Georg Kreis ist unglaubwürdig

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Dezember 2009 | 5.125 mal gesehen

Der Basler Historiker Georg Kreis ist Präsident der Antirassismuskommission und Mitglied des Club Helvétique. Der Club Helvétique will die demokratischen Rechte unseres Volkes einschränken. Im Zyschtigsclub vom vergangenen Dienstag vertrat Kreis den Standpunkt, dass das Volk nicht immer Recht hat und man nicht alle Volksinitiativen zulassen kann. Um diesen Standpunkt zu untermauern erdreistete er sich folgende Aussage:

«Wenn eine SVP damals (in den 1930er Jahren) eine Initiative gegen die Verjudung der Schweiz lanciert hätte, wäre die unter Umständen auch angenommen worden, wegen den Ängsten in der Bevölkerung.»

Mit dieser Aussage beleidigt er die Aktivdienstgeneration unseres Landes, die bereit gewesen ist unter Einsatz des eigenen Lebens für unsere Heimat zu kämpfen. Zudem beleidigt er die SVP und ihre Mitglieder indem er diesen extremen Antisemitismus und Rassismus zutraut.

Von einem Historiker wie Kreis sollte man intelligentere Aussagen erwarten dürfen. Immerhin war Kreis Mitglied der Bergier-Kommission, welche die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg untersucht hat! Die Glaubwürdigkeit von Kreis darf nach dieser Aussage in Frage gestellt werden. Gerade er sollte es besser wissen. Seine Tätigkeit als Präsident der Antirassismuskommission und als Mitglied der Bergier-Kommission ist in Frage zu stellen. Übrigens, es geht bei demokratischen Abstimmungen nicht um richtig oder falsch sondern um den Willen der Mehrheit des Volkes.

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3 Gedanken zu „Georg Kreis ist unglaubwürdig“

  1. Georg Kreis ist schon mehrfach durch zersetzerische, polemische Aussagen aufgefallen. Es gehört sich nicht, dass solche Leute hohe Ämter in Politik und Universität bekleiden!!!

  2. Wahrscheinlich SOLLTE er es nicht nur besser wissen, sondern weiss es TATSÄCHLICH besser. Das Gefühl zu haben als dahergelaufener Prolet einem renomierten Historiker sagen zu wollen, wie die Schweiz in den 30er Jahren ausgesehen habe, ist ja mal ein ziemlich dreistes Vorgehen.

  3. Olrad, Georg Kreis hat sich für seine dumme Aussage bereits entschuldigt und zugegeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Es ist daher sinnlos die Aussage von Kreis zu verteidigen.

    Kreis ist Präsident der Antirassismuskommission und sollte, um der Verantwortung und dem Gewicht seines Amtes gerecht zu werden, erst denken bevor er spricht. Kreis hat mit seiner Aussage die Aktivdienstgeneration und die Mitglieder der SVP beleidigt. Wer ausreichend Geschichtskenntnisse hat, weiss, dass Kreis einen Blödsinn erzählt hat. Nicht umsonst hat ja die damalige Landesregierung einen Westschweizer General (Henri Guisan) ernannt und mit der Verteidigung des Landes betraut. Man hat sich bei der Wahl des Generals bewusst gegen den gegenüber Deutschland freundlich gesinnten Korpskommandanten Ulrich Wille Junior (Sohn des Generals im Ersten Weltkrieg) entschieden. Der Chef der Armee in Friedenszeiten hat den Rang eines Korpskommandanten (=Generalleutnant). Man hat Wille Junior bei der Wahl des Generals also bewusst übergangen. Wenn die Mehrheit der Aktivdienstgeneration aus solch glühenden Naziverehrern bestanden hätte wie dies von Kreis suggeriert wurde, dann hätte man Wille gewählt und sich womöglich wie Österreich dem Reich angeschlossen. Das hat man NICHT getan! Folglich soll Kreis aufhören Blödsinn zu erzählen.

    Übrigens, das Wort Prolet ist die Kurzform des Wortes Proletarier(=Arbeiter). Hast du als Linker etwas gegen Arbeiter bzw. die Arbeiterklasse?

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