Duro-Desaster: Bund verschleudert Steuergelder

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Februar 2016 | 865 mal gesehen

Um der Mowag einen Geldsegen zu bescheren, möchte der Bund Duro-Militärfahrzeuge, die vor 20 Jahren 140’000 Franken kosteten für 250’000 erneuern. Der Spass soll die Steuerzahler mehr als eine halbe Milliarde Schweizerfranken kosten. Mit Patriotismus hat das nichts zu tun. Die Mowag war zwar einst ein Schweizer Unternehmen, doch heute gehört sie zum US-Konzern General Dynamics.

Ich frage mich, ob die verantwortlichen Behörden Alternativen seriös geprüft haben. Angesichts der zahlreichen Korruptionsskandale beim Bund bezweifle ich das. Meiner Meinung nach sollten auch andere Fahrzeuge in Betracht gezogen werden. Andere Armeen kommen auch ohne Duro aus.

Auch die Russen haben zum Beispiel gute Transportfahrzeuge, wie die folgenden Filme verdeutlichen. Im Ernstfall sind einfache, zuverlässige und stabile Fahrzeuge gefragt. Keine komplizierte Technik, die dann an der Front versagt und von den Soldaten nicht repariert werden kann.

Wann wird der Bund der Steuerzahler aktiv?

Aber wer weiss, vielleicht ist ja die Revision der Fahrzeuge so teuer, weil sie irgendwelche Umweltauflagen von grünen Traumtänzern erfüllen müssen. Als ob das im Ernstfall wichtig wäre.

Guckt euch den Duro an, der bringt es nicht. Anstatt den alten Duro für CHF 250’000 aufzupeppen sollten wir uns was Rechtes für echte Männer anschaffen. Wir brauchen keine Autos für Leute, die mit dem Offroader vor Schwellenruedi-Schwellen abbremsen sondern für solche die voll draufhalten und das aushalten.

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