Religionsfreiheit in islamischen Ländern
Die meisten islamischen Staaten haben die “allgemeine Menschenrechtserklärung” der Vereinten Nationen unterzeichnet. Diese Erklärung beinhaltet unter anderem ein “Verbot der Diskriminierung” (Art. 2) und die “Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit” (Art. 18). Die wenigsten islamischen Länder halten sich allerdings daran.
Zum Beispiel:
Artikel 2 sieht ein Verbot der Diskriminierung vor. Dennoch werden in den meisten islamischen Ländern Angehörige anderer Religionen benachteiligt und diskriminiert.
Islamische Länder, die Angehörige anderer Religionen diskriminieren:
Ägypten, Afghanistan, Algerien, Aserbaidschan, Bahrein, Brunei, Indonesien, Irak, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Libyen, Mauretanien, Oman, Palästina, Pakistan, Saudiarabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Vereinigte arabische Emirate usw. Quelle: Weltverfolgungsindex
Artikel 18 sieht vor, dass jeder Mensch das Recht hat seine Religion zu wechseln. Trotzdem werden in vielen islamischen Staaten Ex-Muslime, welche die Religion gewechselt haben, hart bestraft. In einigen Ländern steht auf Apostasie (Abfall vom Islam) sogar die Todesstrafe. Genauer Wortlaut des Artikels 18, der allgemeinen Menschenrechtserklärung:
Artikel 18 – Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.
Wieso berichten unsere Medien nicht darüber? In den letzten Tagen konnte man im Tagesanzeiger lesen, dass der fundamentalistische Ministerpräsident der Türkei die Schweiz einen rassistischen Staat nannte. Dass die Türkei ein Staat ist, der andere Religionen massiv unterdrückt, wurde dabei grosszügig verschwiegen. Gleiches gilt für andere islamische Staaten. Der Tagi hielt es bloss für nötig darauf hinzuweisen, wieviel Geld diese Unrechtsstaaten auf den Konten von Schweizer Banken deponiert haben. Die massiven Menschenrechtsverletzungen, die in diesen Ländern an der Tagesordnung sind, erwähnte der Tagi hingegen mit keiner Silbe.
Auch die UNO-Hochkommissarin scheint lieber die Schweiz wegen deren Bauverbot für Minarette zu kritisieren als die islamischen Staaten zu tadeln. Wäre es nicht die Aufgabe der UNO, die islamischen Staaten, welche die Allgemeine Menschenrechtserklärung der UNO unterzeichnet haben, zu ermahnen diese einzuhalten? Wieso schweigt die UNO, wenn in islamischen Ländern Ex-Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, zum Tode verurteilt und hingerichtet werden? Wieso berichten unsere Massenmedien nicht darüber?
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Die UNO kritisiert dieses Staaten regelmässig.
Desweiteren, was hat das mit der Diskussion zu tun? Wir nicht die anderen auch?
Komisch, dass man von dieser Kritik nie etwas in den Medien hört.
Die Leute haben ein Recht darauf zu erfahren wer uns wegen dem Bauverbot für Minarette kritisiert. Es sind Länder, die ähnliche oder weitreichernde Verbote kennen, Anhänger anderer Religionen diskriminieren und Ex-Muslime zum Tode verurteilen, weil sie vom Islam abgefallen sind.
Jemand muss ja die Leute informieren, wenn es die Massenmedien nicht tun.
Das ist ein guter Bericht!
Hey, ein großes Lob an den Autoren dieses Textes. Da ich mich persönlich sehr für diese Thematik interessiere, hat mir dieser Artikel sehr weitergeholfen. Falls ihr noch weitere Infos über die Beschränkung der Menschenrechte, speziell der Relgionsfreiheit, in der Türkei haben wollt, dann schaut euch mal mal diesen Artikel von der Gesellschaft für bedrohte Völker an: Die Türkei ist nicht reif für Europa
Ich kann nur sagen, dass sich das echt mal lohnt zu lesen.
Besten Gruß, der Tim