Der UNO-Menschenrechtsrat ist eine Farce

MenschenrechtsratDer UNO-Menschenrechtsrat ist ein Organ der von Libyen geführten UNO-Generalversammlung. Er soll Menschenrechte fördern und schützen. Leider tut er dies nur selektiv. Gerügt werden vorallem kleine Länder, die auf internationaler Ebene nur wenig oder gar kein politisches Gewicht haben.

So muss z.B. die Schweiz mit einer Rüge rechnen weil sich das Stimmvolk bei einer demokratischen Volksabstimmung für ein Bauverbot für Minarette entschieden hat. Mächtige Länder wie China, Russland und die USA oder islamische Staaten, werden hingegen kaum gerügt. Dabei sind es gerade diese Länder, die tagtäglich zahlreiche gravierende Menschenrechtsverletzungen begehen. Dieses selektive Vorgehen erstaunt nicht. Im UNO-Menschenrechtsrat sind nämlich zahlreiche Mitgliedsstaaten vertreten, die Menschenrechte massiv verletzen. Diese Länder sind:
Ägypten, Angola, Bolivien, China, Indien, Kuba, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Russland, Saudiarabien, Südafrika, die Ukraine und die USA.

Beispiele von Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern:

  • In Ägypten sitzen mehrere tausend politische Häftlinge ohne Anklage und Verfahren schon seit Jahren im Gefängnis. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass Gefangene gefoltert werden.
  • Auch in Angola werden willkührliche Verhaftungen durchgeführt und Menschen gefoltert.
  • In Bolivien kommt es immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen. So z.B. das Pando-Massaker.
  • China ist für seine zahlreichen Menschenrechtsverletzungen berüchtigt.
  • Zu den Menschenrechtsverletzungen in Indien gehören vor allem die Inhaftierung gewaltloser politischer Gefangener sowie Folter, Misshandlung, Todesfälle in Haft, staatlicher Mord, ”Verschwindenlassen” und die Todesstrafe.
  • Kuba hat die Todesstrafe, unfaire Prozesse und verfolgt Dissidenten.
  • In Nicaragua werden Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich kriminalisiert zudem wird die freie Meinungsäusserung eingeschränkt.
  • In Nigeria gibt es islamische Scharia-Gerichte, die Strafen wie Amputationen und Steinigungen verhängen.
  • In Pakistan werden Frauen lebendig begragen.
  • In Russland werden Regierungskritiker verfolgt, weggesperrt und ermordet.
  • In Saudiarabien sind schwerste Menschenrechtsverletzungen und die Diskriminierung von Frauen und religiösen Minderheiten an der Tagesordnung.
  • Die Ukraine hat Gefängnisse in denen gefoltert wird.
  • Die USA kennt die Todesstafe, begeht Kriegsverbrechen und hält Gefangene ohne Anklage und Verfahren fest. Stichwort: Guantanamo.

Fazit: Im UNO-Menschenrechtsrat entscheiden Schurkenstaaten  darüber ob demokratische Rechtsstaaten wie die Schweiz gerügt werden. Der UNO-Menschenrechtsrats ist unglaubwürdig.

Related posts:

  1. Redeverbot im Namen der Menschenrechte
  2. Hat der Iran eine von Gott legitimierte Regierung?

8 Kommentare

  1. avatar Stefan Mauerhofer sagt:

    Diese Veranstaltung der UNO ist eine einzige Farce

  2. avatar Annubis sagt:

    lacht darüber und nehmts locker. wen interessierts schon was die UNO sagt. niemand. die uno ist nur ein papiertiger. gefährlich wirds erst wenn panzer in die nähe der CH grenze verlegt werden ;P

  3. avatar Alexander Müller sagt:

    Der Witz der ganzen Geschichte ist, dass die Schweiz viel Geld an die UNO zahlt. Und wofür? Damit Leute wie Gaddafi zusammen mit ihren Verbündeten Stimmung gegen unser Land machen können.

    Die neuste Rüge, die angeblich wegen dem Bauverbot für Minarette gegen die Schweiz ausgesprochen wird, soll ja auf auf Gaddafis Initiative zustandegekommen sein. Libyen hat ja den Vorsitz der UN-Generalversammlung. Der UN-Menschenrechtsrat ist ein Organ der UN-Generalversammlung. Die islamischen Mitgliedsstaaten des UN-Menschenrechtsrats machen mit Libyen gemeinsame Sache gegen die Schweiz. Sie beteiligen sich an Gaddafis Jihad. Dieser Rat betreibt im Namen der Menschenrechte Machtpolitik. Die meisten dieser Mitgliedstaaten, missachten Menschenrechte aufs gravierendste, bewahren sich dann aber gegenseitig vor Rügen.

    Sowas ist einfach nicht mehr zu tolerieren und schon gar nicht zu finanzieren. Die Schweiz sollte aus der UNO austreten.

  4. avatar Trixlikitty sagt:

    Schlimmer finde ich, dass der Menschenrechtsausschuss von der USA uns in Sachen Muslime diskreminierung vorwirft. Also ob sie nicht selber solche Probleme en masse haben.
    Bei dem Rat von der UNO ist eben das Problem, dass viele Staaten drin sind welche schauen, dass man ihre Vergehen nicht anschaut. Da muss man was stärkeres finden. Die Religion.

  5. avatar Alexander Müller sagt:

    Die UNO hat einen Konstruktionsfehler. Sie wird von einigen wenigen Gross- und Hegemonialmächten via UN-Sicherheitsrat kontrolliert und geführt. Diese Mächte können mit ihrem Vetorecht den Tarif durchgeben und sagen wo es lang geht. Auch die Organe der UNO sind befangen. Es geht um Macht und Einfluss. Wer Einfluss und Macht hat, der kann die Instrumente der UNO gezielt gegen verfeindete Staaten bzw. Rivalen einsetzen. Leider haben das unsere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und zahlreiche linke Träumer noch nicht begriffen.

  6. avatar Quba sagt:

    Die beiden Guantanamo-Häftlinge muss Frau Widmer-Schlumpf zwingend ausladen. Sie sollen in den USA verbleiben!

  7. avatar Quba sagt:

    Politik kommt auch hier vor der Moral.

    Was für den einen recht ist, ist für den andern billig.

    Wenn man nicht schiesst, verfehlt man das Ziel auch! – Oder: Wenn man nichts sagt, hat man auch etwas gesagt!

  8. avatar Anonymous sagt:

    [...] wurde vom UN-Menschenrechtsrat in Auftrag gegeben. Was davon zu halten ist, kannst du hier nachlesen. Der Goldstonebericht wurde dahingehend korrigiert, dass Israel vom Vorwurf der [...]

Sag deine Meinung


− eins = 1

Der Autor behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide des Autors wird keine Korrespondenz geführt. Spam-Kommentare werden grundsätzlich nicht publiziert.