Atheisten sind Menschen, die glauben, dass es keinen Gott gibt. Da weder die Existenz noch die Nichtexistenz Gottes wissenschaftlich nachweisbar ist, basiert die Überzeugung, dass es einen Gott gibt oder dass es keine Gott gibt auf Glauben. Somit sind sowohl Leute, die an einen Gott glauben als auch Leute, die nicht an die Existenz eines Gottes glauben, Gläubige.
Auch Athetisten sind Gläubige!
(5 Beiträge) (von 2 Mitgliedern)-
vor 2 Monate veröffentlicht #
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Meiner Meinung nach eine falsche Annahme. Attheismus ist zwar nicht direkt mit einer fehlenden Konfession verbunden (der Buddhismus ist eine attheistische Religion z.B.), allerdings ist er der Unglaube an einen Gott, man könnte es auch Verleugnung nennen.
Wenn ich behaupte, dass rosarote Einhörner die Menschheit im Illuminati-Zentrum in Davos kontrollieren, dann ist das mein Glaube. Wenn jemand anders dies nicht so sieht, ist er nicht automatisch ebenfalls ein Gläubiger. Gemäss deiner Definition könnte man alles, was nicht eindeutig bewiesen ist, als Glauben "abstrafen".Man nehme z.B. den EU-Beitritt. Zwar deutet alles darauf hin, dass ein solcher eine mittlere bis grosse Katastrophe für unser Land bedeuten würde, eindeutige Beweise gäbe es allerdings erst nach dem Beitritt. Somit wäre die SVP, im Übrigen bin ich Mitglied, die Kirche der EU-Katastrophisten? Ich denke nicht.
Nicht jeder Attheist ist ungläubig (z.B: Buddhismus), aber keiner glaubt an einen Gott.
vor 1 Monat veröffentlicht # -
Menschen, die behaupten, dass es einen Gott gibt, haben mit Menschen, die das Gegenteil behaupten, etwas gemeinsam. Beide behaupten sie etwas, was man (zumindest zurzeit) nicht beweisen kann. Oder kennst du einen Wissenschaftler, welcher die Existenz Gottes oder dessen Nichtexistenz nachweisen kann? Ich nicht. Glauben heisst soviel wie "nicht wissen". Religionsführer hatten und haben aber auch gar nicht Erkenntnis als Ziel. Ihnen sind dumme Schäfchen lieber, da man diese einfacher führen kann. Kluge Köpfe müssen hingegen entweder ins Religionssystem integriert werden oder aber als Ketzer oder Ungläubige über die Klinge springen.
Zur EU-Geschichte...Politik und Religion haben mehr gemeinsam als du denkst. Sowohl in der Politik als auch bei Religionen geht es um Entscheidungen und um Macht. Meiner Ansicht nach ist die Religion ein Instrument der Politik. Weltliche Herrscher (Politiker) haben ihre Macht bzw. ihre Tyrannei seit Jahrtausenden mit göttlicher Auserwählung legitimiert. Bereits die Pharaonen in Aegypten waren Götter. Auch die vorchristlichen römischen Kaiser waren Gottkaiser. Die christlichen römischen Kaiser waren dann vermutlich die ersten Kaiser von Gottes Gnaden. Sie nannten sich Herrscher von Gottes Gnaden. Mithilfe der Religion bzw. des Glaubens kann eine Minderheit eine Mehrheit unterdrücken! Man braucht der Mehrheit dabei nur etwas Angst mit der Religion zu machen indem man z.B. das Fegefeuer oder die Hölle erfindet. Je weniger die Leute wissen, desto leichter lassen sie sich mit sowas beeindrucken, unterdrücken und führen. Und mit religiösem Fanatismus kann man Kriege gewinnen!
Selbst heute noch wird mit Religion Politik gemacht! Die einen führen aus religiösen Gründen Krieg (Taliban) und die anderen wollen aus religiösen Gründen Werbeplakate für Bordelle etc. verhindern oder Frauen das Tragen einer Burka oder eines Kopftuchs vorschreiben. Aus demselben Grund darf das Schweizer Fernsehen vermutlich auch keine Erotikwerbung machen...solche Werbung könnte ja irgendso einen verschrobenen Frömmler oder Fanatiker erschrecken.
vor 1 Monat veröffentlicht # -
In der Wissenschaft ist auch ein grosser Teil nicht zu 100% bewiesen, trotzdem verlassen wir uns auf gewisse Dinge, weil die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit einfach unglaublich hoch ist.
Man ist sich also nie vollkommen sicher, ob es nun z.B. einen Gott gibt oder nicht, aber auch hier gilt: wer die Behauptung aufstellt, muss den Beweis erbringen.Solange ich meine rosarote Einhorn-Theorie vertreten will, muss ich dir auch einen Beweis dafür erbringen, andernfalls kannst du mit Fug und Recht behaupten, dass du zu einer grossen Wahrscheinlichkeit "weisst", dass ich einfach nur spinne.
Natürlich sind Politik und Religion eng miteinander verbunden, deswegen müssen sie allerdings noch längst nicht das gleiche sein. Eine Religion ist tendenziell sehr unbeweglich, die meisten Theismen richten sich ja noch immer nach mindestens 1000 Jahren alten Büchern. Politik dagegen kann sich innerhalb eines Tages mehrmals ändern, obwohl die Ideologien manchmal durchaus einen religiösen Charakter haben.
vor 1 Monat veröffentlicht # -
Schon mal darauf geachtet wie sich Wissenschaftler ausdrücken? Sie sprechen meist von WAHRSCHEINLICHKEIT. Gurus, Hellseher, Hörrohre Gottes und Medien sprechen hingegen meist von GEWISSHEIT. Das ist eben der Unterschied zwischen Wissenschaft und Glauben.
Im übrigen habe ich weder behauptet, dass es einen Gott gibt noch habe ich behauptet, dass es keinen Gott gibt. Auch habe ich nicht behauptet, dass Religion und Politik dasselbe sind. Bitte einfach nochmals lesen was ich geschrieben habe. Ich habe es teilweise ja sogar fett hervorgehoben. Zudem wiederhole ich mich.
vor 1 Monat veröffentlicht #
Antwort
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