Soll die Schweiz Guantanamo-Terroristen aufnehmen?
In vorauseilendem Gehorsam hat der Bundesrat dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama mitgeteilt, dass die Schweiz bereit sei in Guantanamo inhaftierte Häftlinge aufzunehmen. Die Schweiz ist damit einmal mehr vorgeprescht und hat noch vor der EU auf die Anfrage der USA reagiert.
Bundesratssprecher Osi Sigg (SP) liess öffentlich verlauten, dass die Inhaftierung von Personen in Guantanamo völkerrechtswidrig sei. Müssen wir nun damit rechnen, dass dort inhaftierte Terroristen Asyl in der Schweiz erhalten?
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf übte sich derweil im Beschwichtigen besorgter Kantonsvertreter. Offenbar will man “nur” 1-3 dieser islamistischen Terroristen importieren. Verkaufen will sie uns diesen Akt der Gutmenschlichkeit damit, dass sich der Bundesrat damit Unterstützung der USA erhoffe.
Was hält ihr von davon? Ist so eine Aussenpolitik noch tragbar? Kann es im Interesse der Schweiz sein Terroristen und radikalislamische Islamisten aufzunehmen?
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Die US-Amerikaner sind in Afghanistan einmarschiert und sie haben diese Leute nach Guantanamo deportiert. Es handelt sich um ein Problem der USA. Nicht einzusehen wieso diese Terroristen nun in der ganzen Welt verteilt werden sollen. Sollen doch die USA die Leute aufnehmen, schliesslich sind die Vereinigten Staaten grösser als die Schweiz.
Und das Gewäsch von wirtschaftlichen Vorteilen, die man sich im Gegenzug für die Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen erhofft, ist doch absurd. Was haben wir bloss für einen Bundesrat?!