verbote verhindern eine konstruktive Auseinandersetzung. Es kann nicht sein, dass einige wenige Politiker, mit einem möglicherweise beschränkten geistigen Horizont, darüber entscheiden wo die Grenzen dessen sind, was erlaubt ist und was nicht.

Regel 3: Eine Demokratie basiert auf mündigen und handlungsfähigen Bürgern. Handlungsfähige Bürger sollten nicht nur wählen dürfen, sie sollten auch mitentscheiden, also  über Verfassungs- und Gesetzesvorlagen abstimmen dürfen. Ausserdem sollte ihnen das Initiativ- und Referendumsrecht gewährt werden. Es kann ja nicht sein, dass in einem demokratischen Land einzig eine kleine Klicke von Politikern darüber entscheidet und bestimmt wie der Rest der Bevölkerung zu leben hat. Eine aktive Beteiligung von politisch interessierten Bürgern bedingt selbstverständlich eine von Zensur freie und offene Diskussionskultur.  Diese muss frei von totalitären und von psychisch-traumatischen Störungen sein. Die deutschen Politiker sollten endlich lernen mit ihren Bürgern zu sprechen und aufhören alles zu verbieten, was ihnen nicht passt, und den Leuten Vorschriften zu machen.

Mich als Schweizer erstaunt es immer wieder wie die deutsche Bevölkerung die Bevormundung durch Politiker einfach so stoisch und passiv erduldet. Dies zumal Deutschland ja zu den Ländern mit einem hohen Bildungsstand gehört. Gerade gebildete und intelligente Menschen sollten eigentlich ein Interesse daran haben sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Es kann ja nicht sein, dass man sich einfach Entscheide von einer kleinen Klicke von Leuten gefallen lässt. Dies zumal diese Entscheide zuweilen einen massiven Eingriff in das eigene Leben bzw. die eigene Art zu leben darstellen. Ausserdem werden viele dieser Entscheide ja auch mit Steuergeldern von jenen bezahlt, die nicht einmal mitentscheiden dürfen. Zumindest aus liberaler Sicht ist das nicht nachvollziehbar.

WOLLT IHR DIE TOTALE KONTROLLE DURCH DEN STAAT UND DESSEN GEHEIMDIENSTE? UND ALLES NOCH DAZU OHNE MITREDEN ZU DÜRFEN?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 13. September 2014 | 277 mal gesehen

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9/11 Gedenktag

Heute vor 13 Jahren ereignete sich ein menschenverachtender Angriff auf die USA, der als 9/11 in die Geschichte eingegangen ist. Die Folgen dieses Ereignisses sind heute noch spürbar.

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Der Kampf gegen den islamistischen Terror ist mit der Zerschlagung von Al-Kaida nicht zu Ende. Längst gibt es Nachfolgeorganisationen wie zum Beispiel der Islamische Staat (IS). Junge Männer aus der Schweiz, aus Deutschland, aus Frankreich und anderen Ländern ziehen freiwillig für einen Glauben in den Krieg. Der Islamische Staat bietet Gemeinschaft, Abenteuer, einen Adrenalinkick wie ihn Extremsportler zu spüren bekommen, einen Sinn im Leben im Kampf für seinen Glauben, Sex mit mehreren willigen Frauen und die Chance in die Geschichte einzugehen und nicht bloss als Nummer in einer Betonwüste in Deutschland oder einem Pariser Vorort zu Enden. Auch Frauen aus dem Westen machen freiwillig mit. Junge Islamistinnen können sich im Islamischen Staat als Todesengel aufspielen und Menschen misshandeln und züchtigen, die gegen die Regeln und Gesetze des “Kalifats” verstossen haben.

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Einige Salafistenprediger wie Pierre Vogel haben eine lebendige Art zu predigen, die junge Menschen anspricht. Wenn die Prediger von alten Landeskirchen so predigen würden, dann hätten sie wie vermutlich der ICF und andere neuchristliche Bewegungen volle Kirchen. Das intellektuelle Geschwätz von studierten Theologen vermag eben nicht alle einfachen Seelen einzufangen. Weder Jesus noch Mohammed waren studierte Theologen. Das sagt doch schon einiges aus. Das Bedürfnis von Menschen nach Gemeinschaft und Halt in einem Glauben ist nach wie vor gross. Ich bin jedoch froh darüber, dass es auch noch religionskritische und liberale Menschen gibt. Mir ist eine liberale und säkulare Gesellschaft lieber als eine religiöse.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. September 2014 | 234 mal gesehen

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Über dreimal mehr Tote durch Suizid als Verkehrstote

Die Schweiz hat eines der härtesten Strassenverkehrsgesetze der Welt. Dies obwohl die Zahl der Verkehrstoten aufgrund von technischen und baulichen Massnahmen trotz steigendem Verkehrsaufkommen seit Jahren rückläufig ist. Im Jahr 2012 gab es laut Bundesamt für Statistik 339 Verkehrstote. Diese Zahl ist im internationalen Vergleich tief. Beim Absturz eines Passagierflugzeugs sterben auf einen Schlag gleich viele Menschen wie im ganzen Jahr im Schweizer Strassenverkehr.

Was mir zu denken gibt, ist der Umstand, dass in der Schweiz mehr als dreimal soviele Menschen Selbstmord begehen, also die Schweiz bzw. die Welt freiwillig für immer verlassen. Wenn man jene dazuzählt, welche Sterbehilfe in Anspruch nehmen, wäre die Zahl sogar noch höher!

Wieso gibt es hier eigentlich keinen Aufschrei? Okay, bei jenen, welche die Sterbehilfe in Anspruch nehmen, kann ich es noch verstehen. Dabei handelt es sich um Leute, die oft bereits einen langen Leidensweg hinter sich haben und die sich trotz ärztlicher Hilfe zu einem begleiteten Sterben entschieden haben. Bei denjenigen, die sich umbringen sollte sich unsere Gesellschaft aber schon Gedanken machen. Denn es hat mit der Gesellschaft zu tun. Denn sonst würde die Schweiz im Internationalen Vergleich ja wohl nicht zu den Spitzenreitern in Bezug auf die Suizidrate gehören.

Die meisten Suizide erfolgen gemäss einer Statistik aus dem Jahr 2009 übrigens mit einem Anteil von 28% durch Erhängen. 23% der Selbstmörder erschiessen sich. Wobei es hierbei eine Häufung bei den 50-64 Jährigen gibt. 14% stürzen sich zu Tode oder vergiften sich. 10% werfen sich vor ein Fahrzeug, was zu technischen Störungen im Bahnverkehr führen kann und dann gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten um sich für immer zu verabschieden. Es gibt auch geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf die Art und Weise des Abschiednehmens. Männer bevorzugen den Tod durch erhängen oder erschiessen. Frauen bringen sich dagegen öfter durch ertrinken, Gift, den Sprung in die Tiefe oder den Sprung vor ein Fahrzeug um. Das ist interessant, denn wer sich erhängt oder erschiesst, der tötet sich aktiv selbst. Wer hingegen ertrinkt, durch Gift stirbt oder überfahren wird, der wird Opfer einer passiven Tätigkeit. Er wird Opfer durch äussere Umstände und nicht etwa durch eine aktive Tätigkeit wie das Betätigen des Abzugs einer Feuerwaffe. Wer sich selber tötet, belastet mit dem Tötungsvorgang keine Dritte. Wer hingegen vor einen Zug springt, der belastet damit auch den Zugführer, dessen Zug als Selbstmordwaffe missbraucht wurde.

Auch unter den Verkehrstoten gibt es übrigens hin und wieder Selbstmörder. Es kommt vor, dass jemand absichtlich mit vollgas in einen Brückenpfeiler rast. Wenn er sich vorher mit Alkohol betäubt hat, wird ein solcher “Verkehrstoter” dann womöglich zu den Verkehrstoten infolge Alkoholkonsums gezählt obwohl es eigentlich ein Selbstmord wäre.

Die Gesellschaft und die Politiker sollten sich fragen, was sie tun können um die Suizidrate zu senken. Von einem Verbot von Feuerwaffen halte ich rein gar nichts. Denn ein Suizid begeht man nicht weil man zuhause eine Waffe hat und sie einmal an sich ausprobieren möchte. Dahinter stecken andere Gründe. Es können gesundheitliche Probleme sein, also z.B. Depressionen, es können aber auch Beziehungsprobleme oder andere Gründe sein. Hier sollte angesetzt werden. Was bringt Menschen dazu sich umzubringen? Interessiert es uns oder ist es uns egal? Das ist die Frage, die vieles über unsere Gesellschaft aussagt.

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Die Diplomarbeit von Mohammed Atta

Religion und Glauben boten seit jeher Menschen Zuflucht, denen es weniger gut ging oder die auf der Suche nach einem Sinn im Leben waren. Religionen waren gleichzeitig aber auch ein Instrument der Macht und Politik. Auch früher schon, wussten mächtige Menschen und Gurus, wie sie Religionen für ihre Zwecke nutzen und Menschen verführen konnten.

Viele fragen sich wie es möglich ist, dass der Westen Tschihadisten hervorbringt. Der Westen ist natürlich nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung. Er unterstützt Regime, die seinen Zwecken nützen, aber alles andere als demokratisch sind. Das sorgt in den von diesen Regimes unterdrückten Völkern für Unmut und Wut. Sie machen für ihr Leid auch den Westen verantwortlich. Dieser Unmut ist gefährlich, er bildet eine Grundlage für extremistische Ansichten und religiösen Fanatismus. Vielleicht müsste sich der Westen hier einmal ein paar Gedanken machen, was er besser machen könnte.

Die reichen Araber, die in der Schweiz, z.B. in Interlaken, im Saus und Braus leben sind jene, die von den Regimes profitieren, welche der Westen unterstützt. Es sind Leute, die meinen, sie könnten sich alles erlauben und es sei nur das Auto irgendwo abzustellen ohne Parkgebühren zu bezahlen oder mit dem Auto mitten in einem Strassentunnel zu wenden. Sie verhalten sich auch in ihren Ländern so, doch darüber schweigen die Schweizer Medien.

Blick-Schlagzeile über die Zustände in Interlaken

Blick-Schlagzeile über die Zustände in Interlaken BE

Auch die Gaddafis waren gerne gesehen Gäste in der Schweiz. Als Gaddafi noch an der Macht war, gab es eine Staatskrise zwischen der Schweiz und Libyen. Grund war ein Zwischenfall in der Schweiz, der zur Verhaftung von Hannibal Gaddafi führte. Angestellte von Hannibal Gaddafi gaben an von diesem misshandelt worden zu sein. Als der Sohn von Gaddafi deswegen in der Schweiz verhaftet wurde, liess Gaddafi umgehend zwei unschuldige Schweizer in Libyen verhaften. Das sagt einiges über die Herrscher aus, mit welchen der Westen zusammenarbeitet. Auch mit Gaddafi machte der skrupellose und scheinheilige Westen Geschäfte um seine Kassen mit Blutgeld zu füllen.

Auch in Ländern wie Dubai und Katar werden Leute aus Indien, Pakistan und anderen ärmeren Ländern aufs Übelste misshandelt und wie Sklaven ausgebeutet. Wir im Westen sehen aber hauptsächlich nur die schönen Gebäude, die von deutschen und britischen Ingenieuren und einem Heer von ausgebeuteten Arbeitern aus Ländern wie Indien, Pakistan usw. auf Sand gebaut wurden. Schweizer Touristiker sorgen sich zudem über ein mögliches Burkaverbot, dass die Söhne und Prinzessinnen arabischer Despoten und Tyrannen irritieren könnte. Diese Leute sind in der Schweiz eben gerne gesehen, da sie hier vieles von ihrem auf welche Weise auch immer erworbenem Vermögen ausgeben. Wie sie zum Vermögen gekommen sind, interessiert die Touristiker weniger als die Banken. Denn die Banken unterstehen im Gegensatz zur Tourismusbranche dem Geldwäschereigesetz. Ethik und Moral spielen hautpsächlich in den Massenmedien eine Rolle. In der Realität spielen diese Werte bei vielen keine Rolle mehr, wenn die Kasse klingelt. Das Fressen kommt eben bei vielen vor der Moral. Viele Schweizer hätten auch Hitler im Heidiland einen Aufenthalt gegönnt, wenn ihre Kasse dafür geklingelt hätte. Dies zumindest solange er noch an der Macht war. Als Flüchtling hätten sie ihn selbstverständlich aus Furcht vor den Siegermächten und aus opportunistischen Gründen nicht mehr genommen. Man sieht dieses Verhalten ja auch bei Schweizer Banken. Diese haben die Gelder arabischer Despoten und Dikatoren gerne genommen, als jene noch an der Macht waren. Nach dem Sturz dieser Despoten und nach dem arabischen Frühling haben sie deren Gelder blockiert. So sieht es in der Realität aus.

Die in der Schweiz, in Deutschland, in England, in Frankreich usw. rekrutierten Tschihadisten sind Leute, die teilweise von Leuten aus Ländern wie Saudi-Arabien und Ägypten beeinflusst werden. Das sind keineswegs nur Verlierer der Gesellschaft. Einige der Attentäter von 9/11 haben an deutschen Universitäten studiert. Das sollte Leuten im Westen und gerade in Deutschland zu denken geben. Was läuft hier falsch? Wie kann es sein, dass Studenten deutscher Universitäten oder Fachhochschulen zu Tschihadisten werden?

Ich habe bereits in einem anderen Artikel einige Gründe dafür genannt, warum Organisationen wie der Islamische Staat auf bestimmte Menschen eine Anziehungskraft ausüben können. Er bietet Sinn im Kampf für Gott und einen Gottesstaat, junge Männer, die in der Schweiz, in Deutschland usw. bloss eine Nummer sind, können sich im Kampf für die IS als Gotteskrieger, Märtyrer und Kämpfer für den Islam profilieren. Sie sind Teil einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, sie bekommen mehrere gehorsame Frauen, mit denen sie Sex haben und sich fortpflanzen können, die IS bietet Abenteuer und einen Adrenalinkick, der jenem von Extremsportlern nahekommt oder diesen gar übertrifft und sie können wie Mohammed Atta Teil der Geschichtsschreibung werden.

Hier noch ein Film über den Universitätsabsolventen Mohammed-Atta. Vielleicht war ihm der Weg einer akademischen Karriere zu mühsam oder zu langweilig. Wer weiss. Die am Anfang des Films gemachte Klassifizierung von Gut und Böse halte ich übrigens für zu oberflächlich, klischeehaft und plump, aber dafür ist sie politisch korrekt.

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Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. September 2014 | 406 mal gesehen

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SVP wegen Rassendiskriminierung vor Gericht

Das Verfahren gegen die SVP wegen Rassendiskriminierung im Zusammenhang mit derem Kosovaren-Inserat wir fortgesetzt. Dies entschied kürzlich das Berner Obergericht. Zuvor hatte die Berner Staatsanwaltschaft das Verfahren bereits zweimal eingestellt. Anwalt David Gibor, der die Interessen von in der Schweiz lebenden Kosovaren vertritt, erwirkte daraufhin, dass die Verfahren fortgeführt werden müssen.

Bei der ersten Einstellung wollte die Berner Staatsanwaltschaft keinen Verstoss gegen die Antirassismusstrafnorm erkennen. Dies laut dem Berner Obergericht zu Unrecht. Bei der zweiten Einstellungsverfügung argumentierte die Berner Staatsanwaltschaft mit der billigen Ausrede, dass sie keine Täterschaft erkennen könne. Auch diese Ausflucht der Staatsanwaltschaft wurde vom Berner Obergericht nicht anerkannt. Jetzt geht es der SVP-Führung rund um SVP-Generalsekretär Martin Baltisser an den Kragen. SVP-Präsident Toni Brunner dürfte jedoch, wie einst SVP-Nationalrat Alfred Heer in einem ähnlichen Verfahren, in den Genuss der parlamentarischen Immunität kommen und somit vor der Strafverfolgung geschützt bleiben.

Das Verfahren gegen die SVP im Zusammenhang mit dem Kosovaren-Inserat ist auch für andere Verfahren von Interesse. So läuft im Kanton St. Gallen seit über einem Jahr bereits ein Verfahren gegen einen Vermieter, der eine Wohnung nicht an “Schweizer” vermieten wollte. Die St. Galler Staatsanwaltschaft wollte einem Schweizer Privatkläger daraufhin die Privatklägerschaft verweigern, da dieser als “Schweizer” nicht unmittelbar vom Inserat des beschuldigten Vermieters betroffen sei. Ich habe darüber berichtet. Nachdem einer der Privatkläger die St. Galler Staatsanwaltschaft unter anderem auf das Verfahren gegen die SVP bezüglich Kosovaren-Inserat aufmerksam gemacht hatte, wurde ihm die Privatklägerschaft erteilt. Im Moment ruht das Verfahren in St. Gallen jedoch und dürfte in einer Schublade der St. Galler Staatsanwaltschaft verschwunden sein. Ich gehe davon aus, dass dies im Schweizer Rechtsstaat die Standardprozedur ist, wenn Ermittlungsbehörden ihren Job nicht machen wollen. Das in der Strafprozessordnung vorgeschriebene Beschleunigungsgebot wird von Schweizer Ermittlungsbehörden meiner Ansicht nach systematisch und wissentlich ignoriert. Es ist jedenfalls eine Tatsache, dass Verfahren in der Schweiz von Seiten der Strafermittlungsbehörden und der Gerichte unbegründet in die Länge gezogen werden. Ein Verfahren gegen einem Mann, dem vorgeworfen wird einen Tweet auf Twitter geschrieben zu haben, dauert schon seit über zwei Jahren an. Man stelle sich das einmal vor.

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Der Islamismus ist eine Gefahr

Auch wenn es viele Gutmenschen in Europa nicht wahrhaben wollen, der Islamismus ist auch für Europa eine Gefahr. Das zeigen die in Europa verübten Terroranschläge, die Ermordung von Theo Van Gogh in Holland, die Ermordung eines britischen Soldaten in England, der Karikatur-Streit und die Tatsache, dass barbarische Organisationen wie der Islamische Staat und die Al-Kaida auch in Europa viele Anhänger rekrutieren.

Die von der IS verbreiteten Bilder von Gräueltaten wurden in Europa schon vor Jahren angekündigt. So wurde unter Duldung der Behörden und vor den Augen der Polizei öffentlich zu Mord und Gräueltaten aufgerufen. So z.B. im Jahr 2006 anlässlich der Proteste gegen die “Mohammed-Karikaturen”.

Dieses Plakat wurde im Jahr 2006 bei Protesten in London verwendet.

Islamisten rufen in London öffentlich zu Mord auf und werden dabei von der britischen Polizei geschützt. Wessen Freund und Helfer ist die Polizei eigentlich?

Im folgenden Bild sind Plakate zu sehen, mit denen öffentlich zur Enthauptung und Massakrierung von Menschen aufgerufen wurde.

behead_those_who_insult_islam

Ob sich einige dieser Demonstranten inzwischen der IS angeschlossen haben und ihre Forderungen in die Tat umgesetzt haben?

Viele westliche Politiker sind sehr bemüht zu beschwichtigen. Sie behaupten, dass es sich bei diesen extremen Islamisten lediglich um ein paar Verrückte handle, die den Islam nicht verstanden hätten. Ein christlicher Politiker der US-Regierung sagte, dass der Islam friedlich sei. Zahlreiche islamische Führer stimmen ihm zu.

Die Islamisten der IS sehen das natürlich anders. Sie halten die gemässigten Muslime für Apostaten, also vom Islam Abgefallene. Sie orientieren sich bei ihrer Interpretation des Islams an Mohammed. Es ist historisch belegt, dass Mohammed Kriege für den Islam geführt hat und Enthauptungen beigewohnt hat. Die Islamisten sind der Ansicht es ihm gleich zu tun. Sie halten sich für die einzig wahren Muslime und sie haben ihren eigenen Kalifen. Als Kalif wird der Nachfolger Mohammeds bezeichnet, er ist in etwa mit dem Papst der katholischen Kirche vergleichbar. Der Papst ist ja nach Ansicht der Katholiken der Stellvertreter von Jesus Christus. Die gemässigten Muslime sind ihnen zufolge Verräter am Islam, es sind Menschen, die sich vom Westen haben korrumpieren lassen. Es sind Menschen, die sich wie Eva von der Schlange haben betören und auf den “falschen” Pfad bringen lassen. Daher haben die sunnitischen IS-Leute auch kein Problem damit Moscheen von Schiiten zu zerstören und Muslime zu töten, die in ihren Augen Apostaten sind oder aber sonst gegen die Scharia verstossen haben. Wie im Christentum, gibt es auch im Islam viele, die der Religion einfach angehören, weil sie in sie hineingeboren wurden. Das reicht in den Augen der Islamisten jedoch nicht um ein richtiger Muslim zu sein. Wer einer Religion angehören will, der muss sich zu ihr bekennen und ihre Regeln befolgen. In Europa kümmern sich islamische Fundamentalisten deshalb bereits um vom Islam abgefallene Muslime. So gibt es in Deutschland bereits eine Scharia-Polizei.

Deutsche Scharia-Polizei mit Westen, auf denen auf Englisch Scharia Polizei steht.

Deutsche Scharia-Polizei mit Westen, auf denen auf Englisch Scharia Polizei steht.

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Ein Schweizer Sozialantropologe dachte bereits über die Einführung der Scharia in der Schweiz nach. Eine solche Einführung wäre ein Bruch mit der liberalen und weltlichen Ordnung unserer Landes und würde zudem gegen die Bundesverfassung verstossen. Dennoch ist der Sozialantropologe nicht der einzige Schweizer, der an den Säulen unseres Rechtsstaats rüttelt. Rechtswissenschaftler haben sich bereits Gedanken über die Einführung des islamischen Eherechts in der Schweiz gemacht. Auch das wäre ein krasser Verstoss gegen die Bundesverfassung, würde es doch den Artikel “Rechtsgleichheit” verletzten. Aber wer weiss, vielleicht ändern ja die Schweizer Gutmenschen, auch noch die Bundesverfassung entsprechend ab.

Was ich interessant finde, ist die Frage wer Extremisten wie jene des Islamischen Staats oder der Al-Kaida finanziert. Sind es islamistische Geschäftsleute aus der Golfregion, deren Familien-Angehörige in Interlaken Urlaub machen? Sind es islamistische Geschäftsleute aus Europa? Wenn man sich anschaut, wer hinter Vereinsgründungen von Islamisten in der Schweiz steckt, so ist auffällig, dass dazu Leute aus der Golfregion, aus Ägypten, aber auch Geschäftsleute aus der Schweiz gehören. Auch die IS wird von Geschäftsleuten unterstützt. Natürlich kann sich die IS inzwischen auch selber finanzieren. Dies indem sie die besetzten Gebiete plündert und von der Bevölkerung ihres Kalifats Steuern erhebt. Gerade die Ölfelder im Irak könnten den Islamisten einiges an Geld einbringen.

Wenn die zuständigen Behörden in Europa weiter schlafen, muss mit weiteren religiös motivierten Terroranschlägen und Morden in Europa gerechnet werden. Denn was nicht unterschätzt werden darf, Organisationen wie die IS haben jungen Männern eben schon etwas zu bieten. Abenteuer für junge Männer, Sex mit mehreren gehorsamen Frauen, klare Vorschriften an die sich einfache Menschen (keine Akademiker) halten können und einen Sinn im Leben (Kampf für eine Gute Sache, Gott). Ausserdem kann ein Tschihadist endlich mal etwas im Leben sein und sei es nur ein Märtyrer.

Notabene: Religion ist keine Privatsache! Religionen prägen eine Gesellschaft massgeblich. Bereits der römische Kaiser Kaiser Konstantin I. wusste um die politische Sprengkraft von Religionen. Die religiöse Sexualmoral des Christentums hat auch das Abendland jahrhundertelang geprägt und tut dies sogar heute noch. So werden auch im Westen Frauen immer noch diskriminiert, indem ihnen in einigen westlichen Ländern verboten wird, mit nacktem Oberkörper herumzulaufen. Wäre Religion Privatsache, dann würde der weltliche Kanton Zürich wohl nicht im Auftrag von Kirchen Steuern eintreiben und damit gegen die Bundesverfassung verstossen. Privatsache ist lediglich der Glaube. Denn was ein Mensch denkt, dass bleibt zum Glück immer noch sein Geheimnis, zumindest solange er seine Gedanken nicht äussert.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. September 2014 | 402 mal gesehen

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Wie liberale Frauen in Amerika für Gleichberechtigung kämpfen

Im prüden Amerika ist es Frauen in 37 Bundesstaaten verboten, öffentlich ihre Brüste oder zumindest die Brustwarzen zu zeigen. Diese Bundesstaaten verstossen mit dem Frauen diskriminierendem Verbot gegen die Gleichstellung von Mann und Frau und somit gegen ein grundlegendes Menschenrecht. Liberale und aufgeklärte Frauen wollen sich das nicht mehr länger gefallen lassen. Sie kämpfen in den prüden USA für ihre Rechte.

Quelle: gotopless.org

Quelle: gotopless.org

In den USA geht die Diskriminierung von Frauen zwar nicht soweit wie in den von Taliban beherrschten Teilen Afghanistans doch auch in den USA gibt es für Frauen offensichtlich Kleidervorschriften, die auf einer rückständigen religiösen Sexualmoral basieren.

Da Frauen in den USA verhaftet werden können, wenn sie mit nacktem Oberkörper herumlaufen, haben sie sich ein spezielles Bikini-Oberteil einfallen lassen. Es sieht so aus:

Dieses Bikini-Oberteil zeigt, wie absurd das Verbot ist, seine Brüste zu zeigen.

Dieses Bikini-Oberteil zeigt, wie absurd das Verbot ist, seine Brüste zu zeigen.

Mit Jugendschutz haben die Verbote betreffen nackter Frauenbrüste in der Öffentlichkeit übrigens nichts zu tun. Jedenfalls kann eine nackte weibliche Brust bzw. eine weibliche Brustwarze ein Kind mit Sicherheit nicht mehr verstören bzw. traumatisieren als eine nackte Männerbrust. Ausserdem machen die Jungen von Säugetieren in der Regel schon im Säuglingsalter Bekanntschaft mit weiblichen Brüsten. Somit ist der Vorwand, dass diese Verbote dem Jugendschutz dienen würden, geradezu hirnverbrannt und dumm. Immerhin, im alten Europa haben die politischen Führer erkannt, dass es keine bleibenden Schäden für Kinder gibt, wenn sie am Badestrand eine nackte Frauenbrust erblicken.

Selbst wenn Frauenbrüste für politische Zwecke eingesetzt werden, stellt das übrigens keine Gefahr für die Gesellschaft dar. Die Frauen der Femenbewegung nützen die Libido der heterosexuellen Männer für ihre Ziele, indem sie mit nackten Brüsten auf sich aufmerksam machen. Die heterosexuellen Männer schauen hin, wenn eine Femenfrau ihre Brüste zeigt. Politisch überzeugen lassen sie sich mit diesen körperlichen weiblichen Argumenten jedoch nicht. Wer gegen die oft verbreiteten linken Ansichten der Femenfrauen ist, wird deswegen kaum ein Linker. Abgesehen davon lässt die Attraktion von politischen Kampagnen mit nackten Brüsten nach, je öfter sie vorkommen.

Von Alexander Müller veröffentlicht am 6. September 2014 | 486 mal gesehen

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