Eine neue Studie der UNI-ZH zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Suizidrate von Selbstmördern, die sich mit einer Schusswaffe erschossen haben und der Quote, der in privaten Haushalten befindlichen Waffen gibt.
Im Tagi gefundenes Zitat:
In der Schweiz sank der Anteil der Suizide mit Schusswaffen zwischen 1998 und 2007 von 30 auf 19 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil der Haushalte mit Schusswaffen von 38 auf 28 Prozent zurück.
Daraus aber den Rückschluss zu ziehen, dass man die Suizidrate einfach nur damit reduzieren könnte indem man privaten Haushalten Schusswaffen verbietet, wäre wohl etwas zu blauäugig. Wenn man der Studie glauben schenken darf, gäbe es dann zwar weniger Suizide mit Schusswaffen, doch möglicherweise könnte man dann mehr Selbstmörder von den Eisenbahnschienen wegkratzen. Ob das besser ist, ist eine andere Frage.
Meiner Ansicht nach würde man mit einem Verbot für Schusswaffen am Ziel vorbei schiessen. Man sollte bei den Ursachen für Suizide ansetzen und nicht Symptombekämpfung betreiben indem man ein Mittel zur Verübung eines Suizids verbietet. Interessant ist doch die Frage, weshalb sich Menschen selber umbringen. Auch darüber gibt es übrigens Studien.