<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DAILYTALK.CH</title>
	<atom:link href="http://www.dailytalk.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dailytalk.ch</link>
	<description>Schweizer Politikblog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 23:50:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<image>
  <link>http://www.dailytalk.ch</link>
  <url>http://www.dailytalk.ch/favicon.ico</url>
  <title>DAILYTALK.CH</title>
</image>
		<item>
		<title>Angriff ist die beste Verteidigung!</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/angriff-ist-die-beste-verteidigung/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/angriff-ist-die-beste-verteidigung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17942</guid>
		<description><![CDATA[Die Schweiz ist ein souveräner Rechtsstaat mit eigenen Gesetzen. Der Bundesrat versucht Angriffe von aussen mit internationalen Steuerabkommen abzuwehren. Diese beschränken die eigene Souveränität bzw. schränken den Handlungsspielraum der Schweiz ein. Ich bin nicht generell gegen internationale Abkommen. Doch ich bezweifle, dass internationale Abkommen, die durch Erpressung erzwungen wurden, zum Vorteil der Schweiz sind. Internationale Abkommen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz ist ein souveräner Rechtsstaat mit eigenen Gesetzen. Der Bundesrat versucht Angriffe von aussen mit internationalen Steuerabkommen abzuwehren. Diese beschränken die eigene Souveränität bzw. schränken den Handlungsspielraum der Schweiz ein. Ich bin nicht generell gegen internationale Abkommen. Doch ich bezweifle, dass internationale Abkommen, die durch Erpressung erzwungen wurden, zum Vorteil der Schweiz sind. Internationale Abkommen, sollten zum Vorteil von beiden Vertragsparteien sein. Wobei der Vorteil für die Schweiz nicht nur darin bestehen sollte, dass vorübergehend ein paar Angriffe abgewehrt wurden.</p>
<p>Wir Schweizer sollten aufhören ständig den Musterschüler spielen zu wollen. Musterschüler sind unbeliebt. Wir sollten uns überlegen wie wir uns auf intelligente und wirksame Weise wehren können. Das Geld, welches wir den USA einfach so in einer Art Ablasshandel überweisen, könnten wir auch für einen Kampf gegen unsere Feinde einsetzen. Zum Beispiel indem wir damit in den USA Lobbyisten und Wahlkampagnen bezahlen, die dafür sorgen, dass Obama den nächsten Wahlkampf verliert. Unsere Freunde in den USA sind nicht die linken Demokraten. Es sind die Republikaner! Dasselbe gilt natürlich auch für Länder wie Deutschland. In Deutschland sollte man CDU/CSU und FDP unterstützen und darauf hinwirken, dass SPD, Grüne und Linkspartei schwächer werden. Die Banken haben Geld. Mit Geld kann man Wahlkämpfe, Lobbyisten und Kampagnen finanzieren.</p>
<p>Ausserdem sollten wir unseren Mitte-Links-Bundesrat durch einen rechtsbürgerlichen Bundesrat, dessen Mitglieder Eier haben, ersetzen. Um dies möglich zu machen müssen wir unser Mitte-Links-Parlament durch ein rechtsbürgerliches Parlament ersetzen. Auch hier kann Geld helfen. Auch braucht es neben der Weltwoche endlich einmal einen bürgerlichen Ersatz für den Blick und den Tagesanzeiger sowie einen rechtsbürgerlichen TV-Sender, der landesweit empfangen werden kann. Auch das kann man mit Geld auf die Beine stellen. Je länger die Mitte-Links-Linken regieren, desto schlimmer wird es werden. Das sieht man ja bereits im Asylmissbrauch, dem Missbrauch unseres Sozialwesens, dem Zustand unseres Bildungswesens (PISA-Studien lassen grüssen) und anderen negativen Begleiterscheinungen linker Politik.</p>
<p>Der Kampf gegen die internationale Linke wird immer wichtiger. Denn die Linken verraten unser Land. Zumindest erhält man diesen Eindruck, wenn man die linke Polemik beobachtet. Die Linken freuen sich ja sogar, wenn unser Finanzplatz zerstört und unser Wohlstand ruiniert wird. Sie begrüssen die US-Angriffe und nutzen die Gelegenheit um Anti-Marktwirtschafts-Debatten zu lancieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/angriff-ist-die-beste-verteidigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Republikanerin sagt was Sache ist!</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/republikanerin-sagt-was-sache-ist/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/republikanerin-sagt-was-sache-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17929</guid>
		<description><![CDATA[Heute wurde auf Tagesanzeiger-Online ein Interview mit Faith Whittlesey veröffentlicht. Sie ist Republikanerin und ehemalige US-Botschafterin in Bern. Whittlesey ist eine kluge Frau, die die Fehler unseres Bundesrats und der Banken schonungslos aufdeckt. Das Interview ist lesenswert! Hier ein paar Aussagen von Whittlesey: &#8220;Die Schweiz wird im Moment sehr hart angegriffen. Und gleichzeitig, mitten in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde auf Tagesanzeiger-Online ein Interview mit Faith Whittlesey veröffentlicht. Sie ist Republikanerin und ehemalige US-Botschafterin in Bern. Whittlesey ist eine kluge Frau, die die Fehler unseres Bundesrats und der Banken schonungslos aufdeckt. Das <strong><a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-muss-Obama-blamieren--dann-dreht-sich-das-Blatt/story/29162078" >Interview</a> </strong>ist lesenswert!</p>
<p>Hier ein paar Aussagen von Whittlesey:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schweiz wird im Moment sehr hart angegriffen. Und gleichzeitig, mitten in einer Finanzkrise, wird hier in den USA keiner der eigenen Steuersünder an den Pranger gestellt.&#8221;</p>
<p>&#8220; wenn die Angriffe der amerikanischen Behörden dazu führen werden, dass der Banksektor in der Schweiz leidet – und damit viele Arbeitsplätze verloren gehen –, haben die USA einen sehr harten Schlag gelandet.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es braucht eine Gruppe von guten Leuten hier in den USA. Doch die Schweiz hat immer noch nicht realisiert, wer ihre natürlichen Allianzpartner sind. Sie setzt auf Leute wie Al Gore, weil er sich für die Umwelt starkmacht. Sie lädt ihn in die Schweiz ein für Vorträge, zahlt ihm Geld. Haben Sie jetzt, wo er helfen könnte, je etwas von ihm gehört? Die Schweizer meinen, es bringe was, auf grosse Namen zu setzen, auf Demokraten. Aber wenn es um den freien Markt und die Verteidigung des freien Marktes geht und um nationale Souveränität, sind die Republikaner eben der natürliche Allianzpartner. Doch diese Möglichkeit wurde noch gar nie ins Auge gefasst. Stattdessen wird eine Anwaltskanzlei an der Wall Street nach der anderen involviert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auf die Frage wie sie an der Stelle der Schweiz vorgehen würde sagte sie:</p>
<blockquote><p>&#8220;Vor allem muss die Schweiz ihre Werte und ihre Überzeugungen verteidigen, zum Beispiel ihre niedrigen Steuern. Es gibt einige Thinktanks wie zum Beispiel das Cato Institute in Washington oder die Heritage Foundation, die man nutzen könnte, nutzen müsste. Wichtig ist: Die Schweiz sollte das Spiel den Amerikanern überlassen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nehmen Sie US-Intellektuelle, die schreiben können, die jung sind, die hungrig sind. Brillante Köpfe, die die Schweiz aus eigener Erfahrung kennen und vom Land und seinen Strukturen beeindruckt sind. Von den Werten, die in der Schweiz gelten. Spielen Sie «American Hardball» («mit harten Bandagen»; Anm. d. Red.). Und ich sage Ihnen, es gibt Wege, Obama blosszustellen.&#8221;</p>
<p>&#8220;<strong>Streichen Sie heraus, wie scheinheilig das Ganze ist. Dass man jetzt vehement die Schweiz angreift, aber keinen einzigen amerikanischen Steuersünder. Dass man Mexiko auflaufen lässt, wenn es mit den exakt gleichen Forderungen an die USA herantritt, wie die USA jetzt an die Schweiz. Dass es Schlupflöcher für Steuersünder im US-Bundesstaat Delaware gibt.</strong>&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Schweiz muss jetzt auf Zeit spielen und vor allem ihre Strategie wechseln und nicht länger auf Leute hier in den USA setzen, die eigentlich ihre Feinde sind. Es gibt jede Menge guten Willen für die Schweiz hier. <strong>Aber die Schweizer müssen hier in den USA aufhören, von den grünen Themen zu sprechen.</strong> Völlig irrelevant. Das interessiert zurzeit niemanden.&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230;es fehlt an politischer Intelligenz.&#8221;</p></blockquote>
<p>Frau Whittlesey hat vollkommen recht. Doch leider bezweifle ich, dass unser mittelinks Bundesrat das kapiert. Die werden weiter auf die falschen Leute, ihre linken Freunde in den USA, setzen und der Schweiz damit weiteren Schaden zufügen. Der Ruf unseres Finanzplatzes leidet zu unrecht. Mit der gegenwärtigen Politik sorgt der Bundesrat dafür, dass Arbeitsplätze im Finanzbereich verloren gehen und Wohlstand vernichtet wird.</p>
<p>Die Schweizer Banken brauchen Lobbyisten, die ihre Interessen in den USA vertreten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/republikanerin-sagt-was-sache-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unkritische Schweizermedien</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/unkritische-schweizermedien/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/unkritische-schweizermedien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Massenmedien]]></category>
		<category><![CDATA[staatsgläubige Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17915</guid>
		<description><![CDATA[Schweizer Massenmedien sind auffällig links und staatsgläubig. Das Schweizer Fernsehen und andere Massenmedien sind gegenüber Handlungen des Bundesrates auffällig unkritisch. Oft werden Handlungen des Bundesrats gar nicht hinterfragt. Dies kann man gerade wieder anhand des jüngsten Angriffs der USA auf unseren Wohlstand erkennen. Der Bundesrat versagt einmal mehr auf der ganzen Linie und bricht Schweizer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweizer Massenmedien sind auffällig links und staatsgläubig. Das Schweizer Fernsehen und andere Massenmedien sind gegenüber Handlungen des Bundesrates auffällig unkritisch. Oft werden Handlungen des Bundesrats gar nicht hinterfragt.</strong></p>
<p>Dies kann man gerade wieder anhand des jüngsten Angriffs der USA auf unseren Wohlstand erkennen. Der Bundesrat versagt einmal mehr auf der ganzen Linie und bricht Schweizer Recht. Indem er einfach Daten an die USA weiterleitet weil diese das so verlangen.</p>
<p>In der Tagesschauhauptausgabe von heute konnte Bundesrätin Widmer-Schlumpf die Haltung des Bundesrats darlegen. Zudem durfte Martin Naville, der Leiter der Handelskammer Schweiz-USA seine Meinung zum Vorgehen des Bundesrats kundtun. Naville gilt als Befürworter des Vorgehens des Bundesrats. Mir kam diese Tagesschauhauptausgabe wie eine Art Hofberichterstattung des Bundesrats vor. Kritische Medien würden auch die Stellungnahmen von Kritikern ausstrahlen. Es kann ja wohl nicht sein, dass man dem Volk nur die Meinung des Bundesrats unterbreitet und dann lediglich noch einen Befürworter dieser Meinung sprechen lässt. Eine solch gelenkte Berichterstattung erinnert an die Berichterstattung der Prawda in der Sowjetunion.</p>
<p>Lieber Journalisten, nehmt ihr euren Beruf eigentlich noch ernst? Kann man von euch wirklich noch eine kritische Berichterstattung erwarten? Okay, wenn es darum geht die SVP in die Pfanne zu hauen, dann findet man hin und wieder einen kritischen Bericht. Doch leider haben diese Berichte dann oft einen ähnlichen Text wie z.B. die Medienmitteilungen des Bundesrats oder einer linken Partei. Sowas kann man echt nicht mehr ernst nehmen.</p>
<p>Wie wäre es, wenn ihr mal der Frage nachgeht, auf welcher Rechtsgrundlage die USA Schweizer Banken angreifen. Normalerweise gilt US-Recht nur für US-Bürger und US-Filialen von Firmen, die in den USA tätig sind. Wenn die USA kein Territorialprinzip für ihre Gerichtsbarkeit kennen, dann ist es an den USA ihren Weltmachtanspruch durchzusetzen. Es ist nicht die Aufgabe des Schweizer Bundesrats den USA bei der Durchsetzung des US-Weltmachtanspruchs behilflich zu sein.</p>
<p>Interessanterweise wird in den Schweizer Medien das Vorgehen der US-Steuerbehörde kaum kritisiert. In deutschen Massenmedien wird immerhin auf die Scheinheiligkeit und die Doppelmoral hingewiesen, welche die USA hier an den Tag legen. Die Zeitschrift Fokus zeigt zum Beispiel auf, dass die USA eigene Steueroasen wie Delaware unbehelligt lassen und lediglich gegen die Schweiz vorgehen.</p>
<p>Hier wäre doch auch einmal interessant zu hinterfragen wieso immer nur gegen die Schweiz vorgegangen wird. Etwa weil der Bundesrat &#8220;immer&#8221; umfällt, wenn andere etwas von der Schweiz fordern? Klar können wir Schweizer hier in Selbstkritik Asche über unser Haupt werfen und sagen, dass es unser Fehler ist, getan zu haben was auch einzelne US-Bundesstaaten tun. Doch ist das wirklich angebracht? Ist die Schweiz denn noch ein eigenständiger und souveräner Rechtsstaat oder nur noch ein Bundesstaat der USA?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/unkritische-schweizermedien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Angriff auf Finanzplatz Schweiz</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/angriff-auf-finanzplatz-schweiz/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/angriff-auf-finanzplatz-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplatz Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17893</guid>
		<description><![CDATA[Wieso müssen Schweizer Banken in den USA vor Gericht? Gilt für Wegelin, die ZKB und Co. nicht ein Gerichtsstand in der Schweiz? Wenn ein US-Bürger bei einer Schweizer Bank in der Schweiz Geld anlegt, dann geht doch das die USA nichts an! Die USA können dann doch höchstens den US-Bürger belangen, sofern dieser damit US-Gesetze verletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso müssen Schweizer Banken in den USA vor Gericht? Gilt für Wegelin, die ZKB und Co. nicht ein Gerichtsstand in der Schweiz? Wenn ein US-Bürger bei einer Schweizer Bank in der Schweiz Geld anlegt, dann geht doch das die USA nichts an! Die USA können dann doch höchstens den US-Bürger belangen, sofern dieser damit US-Gesetze verletzt hat. Eine Schweizer Bank untersteht doch nicht US-Gesetzen. Normalerweise wäre der Gerichtsstand doch in so einem Fall in der Schweiz. Zumindest nach meiner Rechtsauffassung. Oder ist die Schweiz etwa kein eigenständiger Rechtsstaat? Sind wir ein Bundesstaat der USA?</p>
<p>Und an die Moralisten und Philantrophen:</p>
<p>Die USA handlen nicht aus moralischen und philantropischen Motiven. Es geht einzig und allein um Geld und allenfalls auch um die Vernichtung unseres Finanzplatzes. Dies um einen Konkurrenten eigener Steueroasen loszuwerden.</p>
<blockquote><p>Nach Einschätzung einer in Großbritannien ansässigen Steuerrechtsgruppe führt der winzige US-Bundesstaat Delaware die Hitliste der beliebtesten Steueroasen an. Das teilte das „Netzwerk für Steuergerechtigkeit“ am Samstag mit. Der Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste schneidet bei einem Vergleich von Gesetzen, Rechtssprechung und Einlagenzufluss in 60 Gerichtsbarkeiten als größtes Steuerparadies ab – gefolgt von Luxemburg, der Schweiz, den Cayman-Inseln und Großbritannien.</p>
<p>Während die USA die Schweizer Banken lauthals an den Pranger gestellt haben, gehen sie mit ausländischen Konteninhabern ganz genauso um.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerhinterziehung-wo-echte-profis-ihr-schwarzgeld-parken_aid_450174.html" >Quelle</a></p></blockquote>
<p>Dass unser Bundesrat unser Bankgeheimnis verletzt und Kundendaten von Schweizer Banken an US-Behörden ausliefert ist ein ungeheurlicher Vorgang. Zumal diese Kunden nicht gegen Schweizer Recht verstossen haben. Wer ständig nachgibt, der muss sich nicht wundern wenn er regelmässig erpresst wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/angriff-auf-finanzplatz-schweiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtstudio auf ZDF</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/nachtstudio-auf-zdf/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/nachtstudio-auf-zdf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Sozialromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtstudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17872</guid>
		<description><![CDATA[Sehe gerade das Nachtstudio auf ZDF. Da wird Wachstum von einigen Gesprächspartnern als Teil eines krankes Systems betrachtet.  In diesem Fall wäre aber auch das Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten eine Krankheit. Das kann man natürlich so sehen, wenn man Menschen als eine Art Viren betrachtet, die sich auf der Erde ausbreiten und dieser damit schaden. Sicherlich führt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe gerade das Nachtstudio auf ZDF. Da wird Wachstum von einigen Gesprächspartnern als Teil eines krankes Systems betrachtet.  In diesem Fall wäre aber auch das Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten eine Krankheit. Das kann man natürlich so sehen, wenn man Menschen als eine Art Viren betrachtet, die sich auf der Erde ausbreiten und dieser damit schaden. Sicherlich führt die Ausbreitung der Menschheit zur Verdrängung von anderen Lebewesen. Ob das jedoch so in der Sendung gedacht wurde bezweifle ich. Denn eigentlich wollten die Leute ja über &#8220;Kapitalismus&#8221; diskutieren und darüber wie man die Schuldenkrise meistern kann. Mich konnten die Diskussionsteilnehmer mit ihren Ideen und Lösungsvorschlägen nicht überzeugen. Mit deutscher Sozialromantik wie sie Niko Paech vertritt, kann man die anstehenden Probleme nicht lösen.</p>
<p>Ich halte es für falsch Wachstum zu verteufeln. Überschuldete Staaten brauchen Wirtschaftswachstum um ihre Schulden abzubauen. Dies zumindest dann, wenn sie auf Dauer bestehen wollen.</p>
<p>Die Gegenwärtige Schuldenkrise ist die Folge davon, dass Staaten über ihre Verhältnisse gelebt und Politiker versagt haben. Es liegt auch daran, dass die Leute in Europa zu faul geworden sind. Die protestantische Arbeitsmoral wie Sie Max Weber noch erwähnt hat, ist abhanden gekommen. Dasselbe gilt für den Willen zu sparen. Faule Säcke fordern mehr Ferien bei gleichem Lohn und merken nicht, dass sie damit unseren Wohlstand gefährden. In Griechenland kämpfen Leute gegen eine Anhebung des Rentenalters. Gleichzeitig zahlen viele Griechen keine Steuern. Sie wollen nur nehmen aber nichts geben. Kein Wunder ist Griechenland so verschuldet. Wettbewerbsfähig wird man nicht indem man weniger leistet und mehr fordert. Es funktioniert anders. Kompetitiv wird man indem man weniger fordert und mehr leistet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/nachtstudio-auf-zdf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Prüfung von Revisionsstellen genügend?</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/prufung-von-revisionsstellen-genugend/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/prufung-von-revisionsstellen-genugend/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[PWC]]></category>
		<category><![CDATA[Revisionsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsprüfungsfirma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17865</guid>
		<description><![CDATA[Wie wir wissen, wurde im Fall Hildebrand die Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers (PWC) damit beauftragt, die Transaktionen von Hildebrand zu überprüfen. Wir wissen ebenfalls, dass der Bericht der PWC auf keine regelwidrigen Transaktionen von Hildebrand hinwies. Der Bankrat der Nationalbank verwendete den Bericht von PWC dann als Persilschein um Hildebrand reinzuwaschen. Dies überzeugte den Bundesrat der Sache nicht mehr weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir wissen, wurde im Fall Hildebrand die Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers (PWC) damit beauftragt, die Transaktionen von Hildebrand zu überprüfen. Wir wissen ebenfalls, dass der Bericht der PWC auf keine regelwidrigen Transaktionen von Hildebrand hinwies. Der Bankrat der Nationalbank verwendete den Bericht von PWC dann als Persilschein um Hildebrand reinzuwaschen. Dies überzeugte den Bundesrat der Sache nicht mehr weiter nachzugehen und Herrn Hildebrand den Rücken zu stärken. Auch die Medien, mit Ausnahme der Weltwoche, waren damit weitgehend zufrieden und begnügen sich damit auf jene einzudreschen, welche sie für die Affäre Hildebrand verantwortlich machten.</p>
<p>Nun wissen wir aber auch, dass angangs Januar weitere Dokumente auftauchten, welche Hildebrand letztlich zum Rücktritt zwangen. Diese Dokumente lagen PWC nicht vor. Dies obwohl PWC sämtliche relevanten Unterlagen von der SNB und Hildebrand eingefordert hatte um die Transaktionen von Hildebrand zu prüfen. Hier liegt meiner Meinung nach ein wichtiges Problem, welches bei Wirtschaftsprüfungsfirmen besteht. Sie prüfen nach bestem Wissen und Gewissen. Das heisst, sie fragen nach und prüfen dann anhand der Unterlagen, welche sie vorgelegt bekommen. Wenn wichtige Dokumente fehlen, deren Existenz nicht einfach so angenommen werden kann, dann weiss das die Revisionsstelle schlicht und einfach nicht. Und somit sind auch ihre Prüfungsberichte letztlich nie über alle Zweifel erhaben.</p>
<p>Im Fall Hildebrand kam natürlich noch zusätzlich hinzu, dass das Bankreglement von Hildebrand und seinen Direktoriumskollegen selber geschrieben worden war. Wenn ich mein eigenes Reglement schreiben kann, dann ist es ja wohl gut möglich, dass ich nicht dagegen verstosse. Da ich es ja nach meinen eigenen Bedürfnissen verfassen kann. Das ist die zweite Tragödie im Fall Hildebrand. Hier haben insbesondere der Bankrat und der Bundesrat versagt. So unfähige und amateurhafte Aufsichtsbehörden gehören eindeutig ihres Amtes enthoben. Die härtesten Kontrollgesetze nützen nichts, wenn die Kontrolleure inkompetente Pfeifen sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/prufung-von-revisionsstellen-genugend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommunistische Kapitalismuskritik</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/kommunistische-kapitalismuskritik/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/kommunistische-kapitalismuskritik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismuskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17834</guid>
		<description><![CDATA[Kapitalismus ist ein Begriff, der vom Kommunisten Karl Marx geprägt wurde. Liberale Menschen sprechen von Marktwirtschaft. Sowohl die Finanzkrise als auch die Schuldenkrise wird von Linken gerne zu sogenannter Kapitalismuskritik genutzt. Ich halte diese Kritik für unberechtigt. Es ist nicht die Marktwirtschaft, welche versagt hat! Sowohl bei der Finanzkrise als auch bei der Schuldenkrise sind es von Politikern geführte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kapitalismus ist ein Begriff, der vom Kommunisten Karl Marx geprägt wurde. Liberale Menschen sprechen von Marktwirtschaft. Sowohl die Finanzkrise als auch die Schuldenkrise wird von Linken gerne zu sogenannter Kapitalismuskritik genutzt. Ich halte diese Kritik für unberechtigt. Es ist nicht die Marktwirtschaft, welche versagt hat!</p>
<p>Sowohl bei der Finanzkrise als auch bei der Schuldenkrise sind es von Politikern geführte Staaten, die versagt haben. Am Ursprung der Finanzkrise standen Zinssenkungen der US-Notenbank. Die US-Notenbank senkte Zinsen und überflutete die Wirtschaft mit billigen Geld. Dies führte dazu, dass US-Bürger sich noch mehr verschuldeten und Häuser und andere Konsumgüter auf pump kauften. Dies führte letztlich zur Krise im US-Häusermarkt, welcher dann wiederum die Finanzkrise folgte.</p>
<p>Die Schuldenkrise wiederum ist auf jahrzehntelange Schuldenpolitik diverser Staaten in Europa und in den USA zurückzuführen. Staaten haben jahrzehntelang Schulden aufgebaut. Einige davon wie z.B. Griechenland haben zudem ihre eigene Wirtschaft vernachlässigt. So haben sie Strukturreformen und den Abbau von unnötiger Bürokratie versäumt.</p>
<p>Nun haben wir den Salat, den uns Politiker und die Wähler dieser Politiker eingebrockt haben. Wenn jetzt jemand vom Ende des sogenannten &#8220;kapitalistischen Systems&#8221; spricht, dann ist das einfach nicht korrekt. Denn mit dem kapitalistsichen System haben die Probleme, unter denen wir heute leiden, nichts zu tun.</p>
<p>Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Länder, die unter staatlicher Überregulierung und Bürokratie leiden, schlechter dastehen als liberale Länder, die über eine möglichst liberale Wirtschaftsordnung verfügen.</p>
<p>Wer Marktwirtschaft und Demokratie totsagt, der soll erst einmal mit einer vernünftigen Alternative herausrücken. Stalinistische Systeme wie in Nordkorea sind keine vernünftige Alternative. Vorteile von Demokratie und Marktwirtschaft sind, dass jedermann Aufsteigen und mitreden kann, sofern er über Intelligenz und Leistungsbereitschaft verfügt. Es gibt kein anderes System, welches gerechter ist!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/kommunistische-kapitalismuskritik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mindestlohn-Initiative schadet Wettbewerbsfähigkeit</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/mindestlohn-initiative-schadet-wettbewerbsfahigkeit/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/mindestlohn-initiative-schadet-wettbewerbsfahigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn-Initiative]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17826</guid>
		<description><![CDATA[Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds schadet der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und dem Wirtschaftsstandort Schweiz. Sie verteuert Arbeitsplätze und führt somit dazu, dass Unternehmen Stellen abbauen und ins Ausland verlagern. Initiativtext und Übergangsbestimmungen: Die Bundesverfassung[1] wird wie folgt geändert: Art. 110a Schutz der Löhne (neu) 1 Bund und Kantone treffen Massnahmen zum Schutz der Löhne auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds schadet der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und dem Wirtschaftsstandort Schweiz. Sie verteuert Arbeitsplätze und führt somit dazu, dass Unternehmen Stellen abbauen und ins Ausland verlagern.</strong></p>
<p>Initiativtext und Übergangsbestimmungen:</p>
<blockquote><p>Die Bundesverfassung<a href="#_ftn1">[1]</a> wird wie folgt geändert:</p>
<p><em>Art. 110a</em> Schutz der Löhne <em>(neu)</em><sup> 1</sup> Bund und Kantone treffen Massnahmen zum Schutz der Löhne auf dem Arbeitsmarkt.<sup> 2</sup> Sie fördern zu diesem Zweck insbesondere die Festlegung von orts-, berufs- und branchenüblichen Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen und deren Einhaltung.<sup> 3</sup> Der Bund legt einen gesetzlichen Mindestlohn fest. Dieser gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als zwingende Lohnuntergrenze. Der Bund kann für besondere Arbeitsverhältnisse Ausnahmeregelungen erlassen.<sup> 4</sup> Der gesetzliche Mindestlohn wird regelmässig an die Lohn- und Preisentwicklung angepasst, mindestens aber im Ausmass des Rentenindexes der Alters- und Hinterlassenenversicherung.<sup> 5</sup> Die Ausnahmeregelungen und die Anpassungen des gesetzlichen Mindestlohnes an die Lohn- und Preisentwicklung werden unter Mitwirkung der Sozialpartner erlassen.<sup> 6</sup> Die Kantone können zwingende Zuschläge auf den gesetzlichen Mindestlohn festlegen.</p>
<p>Übergangsbestimmungen:</p>
<p><sup>1</sup> Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 22 Franken pro Stunde. Bei der Inkraftsetzung von Artikel 110<em>a</em> wird die seit dem Jahr 2011 aufgelaufene Lohn- und Preisentwicklung nach Artikel 110<em>a </em>Absatz 4 hinzugerechnet.<sup> 2</sup> Die Kantone bezeichnen die Behörde, die für den Vollzug des gesetzlichen Mindestlohnes verantwortlich ist.<sup> 3</sup> Der Bundesrat setzt Artikel 110<em>a</em> spätestens drei Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände in Kraft.<sup> 4</sup> Falls innert dieser Frist kein Ausführungsgesetz in Kraft gesetzt wird, erlässt der Bundesrat unter Mitwirkung der Sozialpartner die nötigen Ausführungsbestimmungen auf dem Verordnungsweg.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/warum-mindestlohne/" >Quelle </a></p>
<p>Ich lehne die Mindestlohn-Initiative ab. Löhne sind nach markt- und betriebswirtschaftlichen Kriterien auszuhandeln und nicht politischen! Es ist nicht die Aufgabe des Staates, sich in Lohnverhandlungen zwischen Sozialpartnern einzumischen. Die Mindestlohn-Initiative würde zu höheren Lohnkosten führen. Dies würde Schweizer Unternehmen im internationalen Vergleich weiter benachteiligen. Unternehmen, die konkurrenzfähig bleiben möchten, wären augrund der höheren Lohnkosten gezwungen Arbeitsplätze abzubauen oder ins Ausland zu verlagern. Das würde zu einer höheren Arbeitslosenquote in der Schweiz führen. Das kann ja wohl nicht im Sinne von Schweizer Arbeitnehmern sein. Aus diesem Grund ist die Mindestlohn-Initiative abzulehnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/mindestlohn-initiative-schadet-wettbewerbsfahigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Braucht Zürich Sexboxen?</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>
		<category><![CDATA[Sexboxen]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenstrich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17745</guid>
		<description><![CDATA[Am 11. März 2012 darf das Stimmvolk der Stadt Zürich darüber abstimmen ob es Sexboxen für das horizontale Gewerbe finanzieren möchte. Die Abstimmung ist dank eines Referendums der SVP zustande gekommen. Konkret möchte die Stadt den Strassenstrich vom Shilquai nach Zürich Altstetten verlegen. Dort ist vorgesehen auf dem Gelände des alten Tramdepots ein Provisorium mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. März 2012 darf das Stimmvolk der Stadt Zürich darüber abstimmen ob es Sexboxen für das horizontale Gewerbe finanzieren möchte. Die Abstimmung ist dank eines Referendums der SVP zustande gekommen.</p>
<p>Konkret möchte die Stadt den Strassenstrich vom Shilquai nach Zürich Altstetten verlegen. Dort ist vorgesehen auf dem Gelände des alten Tramdepots ein Provisorium mit sogenannten Sexboxen aufzustellen. Diese Sexboxen erinnern an eine Autowaschanlage.  Ähnlich wie in einem Drive-In sollen Freier vorfahren können und sich dann in einer dieser Sexboxen befriedigen lassen können. Damit will die Stadt den freien Personenverkehr fördern.</p>
<p>Was am Projekt Sexboxen besonders stossend ist:</p>
<ul>
<li>Mangelnde Nachhaltigkeit: Die Sexboxen sind ein Provisorium für 10 Jahre. Dann soll das Gelände anderweitig genutzt werden.</li>
<li>Kosten: Bau und Betrieb für 10 Jahre werden in etwa 7 Million Schweizerfranken kosten. Die Kosten werden vom Steuerzahler bezahlt.</li>
<li>Es gibt keine Gewähr dafür, dass dieses Projekt Zwangsprostitution verhindert.</li>
</ul>
<p>Ich bin gegen dieses Projekt. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ein lukratives und krisenresistentes Gewerbe mit Steuergeldern subventioniert wird. Offenbar kann die Stadt den Strassenstrich nicht einfach so verbieten. Doch ist die Stadt wirklich verpflichtet Strassenprostitution mit Steuergeldern zu fördern?</p>
<p>Meiner Meinung nach sollte die Stadtverwaltung lieber dafür sorgen, dass es in der Stadt genügend Freudenhäuser gibt. Diese sollten an Orten stehen, an denen sie so wenig wie möglich stören. Finanziert sollten diese Freudenhäuser von jenen werden, die diese betreiben. Das sollte ja bei diesem Gewerbe kein Problem sein. Freudenhäuser hätten mehrere Vorteile. Die Stadt könnte den Betreibern Auflagen erteilen und diese einfacher kontrollieren als den Strassenstrich. So könnte sie z.B. Vorschriften bezüglich Hygiene und Gesundheitschecks sowie eine Registrierungspflicht für dort tätige Prostituierte erlassen. Zudem könnte sie die Betreiber dazu verpflichten eine Tiefgarage zu bauen, damit keine öffentlichen Parkplätze von Freiern benutzt werden. Freudenhäuser und als Gewerbetreibende angemeldete Prostituierte würden zudem der Steuerpflicht unterliegen. Das wäre meiner Ansicht nach wesentlich besser als Sexboxen oder ein Strassenstrich.</p>
<p>Ebenfalls zu prüfen wäre ein erneuter Vorstoss um die Möglichkeit zu schaffen Strassenprostitution zu verbieten. Ich bin der Ansicht, dass ein Ort, der bereits über mehrere Freudenhäuser verfügt, nicht auch noch einen Strassenstrich benötigt. Zumal ja die Damen des ältesten Gewerbes andere Möglichkeiten haben um ihrem Gewerbe nachzugehen. Bürger solcher Ortschaften sollten die Freiheit haben, einen Strassenstrich zu verbieten.</p>
<p>Nachteile beim Strassenstrich im Vergleich zum Freudenhaus:</p>
<ul>
<li>Wer garantiert, dass sich die Prostituierten tatsächlich registrieren?</li>
<li>Die Gefahr der Zuhälterei ist beim Strassenstrich grösser als im Freudenhaus</li>
<li>Hygienische Bedingungen sind auf dem Strassenstrich schlechter als im Freudenhaus</li>
<li>Die Einhaltung von Gesundheitsvorschriften lassen sich im Freudenhaus einfacher kontrollieren als auf dem Strassenstrich</li>
<li>Freudenhäuser bieten der Öffentlichkeit besseren Schutz vor unerwünschten Einblicken als der Strassenstrich</li>
<li>Betreiber von Freudenhäusern sind aufgrund hoher Investitionen eher geneigt mit Behörden zu kooperieren als Zuhälter auf der Strasse</li>
<li>Es ist einfacher bei Freudenhäusern und dort tätigen Prostituierten Steuern einzutreiben</li>
</ul>
<p>Natürlich gilt das nur, wenn die Stadt Vorschriften für den Betrieb von Freudenhäusern erlässt und deren Einhaltung regelmässig kontrolliert.</p>
<p>Es gäbe  noch andere Lösungen. So z.B. dass sich Frauen ähnlich wie in Hamburg oder Amsterdam hinter einem Schaufenster anpreisen. Das würde ihnen mehr Schutz bieten und sie hätten zudem bessere hygienische Verhältnisse als auf der Strasse. Doch dafür würde man ein Rotlichtviertel benötigen. Auch eine lange Strasse, eventuell die Langstrasse, wäre dafür geeignet.</p>
<p>So soll das teure Sexboxen-Provisorium aussehen:</p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/sexboxen/"  rel="attachment wp-att-17746"><img class="size-full wp-image-17746 aligncenter" title="sexboxen" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2012/01/sexboxen.jpg" alt="" width="557" height="424" /></a></p>
<p>Da könnte die Stadt ja gleich eine Autowaschanlage mieten. Diese könnte sowohl zum Autowaschen als auch zur Betreuung des Autofahrers verwendet werden. (Scherz)</p>
<p>So könnte das Vorspiel in der Autowaschanlage aussehen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/dcf-1-0/"  rel="attachment wp-att-17788"><img class="size-full wp-image-17788 aligncenter" title="DCF 1.0" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2012/01/carwash.jpg" alt="" width="480" height="367" /></a></p>
<p>Und sogar für den Höhepunkt von umweltbewussten Grünen könnte gesorgt werden&#8230;<span id="more-17745"></span></p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/bikewash/"  rel="attachment wp-att-17815"><img class="size-full wp-image-17815 aligncenter" title="bikewash" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2012/01/bikewash.jpg" alt="" width="500" height="406" /></a></p>
<p>Grünstadt Zürich lässt grüssen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/braucht-zurich-sexboxen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hildebrands Fürsprecher</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/hildebrands-fursprecher/</link>
		<comments>http://www.dailytalk.ch/hildebrands-fursprecher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailytalk.ch/?p=17719</guid>
		<description><![CDATA[Es ist schon auffällig wie sich gewisse Politiker für Hildebrand ins Zeug legen. Widmer-Schlumpf verteidigte ihn in der Arena-Sendung, kurz vor seinem Rücktritt, noch in den höchsten Tönen. Dies, wie wir später erfahren haben, wider besseres Wissen. Als ihr dies später vorgeworfen wurde, hat sie sich damit herausgeredet, dass sie die Haltung des Gesamtbundesrats habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon auffällig wie sich gewisse Politiker für Hildebrand ins Zeug legen. Widmer-Schlumpf verteidigte ihn in der Arena-Sendung, kurz vor seinem Rücktritt, noch in den höchsten Tönen. Dies, wie wir später erfahren haben, wider besseres Wissen. Als ihr dies später vorgeworfen wurde, hat sie sich damit herausgeredet, dass sie die Haltung des Gesamtbundesrats habe vertreten müssen. Das mag zwar sein, doch dann hätte sie zumindest etwas zurückhaltender argumentieren müssen.</p>
<p>Nulltoleranz-Verkehrspolitiker Moritz Leuenberger spricht davon, <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Da-verkommt-der-Moralismus-zu-Heuchelei/story/16985600" >wie der Moralismus zur Heuchelei verkommt</a>. Er soll lieber einmal seine <a target="_blank" href="http://www.blick.ch/news/schweiz/park-suender-leuenberger-wie-es-wirklich-war-81466" >Parkbussen selber zahlen</a>. Anderen die Bussen erhöhen und selber keine zahlen, das hat man gerne. Von Führungspersonen erwartet man vorbildliches Benehmen und keine ethisch-moralisch fraglichen Handlungen. Sie sollen in die richtige Richtung führen und nicht in den moralischen Abgrund!</p>
<p>Auch Bundesrat Schneider-Ammann gibt Hildebrand Schützenhilfe. Er war vor seinem Amtsantritt Vertreter der Exportwirtschaft. Hildebrand wollte mit seinen umstrittenen Eurostützungskäufen im Jahr 2010 der Export- und Tourismusindustrie helfen. Indem er Volksvermögen zugunsten dieser Branchen verspekulierte. Kein Wunder hört man von Schneider-Ammann lobende Worte. Das ist sowas von durchschaubar. Wenn Schneider-Ammann von einer Kampagne gegen Hildebrand spricht, ist das unredlich. Er weiss ganz genau, dass Blocher die Unterlagen an Micheline Calmy-Rey weitergeleitet hat. Bei einer Kampagne hätte Blocher die Unterlagen sicher nicht einer linken Politikerin gegeben, sondern den Massenmedien. Abgesehen davon ist Schneider-Ammann, gar nicht der grosse Unternehmer und Wirtschaftsfachmann, als den er sich immer darstellt. Er hat in die reiche industriellen Familie Ammann geheiratet. So sieht es aus!</p>
<p>Fakt ist, dass Hildebrand mit der törrichten Aktion im Jahr 2010 <a target="_blank" href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/snb-2010-hoher-verlust-stabfund-erstmals-mit-gewinn-zus" >mehrere Milliarden an  Volksvermögen </a>vernichtet hat. Die Medien haben wohlwollend und rechtfertigend darüber berichtet. Wenn dann die SNB dank des hohen Goldpreises einen <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Hoehe-des-Gewinns-ueberrascht/story/17651718" >Gewinn erwirtschaftet</a>, wird es in den Medien an die grosse Glocke gehängt. Das passt ja gerade zum Rücktritt von Hildebrand, dem unentbehrlichen, weltoffenen, internationalen, urbanen und geilen Gott, ohne den in unserem Land gar nichts mehr läuft.  Was für ein Verlust, die SNB hat ihren Messias verloren. Wobei natürlich verschwiegen wird, dass der Gewinn höher sein könnte, wenn der hohe Verlust aus dem Vorjahr nicht wäre.</p>
<p>Achtung Ironie: Wenn die Medien beim Rücktritt von Hildebrand von einem Verlust für unser Land sprechen, dann tun sie dies nicht ohne Grund. Es geht darum die gemeinen und schädlichen Anschwärzter und Denunzianten zu tadeln. Denn diese hatten ja die Frechheit und Gemeinheit  die unsauberen Machenschaften des Philipp Hildebrand aufzudecken. Sowas ist natürlich gar nicht in Ordnung, denn Dreck kehren gewisse Leute hierzulande ja lieber unter den Teppich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dailytalk.ch/hildebrands-fursprecher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

