Martin Luther

Von Alexander Müller veröffentlicht am 29. Dezember 2015 | 1.073 mal gesehen

Martin Luther war der theologische Urheber des Protestantismus. Obwohl Luther religiös war, stand er am Anfang eines Prozesses, der zur Säkularisierung der westlichen Welt geführt hat. Er übersetzte die Bibel in die Sprache der einfachen Leute und hinterfragte katholische Dogmen. Luther förderte damit das religionskritische Denken bzw. generell kritisches Denken.

Luther wird von Juden, Katholiken und Linken wegen seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ als Antisemit und „Wegbereiter des Massenantisemitismus, welcher zum Holocaust führte“, diffamiert. Die „Holocaust-Keule“ wird also sogar gegen den theologischen Urheber des Protestantismus eingesetzt!

In der besagten Schrift schrieb Luther unter anderem:

Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. 

Trotz dieser Aussage haben Luthers Kritiker Unrecht, wenn sie ihn als Antisemiten und Rassisten bezeichnen. Martin Luther war weder Rassist noch Antisemit! Luther setzte sich kritisch mit dem Judentum auseinander und lehnte die religiösen Dogmen der Juden ab. Er kann somit als Antijudaist bezeichnet werden.

Antijudaismus ist die Ablehnung des Judentums aus „RELIGIÖSEN“ Gründen. Als Antijudaistisch kann z.B. die Ansicht bezeichnet werden, dass Jesus Christus von Juden oder in ihrem Auftrag ans Kreuz geschlagen wurde. Luthers Aufforderung Synagogen und Schulen der Juden zu zerstören, richtete sich gegen die jüdische Lehre. Sie war in seiner Abneigung der jüdischen Lehre begründet. Warum wohl sonst Schulen zerstören? Weil dort eben gerade diese Lehre gelehrt wird und in den Synagogen ebenso.

Auch mit der Aussage, dass Martin Luther ein Wegbereiter des Massenantisemitismus sei, welcher zum Holocaust führte, haben Luthers Kritiker Unrecht! Luther war kein Antisemit und somit kann er auch kein Wegbereiter des Massenantisemitismus gewesen sein.

Semiten sind übrigens nicht nur Hebräer sondern auch Araber, Aramäer und Malteser. Luther hat sich, soweit ich weiss, nicht negativ über Araber, Aramäer und Malteser geäussert. Es ging ihm um die Religion. Antisemitisch sind die Auseinandersetzungen, die wir in Israel und im besetzten Palästina sehen. Dort bringen sich hebräische Semiten und arabische Semiten in ihrem Hass aufeinander gegenseitig um.

Obwohl Religionskritik in einem säkularen Land möglich sein muss, würde Luther nach der gegenwärtigen linken Schweizer Rechtssprechung wahrscheinlich als Rassist und Antisemit angesehen und entsprechend verurteilt werden. Das liegt aber an der gegenwärtigen linken Rechtssprechung in der Schweiz. Diese ist unzulänglich, weltfremd und schwachsinnig. In Tat und Wahrheit war Luther weder Rassist noch Antisemit.

Jene, die es wagen den Urheber der protestantischen Theologie in den Dreck zu ziehen und ihn mit der Holocaust-Keule zu schlagen, würden dies bei Mohammed, dem Gründer des Islam, nicht wagen. Dies obwohl Mohammed der Überlieferung nach hunderte, wenn nicht tausende von Juden abschlachten liess. Warum würden sie es nicht wagen? Weil sie Feiglinge sind und spätestens seit dem Karikaturstreit wissen, wie die islamische Welt auf Kritik reagiert.

Antijudaistische Filmszene aus Monty Pythons Film „Das Leben des Brian“:

Als antijudaistisch wird auch der Film „Die Passion Christi“ von Mel Gibson betrachtet.

3 Gedanken zu „Martin Luther“

  1. Hr. Müller, kennen Sie das Buch von Tania Kambouri „Deutschland im Blaulicht“? Unbedingt lesen und weiter empfehlen. Respektlosigkeit gegen Frauen, die Polizei, den Staat und seine angestammten Bürger sind die neuen Kulturgüter von denen die Kanzlerin & Co und die Gutmenschen schwärmen.

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