Braucht Zürich Sexboxen?

Am 11. März 2012 darf das Stimmvolk der Stadt Zürich darüber abstimmen ob es Sexboxen für das horizontale Gewerbe finanzieren möchte. Die Abstimmung ist dank eines Referendums der SVP zustande gekommen.

Konkret möchte die Stadt den Strassenstrich vom Shilquai nach Zürich Altstetten verlegen. Dort ist vorgesehen auf dem Gelände des alten Tramdepots ein Provisorium mit sogenannten Sexboxen aufzustellen. Diese Sexboxen erinnern an eine Autowaschanlage.  Ähnlich wie in einem Drive-In sollen Freier vorfahren können und sich dann in einer dieser Sexboxen befriedigen lassen können. Damit will die Stadt den freien Personenverkehr fördern.

Was am Projekt Sexboxen besonders stossend ist:

  • Mangelnde Nachhaltigkeit: Die Sexboxen sind ein Provisorium für 10 Jahre. Dann soll das Gelände anderweitig genutzt werden.
  • Kosten: Bau und Betrieb für 10 Jahre werden in etwa 7 Million Schweizerfranken kosten. Die Kosten werden vom Steuerzahler bezahlt.
  • Es gibt keine Gewähr dafür, dass dieses Projekt Zwangsprostitution verhindert.

Ich bin gegen dieses Projekt. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ein lukratives und krisenresistentes Gewerbe mit Steuergeldern subventioniert wird. Offenbar kann die Stadt den Strassenstrich nicht einfach so verbieten. Doch ist die Stadt wirklich verpflichtet Strassenprostitution mit Steuergeldern zu fördern?

Meiner Meinung nach sollte die Stadtverwaltung lieber dafür sorgen, dass es in der Stadt genügend Freudenhäuser gibt. Diese sollten an Orten stehen, an denen sie so wenig wie möglich stören. Finanziert sollten diese Freudenhäuser von jenen werden, die diese betreiben. Das sollte ja bei diesem Gewerbe kein Problem sein. Freudenhäuser hätten mehrere Vorteile. Die Stadt könnte den Betreibern Auflagen erteilen und diese einfacher kontrollieren als den Strassenstrich. So könnte sie z.B. Vorschriften bezüglich Hygiene und Gesundheitschecks sowie eine Registrierungspflicht für dort tätige Prostituierte erlassen. Zudem könnte sie die Betreiber dazu verpflichten eine Tiefgarage zu bauen, damit keine öffentlichen Parkplätze von Freiern benutzt werden. Freudenhäuser und als Gewerbetreibende angemeldete Prostituierte würden zudem der Steuerpflicht unterliegen. Das wäre meiner Ansicht nach wesentlich besser als Sexboxen oder ein Strassenstrich.

Ebenfalls zu prüfen wäre ein erneuter Vorstoss um die Möglichkeit zu schaffen Strassenprostitution zu verbieten. Ich bin der Ansicht, dass ein Ort, der bereits über mehrere Freudenhäuser verfügt, nicht auch noch einen Strassenstrich benötigt. Zumal ja die Damen des ältesten Gewerbes andere Möglichkeiten haben um ihrem Gewerbe nachzugehen. Bürger solcher Ortschaften sollten die Freiheit haben, einen Strassenstrich zu verbieten.

Nachteile beim Strassenstrich im Vergleich zum Freudenhaus:

  • Wer garantiert, dass sich die Prostituierten tatsächlich registrieren?
  • Die Gefahr der Zuhälterei ist beim Strassenstrich grösser als im Freudenhaus
  • Hygienische Bedingungen sind auf dem Strassenstrich schlechter als im Freudenhaus
  • Die Einhaltung von Gesundheitsvorschriften lassen sich im Freudenhaus einfacher kontrollieren als auf dem Strassenstrich
  • Freudenhäuser bieten der Öffentlichkeit besseren Schutz vor unerwünschten Einblicken als der Strassenstrich
  • Betreiber von Freudenhäusern sind aufgrund hoher Investitionen eher geneigt mit Behörden zu kooperieren als Zuhälter auf der Strasse
  • Es ist einfacher bei Freudenhäusern und dort tätigen Prostituierten Steuern einzutreiben

Natürlich gilt das nur, wenn die Stadt Vorschriften für den Betrieb von Freudenhäusern erlässt und deren Einhaltung regelmässig kontrolliert.

Es gäbe  noch andere Lösungen. So z.B. dass sich Frauen ähnlich wie in Hamburg oder Amsterdam hinter einem Schaufenster anpreisen. Das würde ihnen mehr Schutz bieten und sie hätten zudem bessere hygienische Verhältnisse als auf der Strasse. Doch dafür würde man ein Rotlichtviertel benötigen. Auch eine lange Strasse, eventuell die Langstrasse, wäre dafür geeignet.

So soll das teure Sexboxen-Provisorium aussehen:

Da könnte die Stadt ja gleich eine Autowaschanlage mieten. Diese könnte sowohl zum Autowaschen als auch zur Betreuung des Autofahrers verwendet werden. (Scherz)

So könnte das Vorspiel in der Autowaschanlage aussehen…

Und sogar für den Höhepunkt von umweltbewussten Grünen könnte gesorgt werden… Weiter»

Hildebrands Fürsprecher

Es ist schon auffällig wie sich gewisse Politiker für Hildebrand ins Zeug legen. Widmer-Schlumpf verteidigte ihn in der Arena-Sendung, kurz vor seinem Rücktritt, noch in den höchsten Tönen. Dies, wie wir später erfahren haben, wider besseres Wissen. Als ihr dies später vorgeworfen wurde, hat sie sich damit herausgeredet, dass sie die Haltung des Gesamtbundesrats habe vertreten müssen. Das mag zwar sein, doch dann hätte sie zumindest etwas zurückhaltender argumentieren müssen.

Nulltoleranz-Verkehrspolitiker Moritz Leuenberger spricht davon, wie der Moralismus zur Heuchelei verkommt. Er soll lieber einmal seine Parkbussen selber zahlen. Anderen die Bussen erhöhen und selber keine zahlen, das hat man gerne. Von Führungspersonen erwartet man vorbildliches Benehmen und keine ethisch-moralisch fraglichen Handlungen. Sie sollen in die richtige Richtung führen und nicht in den moralischen Abgrund!

Auch Bundesrat Schneider-Ammann gibt Hildebrand Schützenhilfe. Er war vor seinem Amtsantritt Vertreter der Exportwirtschaft. Hildebrand wollte mit seinen umstrittenen Eurostützungskäufen im Jahr 2010 der Export- und Tourismusindustrie helfen. Indem er Volksvermögen zugunsten dieser Branchen verspekulierte. Kein Wunder hört man von Schneider-Ammann lobende Worte. Das ist sowas von durchschaubar. Wenn Schneider-Ammann von einer Kampagne gegen Hildebrand spricht, ist das unredlich. Er weiss ganz genau, dass Blocher die Unterlagen an Micheline Calmy-Rey weitergeleitet hat. Bei einer Kampagne hätte Blocher die Unterlagen sicher nicht einer linken Politikerin gegeben, sondern den Massenmedien. Abgesehen davon ist Schneider-Ammann, gar nicht der grosse Unternehmer und Wirtschaftsfachmann, als den er sich immer darstellt. Er hat in die reiche industriellen Familie Ammann geheiratet. So sieht es aus!

Fakt ist, dass Hildebrand mit der törrichten Aktion im Jahr 2010 mehrere Milliarden an  Volksvermögen vernichtet hat. Die Medien haben wohlwollend und rechtfertigend darüber berichtet. Wenn dann die SNB dank des hohen Goldpreises einen Gewinn erwirtschaftet, wird es in den Medien an die grosse Glocke gehängt. Das passt ja gerade zum Rücktritt von Hildebrand, dem unentbehrlichen, weltoffenen, internationalen, urbanen und geilen Gott, ohne den in unserem Land gar nichts mehr läuft.  Was für ein Verlust, die SNB hat ihren Messias verloren. Wobei natürlich verschwiegen wird, dass der Gewinn höher sein könnte, wenn der hohe Verlust aus dem Vorjahr nicht wäre.

Achtung Ironie: Wenn die Medien beim Rücktritt von Hildebrand von einem Verlust für unser Land sprechen, dann tun sie dies nicht ohne Grund. Es geht darum die gemeinen und schädlichen Anschwärzter und Denunzianten zu tadeln. Denn diese hatten ja die Frechheit und Gemeinheit  die unsauberen Machenschaften des Philipp Hildebrand aufzudecken. Sowas ist natürlich gar nicht in Ordnung, denn Dreck kehren gewisse Leute hierzulande ja lieber unter den Teppich.

Hausdurchsuchung bei Hermann Lei

Medienberichten zufolge führte die Staatsanwaltschaft Zürich eine Hausdurchsuchung bei Hermann Lei durch. Meiner Ansicht nach könnte man Steuergelder für Besseres ausgeben, denn diese Hausdurchsuchung wird nichts bringen. Mir kommt es so vor als suche die Staatsanwalt nach etwas, das sie Lei anhängen könnte.

Diese Hausdurchsuchung zeigt einmal mehr, dass man in der Schweiz primär gegen jene vorgeht, welche Missstände aufdecken.

Die Urheber der Misstände werden aber in den Himmel gelobt. So gab es ja bis heute keine Hausdurchsuchung bei den Hildebrands. Wahrscheinlich will die Zürcher Staatsanwaltschaft den Hildebrands noch etwas mehr Zeit einräumen um allenfalls vorhandenes belastendes Beweismaterial zu vernichten.

Sicher ist es auch kein Zufall, dass heute in den Medien darüber berichtet wurde, dass die Nationalbank einen Gewinn erzielt hat. Dieser Gewinn ist jedoch nicht etwa dank der glorreichen Leistung von Herrn Hildebrand sondern vor allem dank dem hohen Goldpreis zustande gekommen.

Senkt endlich die SRG-Gebühren!

Das Schweizer Fernsehen bestätigt tagtäglich von neuem, was es für ein ein sozialistisches scheiss Staatsfernsehen ist. Sendungen wie 10v10 vermitteln eine einseitige linke Weltsicht. Solche Sendungen haben in einem TV-Sender, welcher mit Zwangsgebühren finanziert wird, nichts verloren. Wenn ich schon für diesen Müll zahlen muss, dann will ich verdammt nochmal eine ausgewogene Berichterstattung, die auf Fakten basiert und wahrheitsgemäss ist.

Sollen die Linken diesen Scheiss Sender doch selber finanzieren. Es ist eine Schweinerei, dass ich für etwas zahlen muss, worüber ich mich jeweils ärgere, wenn ich es schaue! Kampf dem linken Gebührenmonster!