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	<title>DAILYTALK.CH &#187; Armee</title>
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		<title>Raketen-Abwehrsystem</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Luftwaffenchef Markus Gygax will ein Raketen-Abwehrsystem und sorgt damit in der Öffentlichkeit für Diskussionsstoff. Das VBS muss was die öffentliche Kommunikation anbelangt noch viel lernen. Es ist klar, dass sich Militärstrategen über künftige Bedrohungen Gedanken machen sollen und sich überlegen müssen wie und mit welchen Mitteln man diesen Gefahren am besten begegnet.  Doch ist es wirklich sinnvoll, wenn man diese Überlegungen gleich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Luftwaffenchef Markus Gygax will ein Raketen-Abwehrsystem und sorgt damit in der Öffentlichkeit für Diskussionsstoff. Das VBS muss was die öffentliche Kommunikation anbelangt noch viel lernen. Es ist klar, dass sich Militärstrategen über künftige Bedrohungen Gedanken machen sollen und sich überlegen müssen wie und mit welchen Mitteln man diesen Gefahren am besten begegnet.  Doch ist es wirklich sinnvoll, wenn man diese Überlegungen gleich in den Medien verbreitet? Was will der Luftwaffenchef damit erreichen? Will  er, dass ihm die Öffentlichkeit den Job abnimmt und überlegt welche Gefahren drohen und welche Mittel benötigt werden um diese Gefahren abzuwenden?</p>
<p>Ich stelle mir die Aufgaben von führenden Militärs anders vor. Und zwar wie folgt:</p>
<ol>
<li>Sicherstellen, dass die Armee ihren Verfassungsmässigen Auftrag nach aktuellem Kenntnisstand in Bezug auf Bedrohungen etc. erfüllen kann und dafür ausreichend Mittel erhält</li>
<li>Feststellen von noch nicht bekannten bzw. zukünftigen Bedrohungen und Gefahren</li>
<li>Zusammen mit Experten abklären welche Gefahren akut und welche Gefahren weniger akut sind.</li>
<li>Zusammen mit Experten feststellen wie und mit welchen Mitteln man diese Gefahren abwehren oder zumindest minimieren kann und ausarbeiten von Lösungsvarianten, damit die Politik einen Spielraum hat.</li>
<li>Gespräch mit dem zuständigen Bundesrat suchen und ihn über die Situation informieren.</li>
<li>Zusammen mit dem Bundesrat entscheiden welches Budget die Armee braucht, damit sie die ihr zugewiesenen Aufgaben erfüllen kann und die dringendsten Gefahren abwehren oder zumindest reduzieren kann.</li>
</ol>
<p>Dann liegt der Ball beim zuständigen Bundesrat. Er muss seine Kollegen informieren und mit ihnen das weitere Vorgehen vereinbaren. Anschliessend geht es zu den zwei Sicherheitspolitischen-Kommissionen des Parlaments. Dort findet dann eine Diskussion darüber statt ob das Budget für die Armee bewilligt wird oder nicht.</p>
<p>Problematik:<br />
Linksgrüne sehen praktisch nur eine Bedrohung, den Klimawandel. Sie fürchten den Klimawandel mehr als einen atomaren Angriff, wollen bei der Armee sparen und mehr Steuergelder für die Umweltindustrie einsetzen. Doch gerade der Klimawandel könnte zu bewaffneten Konflikten führen. Die übrigen Linken setzen auf Kooperation mit dem Ausland und wollen so Geld sparen. Die Gefahr bei Kooperationen mit dem Ausland liegt bei der Abhängigkeit von den Kooperationspartnern. Weiter muss abgeklärt werden wie sich eine solche Kooperation mit der Souveränität und der Neutralitätspolitik unseres Landes vertragen würde. Ich denke, dass hier sowohl die Souveränität auch die Neutralität leichtfertig aufs Spiel gesetzt würde. Politiker, die in die EU wollen dürften damit aber kein Problem haben.</p>
<p>Was die Luftwaffe angeht, muss meiner Ansicht nach nichts überstürzt werden, denn unser Land befindet sich nicht im Krieg und gehört auch nicht zu den Hauptzielen islamischer Fundamentalisten. Zunächst einmal gilt es sicherzustellen, dass die Armee ihre dringlichsten Aufgaben professionell erfüllen kann. Die Luftraum-Überwachung muss sichergestellt werden und die Luftwaffe muss ihre polizeilichen Aufgaben erfüllen können. In einem zweiten Schritt sind Massnahmen gegen feindliche Angriffe z.B. mit Raketen zu treffen. Dabei sollte man sich nicht auf politische Kooperationen mit anderen Staaten verlassen. Wenn es ernst wird, kann man sich nicht auf solche Kooperationen verlassen. Siehe das Schicksal der Tschechei und von Polen im zweiten Weltkrieg. Polen schickte seine Kavallerie gegen die deutschen Panzer, weil es nichts Besseres bzw. Moderneres zu bieten hatte. Die europäischen Staaten haben im zweiten Weltkrieg versagt. Der Sieg über Hitlerdeutschland ist vor allem den Amerikanern zu verdanken. Diese haben auch die Russen aufgerüstet.</p>
<p>Ich persönlich befürworte weiterhin eine Milizarmee. Milizsoldaten passen besser zu unserer Demokratie als Söldner. Die Armee unserer Demokratie ist im Gegensatz zu jener der amerikanischen Demokratie primär auf Verteidigung und nicht auf Angriff ausgerichtet. Eine zeitgemässe Bewaffnung ist sicherzustellen. Dabei sollte allerdings der rasante technologische Wandel im Auge behalten werden. Es macht keinen Sinn hunderte von Millionen in Schrott-IT zu investieren, wenn man das Gleiche mit günstigerer Software ebenfalls erreichen könnte. Moderne Offiziere sollten in der Lage sein einen Computer zu bedienen und feststellen können ob sie von IT-Menschen übers Ohr gehauen werden oder nicht. Meiner Ansicht nach steht und fällt die Verteidigung unseres Staates mit der Luftwaffe. Der Luftwaffe sollte folglich eine entsprechende Aufmerksamkeit zuteil werden. Um Kosten zu sparen kann die Armee verkleinert und an die aktuelle Sicherheitslage angepasst werden.</p>
<p>PS: Nach Angaben der Printmedien sieht Luftwaffenchef Gygax in den Taliban eine Bedrohung. Ich erachte die Taliban zurzeit nicht als Gefahr für unser Land. Sie haben keine Raketen, die unser Land erreichen können und sind zudem zurzeit noch mit den westlichen Truppen in Afghanistan beschäftigt. Selbst wenn die Taliban Pakistan unter ihre Kontrolle bringen sollten und sie damit die Kontrolle über Atomwaffen hätten, so müssten sich vermutlich zuerst noch Länder wie Indien und China fürchten. Diese beiden Länder wären jedoch wahrscheinlich in der Lage mit Pakistan fertig zu werden. Da sowohl Indien als auch China über Atomwaffen verfügen.</p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/?attachment_id=8708" rel="attachment wp-att-8708" ></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dailytalk.ch/raketen-abwehrsystem/f-22_raptor/" rel="attachment wp-att-8717" ><img class="alignnone size-full wp-image-8717" title="F-22 Raptor Stealthfighter" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2010/08/F-22_raptor.jpg" alt="F-22 Raptor Stealthfighter" width="500" height="314" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Amerikanischer Luftüberlegenheitsjäger mit Tarnkappeneigenschaft vom Typ F-22 Raptor. <br />
Unsere F/A 18 gehört bereits zum alten Eisen. (Für weitere Infos aufs Bild klicken)</p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/?attachment_id=8708" rel="attachment wp-att-8708" ></a></p>
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		<title>Der Bundesrat sollte sich schämen</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/der-bundesrat-sollte-sich-schamen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 16:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Bundesrat sollte sich schämen, dass er sich vor Libyens Diktator Gaddafi in die Hose gemacht hat. Unsere Schweizer Armee taugt zwar trotz Kosten in Milliardenhöhe nichts, doch die libyische Armee ist auch nicht unbedingt zum fürchten. Hier ein paar Zahlen aus dem Jahr 2002, die ich im Internet gefunden habe und die einen ungefähren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dailytalk.ch/der-bundesrat-sollte-sich-schamen/libyan_tanks/"  rel="attachment wp-att-7480"><img src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2010/06/Libyan_tanks-150x102.jpg" alt="Libyan Tanks" title="Libyan Tanks" width="150" height="102" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7480" /></a>Unser Bundesrat sollte sich schämen, dass er sich vor Libyens Diktator Gaddafi in die Hose gemacht hat. Unsere Schweizer Armee taugt zwar trotz Kosten in Milliardenhöhe nichts, doch die libyische Armee ist auch nicht unbedingt zum fürchten. Hier ein paar Zahlen aus dem Jahr 2002, die ich im Internet gefunden habe und die einen ungefähren Eindruck von der ach so grossen Gefahr aus der Wüste geben können.</p>
<p>Libyen hat ca. 76&#8217;000 aktive Soldaten. Davon sind ca. 35&#8217;000 bei den Landstreitkräften, 23&#8217;000 bei den Luftstreitkräften und 8&#8217;000 bei den Seestreitkräften. Dazu kommen noch 40&#8217;000 Reservisten. Wehrtaugliche Männer im Alter von 15-49 Jahren hat Libyen ca. 866&#8217;000.  Im Jahr 2000 gab Libyen ca. 1.1 Milliarden US-Dollar für Verteidigungsausgaben aus. Das ist ein Bruchteil der Steuergelder, die wir für die Schweizer Armee ausgeben.</p>
<p>Die Bewaffnung der Beduinen-Truppe von Kameltreiber Gaddafi ist auch nicht auf dem neusten Stand. Die Wüstentruppe hat alte T-72, T-62 und T-55 Panzer. Das ist sowjetische Kriegstechnik aus den 1960er und 1970er Jahren!!! Wieviele davon noch fahrtüchtig und einsatzfähig sind, ist fraglich. In diesem Jahr verhandelte Lybien gerade mit Russland über den Kauf von 20 Kampfflugzeugen, vermutlich alte MIG&#8217;s, und zwei Luftabwehrlenkwaffensystemen vom <a target="_blank" href="http://www.enemyforces.net/missiles/s300pmu2.htm" >Typ S-300PMU2</a>.</p>
<p>Unsere Armee mag ja eine der schlechtesten der Welt sein, doch dass die libysche Arme eine der besten Armeen sein soll, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Ich bin überzeugt, dass die Israelis ihre Bürger aus den Händen dieses Kameltreiber-Schurken befreit hätten.  Die hätten eventuell sogar eine Bombe auf sein Zelt geworfen. Aber Schweizer Politiker scheissen sich vor so einem Kameltreiber in die Hosen und lassen sich auf der internationalen Bühne wie Vollidioten vorführen. Man sollte den Bundesrat wegen unwürdigen Verhaltens und Feigheit vor dem Feind in die Wüste schicken.</p>
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		<title>Spillmanns strategische Kurzsichtigkeit</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/spillmanns-strategische-kurzsichtigkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut Sicherheitsexperte Kurt R. Spillmann muss die Schweiz ihre Sicherheit als Teil der europäischen erkennen. Alles andere hält er für Folklore und Augenwischerei. Doch stimmt das wirklich? Ist es wirklich besser, wenn wir unsere Armee in ein europäisches Verteidigungskonzept stellen? Ist es nicht naiv, wenn man sich auf die Loyalität anderer Staaten stützt? Kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dailytalk.ch/spillmanns-strategische-kurzsichtigkeit/swisstank/" rel="attachment wp-att-7728" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7728" title="Swiss Tank" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/2010/03/SwissTank-150x112.jpg" alt="Swiss Tank" width="150" height="112" /></a>Laut Sicherheitsexperte <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Illusion-der-autonomen-Landesverteidigung/story/19994448" >Kurt R. Spillmann</a> muss die Schweiz ihre Sicherheit als Teil der europäischen erkennen. Alles andere hält er für Folklore und Augenwischerei. Doch stimmt das wirklich? Ist es wirklich besser, wenn wir unsere Armee in ein europäisches Verteidigungskonzept stellen? Ist es nicht naiv, wenn man sich auf die Loyalität anderer Staaten stützt? Kann man den EU-Staaten wirklich trauen? Kann man dem Konstrukt EU trauen? Was geschieht im Konfliktfall? Werden uns deutsche Truppen zur Hilfe eilen wenn Deutschland selbst angegriffen werden sollte? Können wir uns auf französische Truppen verlassen wenn es in Frankreich einen Generalstreik geben sollte? Wollen wir im Notfall fremde Truppen im Land?<span id="more-5535"></span></p>
<p>Wir sollten unser Sicherheitskonzept nicht auf andere Staaten abstützen. Diese sind nicht zuverlässig. Die Zusammenarbeit mit anderen Staaten ist immer von politischen und wirtschaftlichen Beziehungen abhängig. Was wir brauchen ist eine moderne Armee, welche die Aufgaben unserer Bundesverfassung wahrnehmen kann. Diese Armee muss in der Lage sein unser Land zu verteidigen, auch gegen moderne Bedrohungen! Auslandeinsätze der Armee sollten auf Trainingseinsätze z.B. für Kampfpiloten beschränkt sein. Einbeziehen ins Verteidigungskonzept solle man hingegen die Aussenpolitik. Dies würde allerdings einen Kurswechsel in der Aussenpolitik nötig machen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Schweizer Aussenpolitik nämlich leider in die falsche Richtung entwickelt. Die Schweiz hat sich in diverse aussenpolitische Abenteuer begeben und damit unnötige Angriffsflächen geboten.</p>
<p>Ein Beispiel: 1999 entschied der Bundesrat sich militärisch an der Kosovo-Friedenstruppe KFOR zu beteiligen. Diese Friedenstruppe basierte auf der UN-Resolution 1244. Begründet wurde der Einsatz mit der angeblichen humanitären Tradition unseres Landes. Zudem wollte man mit der Friedenstruppe dafür sorgen, dass die Flüchtlinge so schnell wie möglich wieder nachhause gehen können. Diese Flüchtlinge wurden übrigens von unserer Landesregierung unter dem Vorwand der humanitären Tradition leichtfertig aufgenommen. Der Krieg im Kosovo ist seit 1999 vorbei. Viele der ehemaligen Flüchtlinge leben aber immer noch in der Schweiz. Nur wenige haben unser Land verlassen nachdem man sie mit Geld dazu ermutigt hat. Im Jahr 2002 trat die Schweiz schliesslich der UNO bei. 2008 erkannte die Schweiz den einseitig ausgerufenen unabhängigen Kosovo an. <a href="http://www.dailytalk.ch/calmy-rey-stellt-schweizer-neutralitat-in-frage/" >Die Neutralität unseres Landes ist seither Geschichte.</a></p>
<p>Hinter dieser Politik stecken linke Politiker wie unsere Aussenministerin <a href="http://www.dailytalk.ch/calmy-rey-fallt-bundesrat-erneut-in-den-rucken/" >Micheline Calmy-Rey</a>. Sie haben dem Ansehen unseres Landes mit ihrer Politik nachhaltig geschadet. Die Schweiz tut gut daran sich nicht in fremde Händel einzumischen. Die Aussenpolitik sollte ihre internationale Tätigkeit auf die Wahrung von Wirtschaftsinteressen und die Beschaffung bzw. den Verkauf von Rüstungsgütern beschränken. Damit sind wir jahrzehntelang sehr gut gefahren. Folglich sollten wir wieder auf diese Politik zurück kommen. Dann werden wir auch nicht so schnell zu einer Zielscheibe für Attentäter aus der dritten Welt bzw. islamischen Ländern.</p>
<p>Der Einbezug der Aussenpolitik ins Sicherheitskonzept des Landes ist auch deshalb notwendig weil die Schweiz in den letzten Jahren immer wieder Zielscheibe von fremden Staaten wurde, welche unseren Finanzplatz angegriffen haben. Viele dieser Angriffe hätte man mit einer intelligenten Aussenpolitik abwehren können. Unser Bundesrat hätte es zum Beispiel nicht einfach so hinnehmen dürfen, dass die Schweiz auf einer grauen Liste der OECD geführt wird. Aussenministerin<a target="_blank" href="http://www.bluewin.ch/de/index.php/21,134169/Calmy-Rey_wollte_OECD_fuer_Arbeit_loben/" > Calmy-Rey wollte dem Generalsekretär der OECD dafür jedoch sogar noch danken</a>!</p>
<p>Auch Konflikte wie jener in Libyen hätten allenfalls verhindert werden können. Hannibal Gaddafi hat wohl nicht umsonst gefordert, dass man Aussenministerin Micheline Calmy-Rey (SP) in den Genfersee werfen soll.</p>
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		<title>Die Schweizer Armee ist dienstuntauglich</title>
		<link>http://www.dailytalk.ch/die-schweizer-armee-ist-dienstuntauglich/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 09:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aufgaben der Schweizer Armee sind in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wie folgt vorgegeben: Bundesverfassung Art. 2, Abs. 1 Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes. Bundesverfassung Art. 58, Abs. 2 Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img alt="Swiss Army" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/SwissArmy.jpg" class="alignnone" width="95%" height="244" /></center></p>
<p>Die Aufgaben der Schweizer Armee sind in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wie folgt vorgegeben:<span id="more-2836"></span></p>
<blockquote><p><strong>Bundesverfassung Art. 2, Abs. 1</strong><br />
Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.</p>
<p><strong>Bundesverfassung Art. 58, Abs. 2</strong><br />
Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen. Das Gesetz kann weitere Aufgaben vorsehen.</p></blockquote>
<p>Leider ist die Schweizer Armee zurzeit nicht in der Lage ihren verfassungsmässigen Auftrag zu erfüllen. Die Schuld für den desolaten Zustand der Armee trägt die Politik. Anstatt sich für eine Armee einzusetzen, die den verfassungsmässigen Auftrag (Wahrung der Unabhängigkeit und der Sicherheit des Landes, Landesverteidigung und Friedenserhaltung) erfüllen kann, diskutieren Politiker lieber über internationale Einsätze für die Schweizer Armee, die angeblich der &#8220;Friedenserhaltung&#8221; dienen. Damit werden sie jedoch höchstens einem Teilauftrag (der Friedenserhaltung in weit entfernten Ländern) gerecht. Dies führt dazu, dass wir eine Armee haben, die zwecks &#8220;Friedensförderung&#8221; zwar Beobachter und Entwicklungshelfer in ferne Regionen der Welt entsenden kann, jedoch nicht in der Lage ist das eigene Land zu verteidigen bzw. für die Unabhängigkeit des eigenen Landes zu garantieren. Der Nutzen teurer  internationaler Einsätze von Schweizersoldaten für den Frieden ist letztlich fragwürdig. Ebensogut könnte man die Steuergelder, die dafür verschwendet werden, in Entwicklungsprojekte stecken.</p>
<p><strong>Was müssten unsere Politiker tun, damit unsere Armee wieder diensttauglich wird und den verfassungsmässigen Auftrag erfüllen kann?</strong></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten muss man sich überlegen wie die in der Verfassung gestellten Aufgaben durch Angreifer gefährdet werden können. Es werden zwei feindliche Bedrohungsarten unterschieden. Angriff durch konventionelle Truppen und Angriff durch Terrorgruppen. Die Armee muss bei beiden Bedrohungsarten in der Lage sein ihren verfassungsmässigen Auftrag zu erfüllen. Dies kann wie folgt erreicht werden:</p>
<p>1. Grundlegende Armeereform mit dem Ziel die Organisation der Armee und ihre Infrastruktur auf den aktuellen Stand zu bringen. Eine moderne Verteidigungsarmee kann auf einen hervorragenden Nachrichtendienst zurückgreifen und ist in der Lage schnell und flexibel zu agieren. Sie muss in der Lage sein die dazu notwenigen Kräfte schnellstmöglich aufbieten bzw. aktivieren zu können und sollte über eine dezentrale Infrastruktur verfügen um möglichst wenig zentrale Angriffspunkte zu bieten. Angreifer sollten nicht die Möglichkeit haben mit einem zentralen Schlag die gesamte Armee ausser Gefecht zu setzen.</p>
<p>2. Modernisierung der Bewaffnung, damit die Armee in der Lage ist das Land gegen moderne Bedrohungen zu verteidigen. Eine Armee, welche die Unabhängigkeit des Landes garantieren soll, muss in der Lage sein, den Schweizer Luftraum gegen Luftangriffe (durch Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Drohnen, Raketen) zu verteidigen und Bodenoffensiven potentieller Angreifer stoppen und zurückschlagen zu können.</p>
<p>Wie Kampfhubschrauber Bodentruppen unterstützen können:<br />
<center><p><a href="http://www.dailytalk.ch/die-schweizer-armee-ist-dienstuntauglich/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></center></p>
<p>Leider ist unsere Armee waffentechnisch falsch ausgerüstet. Zur Verteidigung des Luftraums verfügt die Luftwaffe mit der F/A18 Hornet über einen grossen Mehrzweck-Kampfbomber (in zu geringer Anzahl) und ist somit nur bedingt in der Lage den Luftraum zu verteidigen bzw. Bodentruppen gegen Luftangriffe zu schützen. Für die gestellten Aufgaben wären moderne Abfangjäger und Kampfhubschrauber sowie Drohnen geeigneter. Zudem ist die Schweizer Armee nicht in der Lage Angriffe mit Langstreckenatomraketen (die z.B. von einem nordafrikanischen Diktator oder von einer allfälligen Taliban-Regierung in Pakistan wegen der Minarett-Inititive auf die Schweiz abgefeuert wird) abzuwehren.</p>
<p>Was die Luftwaffe dringend benötigt um den Luftraum Schweiz zu sichern und Stellungen der Bodentruppen zu schützen:<br />
- Die besten Abfangjäger in ausreichender Anzahl um den Luftraum gegen Angriffe durch Kampfbomber und Drohnen zu verteidigen<br />
- Kampfhubschrauber um Bodenoffensiven (für das zurückschlagen von Angriffen) zu unterstützen und den Luftraum für Bodentruppen zu sichern.<br />
- Ausreichend Drohnen (für Observierung und Kampf)<br />
- Ein mobiles Abwehrsystem um feindliche Langstreckenraketen abzufangen. (Idee: mit kleineren und schnelleren Raketen sollte es möglich sein grosse und langsamere Raketen abzufangen.)</p>
<p>Was die Bodentruppen zusätzlich benötigen:<br />
Waffen mit grosser Feuerkraft, die es ermöglichen das Mittelland zu verteidigen (z.B. Mehrfachraketenwerfer). Wegen der prinzipbedingt grösseren Streuung der Geschosse ist der Mehrfachraketenwerfer eine typische Flächenfeuerwaffe, die ein vorher genau erkundetes Zielgebiet in kürzester Zeit mit einem massiven Feuerschlag belegt. Eine Batterie von vier BM-30 Mehrfach-Raketenwerfern mit insgesamt 48 Raketen eine Zielfläche von ca. 800 × 800 m (640.000 m²) ein. Das Zielgebiet wird innerhalb von 20 Sekunden mit insgesamt 31.008 Bomblets (Submunition) der Raketen überschüttet. Auch ist es möglich, mittels Mehrfach-Raketenwerfern in kürzester Zeit Minensperren zu erstellen. Eine Batterie von vier BM-27-Systemen innerhalb von 20 Sekunden eine Fläche von 650 × 650 m mit 19.968 Sück PFM-1S Antipersonenminen eindecken.</p>
<p>Anbei noch ein kreativer Beitrag um den Gedankenhorizont etwas zu erweitern:<br />
<center><p><a href="http://www.dailytalk.ch/die-schweizer-armee-ist-dienstuntauglich/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></center></p>
<p>Leider denkt unsere Armeeführung zur Zeit an ganz andere Spielzeuge. Zumindest erhält man diesen Eindruck wenn man Medienberichte liest. So ist von Truppentransportflugzeugen und Tranporthubschraubern die Rede. Dabei verfügt die Schweizer Armee mit dem Superpuma ja bereits über einen Tranporthubschrauber. Wie sie mit einem Superpuma jedoch den Luftraum über Bodentruppen verteidigen will bzw. Bodenoffensiven mit Luftangriffen unterstützen möchte ist mir schleierhaft. Daran hat offenbar niemand gedacht. Offensichtlich versucht man den verfassungsmässigen Auftrag damit zu erfüllen indem man für teures Geld Schweizer Soldaten rund um den Globus auf Sightseeing-Tour und Vergnügungsreisen schickt. Aus meinem Blickwinkel der völlig falsche Ansatz!</p>
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