Libyen feiert Rückkehr von Lockerbie-Mörder

Veröffentlicht am: 21. August 2009 | Autor: Alexander Müller | 1,087 mal angesehen | 2 Kommentare | Twitter

Lockerbie

Am 21. Dezember 1988 verübten libysche Mörder im Auftrag von Muammar al-Gaddafi (das ist der Mann bei dem sich unser Bundespräsident Hans-Rudolf Merz für das Vorgehen der Genfer Justizbehörden entschuldigt hat) über dem schottischen Lockerbie einen Anschlag auf einen Jumbo-Jet (Boing 747-121) der ehemaligen US-Fluggesellschaft PanAm. Dabei kamen alle 259 Insassen (darunter 189 Amerikaner) ums Leben.

Im Rahmen eines Abkommens zur Beilegung des dadurch ausgelösten Konflikts zahlte Libyen eine Entschädigung von USD 2.46 Milliarden an die Hinterbliebenen der Opfer und lieferte den schottischen Justizbehörden den libyschen Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi aus, der für den Anschlag verantwortlich gewesen sein soll. Al-Megrahi wurde im Jahr 2001 aufgrund dieses abscheulichen Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt. Gestern wurde er angeblich aufgrund eines Krebsleidens im Enstadium nach gut 8 Jahren Haft aus humanitären Gründen entlassen und mit einem Privatjet von Gaddafi nach Libyen zurückgeflogen. Nach seiner Ankunft in Libyen wurde al-Megrahi sehr zum Missfallen der amerikanischen Hinterbliebenen der Opfer mit allen Ehren empfangen und wie ein Held gefeiert (siehe folgendes Bild).

Gaddafi lässt al-Megrahi feiern

Es ist zu vermuten, dass sich Grossbritannien damit bei Gadhafi einschleimen will um sich so lukrative Geschäfte mit Libyen zu sichern. Vermutlich ist der Gerichtsstand des Schiedsgerichts im Konflikt zwischen der Schweiz und Lybien nicht zufällig in London.

Die USA haben Gaddafi nun zu verstehen gegeben, dass weitere derartige Feiern zu Ehren von al-Megrahi Konsequenzen haben werden. Daraufhin hat Gadhafi die Feierlicheiten umgehend gestoppt. Er will es sich nämlich mit den Amis nicht verscherzen, denn so würde er seine gerade erst gewonnene Reputation als Held der Welt wieder verspielen. Das will er nicht.

Diese Geschichte zeigt, wer Macht in dieser Welt hat. Die Schweiz und deren lächerlichen Bundesrat kann man anpinkeln, mit den USA hingegen ist nicht zu spassen. Da wird umgehend gehorcht.

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2 Kommentare zum Thema “Libyen feiert Rückkehr von Lockerbie-Mörder”

  1. von Rutis Marcel geschrieben am 22. August 2009 11:01
    Rutis Marcel

    Nie und nimmer darf sich die CH bei einem Mörder (Lockerbee) wie Gaddhaffi entschuldigen. Absolut richtig, dass sein Sohn verhaftet wurde. Die CH soll eines drauf geben und die Beziehungen zu Libyeen abbrechen sowie die UNO auffordern diesen Despoten endlich vor ein int. Gericht zu stellen wo er hoffentlich zur Todesstrafe verurteilt wird !

  2. von Dora Moretti geschrieben am 22. August 2009 17:23
    Dora Moretti

    Hier ein weiteres Beispiel warum man sich besser nicht mit wahnsinnig gewordenen Fanatiker und Moslems einlassen sollte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/HIV-Prozess_in_Libyen

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