Archiv der Rubrik ‘Religion’.

Fair über den Islam diskutieren

Auf faire Weise über den Islam zu diskutieren ist schwer. Nach mehren Dialogen mit Linken und Muslimen über den Islam, erkenne ich ein Diskussionsmuster.

Zu den Diskussionsbedingungen:

  1. Die meisten Dialogpartner verheimlichen ihren wahren Namen, was unfair und feige ist. Es wäre wünschenswert, wenn die Dialogpartner mit ihrem richtigen Name auftreten und so mit einem sprechen, wie sie das im  realen Leben ausserhalb des Internets auch tun. Es geht darum Verantwortung für das, was man sagt zu übernehmen und so Vertrauen zu schaffen.
  2. Dialoge sollten auf gegenseitigem Respekt basieren. Doch das ist bei weniger gebildeten Linken und Muslimen oft Wunschdenken. Linke halten sich für moralisch überlegen und Muslime glauben die Wahrheit zu kennen und Nichtmuslimen in Bezug auf die Religion überlegen zu sein. Oft fühlen sich Muslime auch angegriffen und reagieren gereizt auf den Kritiker.
  3. Kommentare sollten nicht zulange sein, denn zu lange Monologe laden nicht zum Dialog ein.

Zum Diskussionsmuster:

  1. Zunächst versuchen sowohl Linke als auch Muslime Islamkritik abzuwehren indem Sie die Kritikpunkte in Zweifel ziehen oder mit unwahren Behauptungen kontern. Sie bestreiten Fakten und Tatsachen und versuchen diese zu leugnen.
  2. Wenn man ihnen nachweisen kann, dass sie im Unrecht sind, versuchen sie von der Islamkritik abzulenken. Sie tun dies indem sie eine andere Religion z.B. das Christentum kritisieren. Dahinter steckt eine Vernebelungsstrategie wie wir sie auch bei Tintenfischen kennen. Menschen lernen diese Strategie bzw. dieses Verhaltensmuster bereits im Kindergarten. Zum Beispiel wenn die Kindergärtnerin ein Kleinkind tadelt und dieses wie folgt antwortet: “Wuähhh, warum werde nur ich getadelt, der andere hat genauso Mist gebaut.” Hinter solchem kindlichen Verhalten steckt mangelndes Verantwortungs- und Unrechtbewusstsein. Wer sich so verhält rechtfertigt Verbrechen mit anderen Verbrechen bzw. versucht Unrecht mit Unrecht zu legitimieren.
  3. Wenn auch das nichts hilft, weil der Kontrahent sich nicht vom Thema ablenken lässt, wird dessen Kompetenz angezweifelt. Da sie die Kritik selbst nicht aus dem Weg räumen können, versuchen sie den Urheber der Kritik in ein schlechtes Licht zu rücken um die Kritik zu entschärfen. Dabei fallen Aussagen wie: “Was der sagt stimmt eh nicht!” Die Aufmerksamkeit der Leser soll mithilfe dieser Strategie von der Kritik weg und auf den Kritiker gerichtet werden. Diese Diffamierungsstrategie ist nach der Tintenfisch-Strategie ein weiteres Ablenkungsmanöver.
  4. Besonders witzig dabei ist, dass sie selbst als Nichtchristen sich anmassen eine andere Religion z.B. das Christentum zu kritisieren, es dann aber einen Nichtmuslim absprechen den Islam zu kritisieren. Daran erkennt man wieder diese Überheblichkeit bzw. dieses Überlegenheitsgefühl, welches viele Gläubige haben. So quasi: “Ich als Gläubiger, kenne die Wahrheit, was willst du Ungläubiger mir schon erzählen? Ich kann, was du nicht darfst.”
  5. Zuguterletzt, wenn auch das nicht hilft, werden sie beleidigend  und bezeichnen einem als Rassisten usw.

Im verborgenen ausserhalb des Dialogs wird dann vermutlich intrigiert. Dies tut man indem man üble Gerüchte über den Dialogpartner verbreitet. Ich veröffentliche z.B. keine Spam-Kommentare bzw. Kommentare, die nicht den Regeln entsprechen, die im Dialogfeld explizit genannt werden. Es werden nun Gerüchte verbreitet, dass ich unliebsame Kommentare nicht veröffentlichen würde. Ziel dieser Gerüchte ist, meiner Reputation als Blogger zu schaden. Auf diese Weise will man meine Aussagen entschärfen. Dass heisst die Diffamierungsstrategie wird auch ausserhalb des Dialogs fortgeführt. Solche Diffamierungen sieht man oft auch in Form von Stil-Debatten. Stil-Debatten und Diffamierungsstrategien werden dort eingesetzt, wo keine stichhaltigen Argumente vorhanden sind.

Religionsfreiheit im Islam

Muslime und Linke auf der ganzen Welt sind über das Bauverbot für Minarette erbost. Radikale Muslime sehen darin einen Angriff auf Allah. Andere Muslime und Linke halten es für eine Einschränkung der Religionsfreiheit. Doch wie weit geht eigentlich die Religionsfreiheit im Islam?

Nach Mekka dürfen nur Muslime.
Ist ein Zutrittsverbot nach Mekka für Nichtmuslime etwa keine Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit?

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Terry Jones in den USA verhaftet

Der islamkritische US-Pastor Terry Jones ist in den USA verhaftet worden. Ein US-Gericht warf dem Pastor wegen einer geplanten Demonstration vor dem Islam-Zentrum von Amerika in Dearborn “Störung des öffentlichen Friedens” vor.  Unglaublich wie in den USA mit zwei verschiedenen Ellen gemessen wird. Wenn ein christlicher Fanatiker demonstrieren will, wird er verhaftet. Dabei werden seine Rechte auf freie Meinungsäusserung und Religionsfreiheit massiv beschnitten. Muslime können hingegen demonstrieren und dabei Hassparolen verkünden so viel sie wollen. Westliche Politiker und Behörden lassen sie dabei aus falsch verstandener Toleranz gewähren.

Ist in der Schweiz erlaubt: Islamisten-Demo vor dem Bundeshaus

Wird in England toleriert. Islamisten rufen an Demo in London zum Mord auf. Continue reading ‘Terry Jones in den USA verhaftet’ »

Die Todsünde der Gläubigen

Es gibt Gläubige, die glauben, dass sie ohnmächtige kleine Geschöpfe wären, die ohne Hilfe ihres Götzen auf dieser Welt nicht zurechtkommen. Sie schauen sich die Probleme anderer Menschen auf dieser Welt an und nehmen das als Grund um an eine Religion zu glauben, deren Seelenfänger ihnen das Paradies versprechen. Dabei begreifen sie weder die Probleme anderer Leute auf dieser Welt noch die Ursachen dieser Probleme. Trotzdem meinen sie zu wissen was die Ursachen der alltäglichen Probleme ist. Natürlich die Sünde, was sonst? Doch was ist eigentlich eine Sünde? Ein Verstoss gegen ein Gebot, welches von Seelenfängern aufgestellt worden ist?

Ist es eine Sünde wenn ein Mann einer ihm unbekannten Muslima die Hand gibt? Ist es eine Sünde, wenn man ausserehelichen Sex hat? Wer bestimmt das eigentlich? Der Pfarrer? Die Autoren von Schriften, die über tausend Jahre alt sind? Es ist wahrscheinlich, dass der Bildungsstand dieser Autoren tiefer war als jener heutiger Gebildeter. Folglich muss man sich fragen was heutige Menschen dazu treibt, archaische Schriften von Ziegenhirten und Nomaden ernst zu nehmen.

Zur Allmacht, niemand hat Allmacht, da Allmacht die Macht aller ist. Die Menschen beherrschen die Natur nicht. Allerdings können die Menschen der Natur trotzen. Sie tun dies seit Jahrtausenden mit Erfolg. Hin- und wieder geschieht ein Unglück. Zum Beispiel stürzt bei einem Erdbeben ein Bauwerk ein oder aber es gibt ein technisches Problem bei einem in die Jahre gekommenen alten AKW, welches nach einem Erdbeben von einem Tsunami getroffen wurde. Die Gläubigen sehen darin wahrscheinlich wieder ein Zeichen Gottes um dem Menschen seinen Hochmut vor Augen zu führen. Ich sehe das anders. Es ist ein Lernprozess. Es werden einem Dinge bewusst, an die man vorher nicht gedacht hat. Dies ermöglicht es einem seine Verteidigungsstrategie fürs nächste Mal entscheidend zu verbessern. Man nennt dies Fortschritt.

Diskussionen über Hochmut, Allmacht, Böses usw. bringen die Menschheit nicht weiter. Einzig das Lernen aus Fehlern, Nachlässigkeiten oder Dingen, an die man vorher nicht gedacht hat, bringen einem weiter. Religionen braucht es nicht.