Es gibt keinen obersten Schweizer!

Heute wurde Pascal Bruderer, eine 32 jährige Frau, zur Nationalratspräsidentin gewählt. Die linken Einfaltsmedien haben dies zum Anlass genommen sie ausgiebig als oberste Schweizerin zu feiern. Was die Journalisten jedoch offensichtlich nicht wissen ist, dass es weder einen obersten Schweizer noch eine oberste Schweizerin gibt.

Für linke Etatisten ist der Nationalratspräsident der oberste Schweizer, weil dieser der vereinigten Bundesversammlung vorsteht. Die vereinigte Bundesversammlung wiederum übt gemäss Bundesverfassung Art. 148 Abs. 1 unter Vorbehalt der Rechte von Volk und Ständen die oberste Gewalt im Bund aus. Der Nationalratspräsident leitet die Sitzungen des Nationalrats und der vereinigten Bundesversammlung. Zudem kann er repräsentative Aufgaben übernehmen. Die einzige Macht des Nationalratspräsidenten besteht darin, bei Stimmengleichheit den Stichentscheid geben zu können. Dafür darf er aber bei Abstimmungen nicht teilnehmen.

Entscheident ist, dass in unserem demokratischen Bundesstaat das Volk und die Stände der Souverän sind. Aus diesem Grund gibt es auch keinen höchsten Schweizer! Demokratien benötigen weder einen Diktator noch einen König noch einen obersten Bürger. Gerade in einer Zeit, in der starke politische Kräfte einen EU-Beitritt anstreben, kann nicht genug auf diesen Sachverhalt hingewiesen werden. Ein EU-Beitritt würde nämlich das Volk und die Stände entmachten. Gleichzeitig würden Amtsträger des Bundes an Macht gewinnen.

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1 Kommentar

  1. avatar Rolli glarner sagt:

    Das ist eben das was islamische Staaten (Iran, Türkei usw.) nicht begreifen können, weil diese Staaten eine Regierungsdiktatur haben! Dass das Volk die Macht hat ist für diese Länder ein Greuel!!
    Anstatt sich zu entschuldigen hätten unsere “Volksvertreter” besser getan diesen Hinterwäldnern dies klar zu erklären!!

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