Beschäftigt Blick am Abend schwule Journalisten?

Zugegeben, ich blättere hin und wieder im Blick am Abend, einer Zeitung, die mehr Bilder als Text hat. So muss ich im Tram nicht ständig das Gegenüber anstarren oder aus dem Fenster schauen, wie das bei der Sitzordnung in den neuen Cobra-Trams sonst zwangsläufig der Fall wäre. Ein Blatt wie der Blick am Abend kommt so auf dem Nachhauseweg gerade recht.

Heute hatte ich wieder einmal so ein Blättchen in der Hand und stürzte mich zum Zeitvertreib und den genannten Gründen auf die wenigen darin enthaltenen Kurztexte. Besonders aufgefallen ist mir dabei ein Artikel über den US-Händler “Max-Motors”. Dieser schenkt seinen Kunden einen Gutschein im Wert von fünfhundert US-Dollars für ein AK-47 Gewehr. Offensichtlich missfällt das dem Blick am Abend Journi. Denn in seinem Artikel fragte er sich was sich der Händler dabei wohl gedacht haben mag. Dann vergriff er sich in die unterste Schublade und beleidigte Offroaderfahrer und Waffennarren, die ihre Vorliebe zu grossen Autos und Waffen seiner Ansicht nach zu klein geratenen Geschlechtsteilen zu verdanken haben.

Ich frage mich wie er auf eine derartige Korrelation kommt. Woher will er wissen, dass die Grösse des Geschlechtsteils das Kaufverhalten von Menschen beeinflusst? Spricht er aus Erfahrung? Wenn ja, woher hat er dieses Wissen? Misst er etwa vor dem Schw….Blasen jeweils die Teile, welche er sich in den Mund steckt??? Naja, vielleicht ist er auch einfach nur GSoA-Mitglied. Doch wie ist denn das nach seiner Logik bei den vielen Frauen, die Offroader fahren und/oder eine Schwäche für Schusswaffen haben? Zu kleine Brüste??? Wenn die Welt so einfach wäre…

Keine verwandten Artikel.

7 Kommentare

  1. avatar Werner Klee sagt:

    Von einem Blick-Schnurrni erwarte ich solches Niveau. Schade, dass der Autor sich auf die gleiche Stufe herabgelassen hat und in seinen Rundumschlag auch noch die GSoA und kleinbrüstige Frauen involviert hat – die haben mit dieser Thematik ja wohl auch nichts am Hut.

  2. avatar Hans sagt:

    Ich schliesse mich dem Kommentar von Werner vorbehaltlos an.

  3. Die Äusserung, dass der Journalist “vielleicht” der GSoA angehört, erfolgte in der Annahme, dass Waffengegner, wie er offensichtlich einer ist, Mitglied der GSoA sein könnten.

    Die Geschlechtsteile wurden in dem Zusammenhang erwähnt, dass ich erhebliche Zweifel habe, dass das Konsumverhalten einzelner Personen von der Grösse ihrer Geschlechtsteile bestimmt wird.

    Dass der Artikel niveaulos sein soll weise ich zurück. Er ist vielmehr als Reakion auf den kritisierten Artikel zu betrachten. Geschrieben habe ich den Artikel weil mich diese von Neid oder ideologischer Verachtung motivierten Vergleiche zwischen Konsumverhalten und Geschlechtsteilen ärgern. Sie sind dumm und primitiv.

  4. avatar Hans sagt:

    Sicher, Alexander, der Artikel ist niveaulos – so wie Journis eben schreiben. Nur ist es geschickter, in einer Replik sich nicht auf das kritisierte Niveau runter zu lassen. Es hat dich – zu Recht – einfach “vertätscht” :-)

  5. Zitat: «Dann vergriff er sich in die unterste Schublade und beleidigte Offroaderfahrer und Waffennarren, die ihre Vorliebe zu grossen Autos und Waffen seiner Ansicht nach zu klein geratenen Geschlechtsteilen zu verdanken haben.»

    Zitat: «Ich frage mich wie er auf eine derartige Korrelation kommt. Woher will er wissen, dass die Grösse des Geschlechtsteils das Kaufverhalten von Menschen beeinflusst? Spricht er aus Erfahrung? Wenn ja, woher hat er dieses Wissen?»

    Das ist psychologisches Allgemeinwissen.

  6. Es geht nicht um die tatsächliche Grösse, sondern um die von solchen Menschen subjektiv wahrgenommene und ist eindeutig ein Kompensationsverhalten.

  7. Das ist kein psychologisches Allgemeinwissen Magnus. Das ist dummes Geschwätz von Dummschwätzern, welches sich von einem denkenden Menschen einfach widerlegen lässt. Kinder haben auch Vorlieben für bestimmte Spielzeugautos und Spielzeugwaffen und das in einem Alter, in welchem Sexualität noch keine Rolle spielt.

    Hinter den Angriffen auf alles was aus dem Rahmen fällt steckt das sozialistisch-kommunistische Bedürfnis nach Gleichmacherei und Sozialneid. Wer aus dem Rahmen fällt weil er seine Vorliebe für grosse Autos ausleben möchte wird sofort auf eine primitive sexistische Weise angegriffen. Dabei muss 1. nicht alles aus Kompensation heraus geschehen und 2. muss es, wenn es aus einem Kompensationsgrund heraus geschieht, nicht zwingend etwas mit Sexualität zu tun haben.

    Und hinter dem Angriff auf Waffenbesitzer steht die Abneigung gegen Waffen.

Sag deine Meinung


neun − = 2

Der Autor behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide des Autors wird keine Korrespondenz geführt. Spam-Kommentare werden grundsätzlich nicht publiziert.