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	<title>DAILYTALK.CH &#187; Armeereform</title>
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  <title>DAILYTALK.CH</title>
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		<title>Linke wollen Landesverteidigung schwächen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SP will will die Schweizer Armee grundlegend reformieren. Sie stützt sich dabei auf eine Gefälligkeitsstudie, welche sie beim deutschen Militärexperten Lutz Unterseher in Auftrag gegeben hat. Unterseher zufolge solle sich die Schweizer Armee auf zwei Hauptaufgaben beschränken. So soll sie nur noch die Lufthoheit über der Schweiz garantieren und Truppen für Auslandeinsätze bereitstellen. Dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SP will will die Schweizer Armee grundlegend reformieren. Sie stützt sich dabei auf eine Gefälligkeitsstudie, welche sie beim deutschen Militärexperten Lutz Unterseher in Auftrag gegeben hat. Unterseher zufolge solle sich die Schweizer Armee auf zwei Hauptaufgaben beschränken. So soll sie nur noch die Lufthoheit über der Schweiz garantieren und Truppen für Auslandeinsätze bereitstellen. Dafür wären Laut Unterseher noch 10&#8217;000 Söldner und 40&#8217;000 Bereitschaftskräfte nötig.  </p>
<p>Ich lehne die geforderte Armeereform der SP  aus folgenden Gründen ab:</p>
<ul>
<li>Die  SP-Armeereform würde den Hauptauftrag der Armee ändern.</li>
<li>Sie würde unsere Landesverteidigung schwächen.</li>
<li>Sie würde die Sicherheitspolitik der Schweiz dem Wohlwollen ausländischer Mächte ausliefern.</li>
<li>Sie würde das Ende unserer Milizarmee bedeuten.</li>
<li>Die Schweiz könnte dadurch zur Zielscheibe des internationalen Terrorismus werden.</li>
</ul>
<p>Die Armee hat den Auftrag:</p>
<blockquote><dl compact="compact">
<dt>a.</dt>
<dd>zur Verhinderung von Kriegen und Erhaltung des Friedens beizutragen;</dd>
<dt>b.</dt>
<dd>die Schweiz zu verteidigen und ihre Bevölkerung zu schützen;</dd>
<dt>c.</dt>
<dd>zur Friedensförderung im internationalen Rahmen Beiträge zu leisten;</dd>
<dt>d.</dt>
<dd>bei schwerwiegenden Bedrohungen der inneren Sicherheit sowie insbesondere bei der Bewältigung von Katastrophen im In- und Ausland die zivilen Behörden zu unterstützen, wenn deren Mittel nicht mehr ausreichen.</dd>
</dl>
<p>(<a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/510_107_0/a4.html" title="Auftrag der Armee" >Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Die Landesverteidigung ist der Hauptauftrag unserer Milizarmee. Die Wahrung der Lufthoheit ist zwar ein zentraler Bestandteil einer Landesverteidigung, doch damit alleine kann man ein Land nicht verteidigen. Mit einer kleinen Söldnertruppe von 10&#8217;000 Mann wäre die Schweiz im Ernstfall auf ausländische Allianzpartner angewiesen. Diese Allianzen versagen jedoch oft gerade in Krisenzeiten. Siehe Polen im Jahr 1939. Keine einzige Schutzmacht ist Polen zu Hilfe geeilt. Eine Söldnertruppe wäre das Ende unserer Milizarmee. Milizsoldaten verteidigen ihre Heimat aufgrund ihrer emotionalen Bindung zum Vaterland jedoch beherzter und mit höherer Motivation als Söldner, die nur für Sold kämpfen. Auslandeinsätze Schweizerischer Söldnertruppen sind eine Gefahr für die innere Sicherheit der Schweiz, denn sie untergraben die Neutralität der Schweiz. Ein Land, welches via UNO im Auftrag von Grossmächten handelt, ist nicht mehr neutral. Es besteht die Gefahr, dass Auslandeinsätze Reaktionen provozieren, die sich in der Schweiz in Form von Terrorismus entladen.</p>
<p>Die Schweizer Milizarmee symbolisiert die Entschlossenheit und den Willen von pflichtbewussten Schweizer Bürgern, ihre Heimat bis zum Äussersten zu verteidigen. Das ist ein wichtiges Signal an die Adresse solcher, die gerne hin und wieder eine Kavallerie in unser Land schicken möchten. Der Glaube, dass die Zeit der konventionellen Kriege vorbei ist, ist ein Irrglaube. Die konventionellen Kriege sind weltweit nach wie vor am verbreitetesten. Wenn sich die Krise in Europa zuspitzen sollte und die EU daran zugrunde geht, könnte sich die Sicherheitslage in Europa grundlegend ändern. Internationale Verteidigungsbündnisse könnten dabei zerbrechen. Wir sehen anlässlich der gegenwärtigen Krise bereits Auflösungserscheinungen in der EU. Ich denke da an Schengen, die Personenfreizügigkeit und bilaterale Abkommen mit der Schweiz. Frankreich und Dänemark machten die Grenzen dicht, Spanien setzte die Personenfreizügigkeit mit rumänischen EU-Bürgern aus und Deutschland handelte mit der Schweiz ein separates Steuerabkommen aus und umging dabei die EU. Das sollte jedem zu denken geben, der mit offenen Augen die Welt beobachtet. Denn es deutet daraufhin, dass sich jeder EU-Staat am Ende selber am nächsten ist.</p>
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		<title>Die Schweizer Armee ist dienstuntauglich</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 09:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesverfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Armee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufgaben der Schweizer Armee sind in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wie folgt vorgegeben: Bundesverfassung Art. 2, Abs. 1 Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes. Bundesverfassung Art. 58, Abs. 2 Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img alt="Swiss Army" src="http://www.dailytalk.ch/wp-content/uploads/bilder/SwissArmy.jpg" class="alignnone" width="95%" height="244" /></center></p>
<p>Die Aufgaben der Schweizer Armee sind in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wie folgt vorgegeben:<span id="more-2836"></span></p>
<blockquote><p><strong>Bundesverfassung Art. 2, Abs. 1</strong><br />
Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.</p>
<p><strong>Bundesverfassung Art. 58, Abs. 2</strong><br />
Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen. Das Gesetz kann weitere Aufgaben vorsehen.</p></blockquote>
<p>Leider ist die Schweizer Armee zurzeit nicht in der Lage ihren verfassungsmässigen Auftrag zu erfüllen. Die Schuld für den desolaten Zustand der Armee trägt die Politik. Anstatt sich für eine Armee einzusetzen, die den verfassungsmässigen Auftrag (Wahrung der Unabhängigkeit und der Sicherheit des Landes, Landesverteidigung und Friedenserhaltung) erfüllen kann, diskutieren Politiker lieber über internationale Einsätze für die Schweizer Armee, die angeblich der &#8220;Friedenserhaltung&#8221; dienen. Damit werden sie jedoch höchstens einem Teilauftrag (der Friedenserhaltung in weit entfernten Ländern) gerecht. Dies führt dazu, dass wir eine Armee haben, die zwecks &#8220;Friedensförderung&#8221; zwar Beobachter und Entwicklungshelfer in ferne Regionen der Welt entsenden kann, jedoch nicht in der Lage ist das eigene Land zu verteidigen bzw. für die Unabhängigkeit des eigenen Landes zu garantieren. Der Nutzen teurer  internationaler Einsätze von Schweizersoldaten für den Frieden ist letztlich fragwürdig. Ebensogut könnte man die Steuergelder, die dafür verschwendet werden, in Entwicklungsprojekte stecken.</p>
<p><strong>Was müssten unsere Politiker tun, damit unsere Armee wieder diensttauglich wird und den verfassungsmässigen Auftrag erfüllen kann?</strong></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten muss man sich überlegen wie die in der Verfassung gestellten Aufgaben durch Angreifer gefährdet werden können. Es werden zwei feindliche Bedrohungsarten unterschieden. Angriff durch konventionelle Truppen und Angriff durch Terrorgruppen. Die Armee muss bei beiden Bedrohungsarten in der Lage sein ihren verfassungsmässigen Auftrag zu erfüllen. Dies kann wie folgt erreicht werden:</p>
<p>1. Grundlegende Armeereform mit dem Ziel die Organisation der Armee und ihre Infrastruktur auf den aktuellen Stand zu bringen. Eine moderne Verteidigungsarmee kann auf einen hervorragenden Nachrichtendienst zurückgreifen und ist in der Lage schnell und flexibel zu agieren. Sie muss in der Lage sein die dazu notwenigen Kräfte schnellstmöglich aufbieten bzw. aktivieren zu können und sollte über eine dezentrale Infrastruktur verfügen um möglichst wenig zentrale Angriffspunkte zu bieten. Angreifer sollten nicht die Möglichkeit haben mit einem zentralen Schlag die gesamte Armee ausser Gefecht zu setzen.</p>
<p>2. Modernisierung der Bewaffnung, damit die Armee in der Lage ist das Land gegen moderne Bedrohungen zu verteidigen. Eine Armee, welche die Unabhängigkeit des Landes garantieren soll, muss in der Lage sein, den Schweizer Luftraum gegen Luftangriffe (durch Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Drohnen, Raketen) zu verteidigen und Bodenoffensiven potentieller Angreifer stoppen und zurückschlagen zu können.</p>
<p>Wie Kampfhubschrauber Bodentruppen unterstützen können:<br />
<center><p><a href="http://www.dailytalk.ch/die-schweizer-armee-ist-dienstuntauglich/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></center></p>
<p>Leider ist unsere Armee waffentechnisch falsch ausgerüstet. Zur Verteidigung des Luftraums verfügt die Luftwaffe mit der F/A18 Hornet über einen grossen Mehrzweck-Kampfbomber (in zu geringer Anzahl) und ist somit nur bedingt in der Lage den Luftraum zu verteidigen bzw. Bodentruppen gegen Luftangriffe zu schützen. Für die gestellten Aufgaben wären moderne Abfangjäger und Kampfhubschrauber sowie Drohnen geeigneter. Zudem ist die Schweizer Armee nicht in der Lage Angriffe mit Langstreckenatomraketen (die z.B. von einem nordafrikanischen Diktator oder von einer allfälligen Taliban-Regierung in Pakistan wegen der Minarett-Inititive auf die Schweiz abgefeuert wird) abzuwehren.</p>
<p>Was die Luftwaffe dringend benötigt um den Luftraum Schweiz zu sichern und Stellungen der Bodentruppen zu schützen:<br />
- Die besten Abfangjäger in ausreichender Anzahl um den Luftraum gegen Angriffe durch Kampfbomber und Drohnen zu verteidigen<br />
- Kampfhubschrauber um Bodenoffensiven (für das zurückschlagen von Angriffen) zu unterstützen und den Luftraum für Bodentruppen zu sichern.<br />
- Ausreichend Drohnen (für Observierung und Kampf)<br />
- Ein mobiles Abwehrsystem um feindliche Langstreckenraketen abzufangen. (Idee: mit kleineren und schnelleren Raketen sollte es möglich sein grosse und langsamere Raketen abzufangen.)</p>
<p>Was die Bodentruppen zusätzlich benötigen:<br />
Waffen mit grosser Feuerkraft, die es ermöglichen das Mittelland zu verteidigen (z.B. Mehrfachraketenwerfer). Wegen der prinzipbedingt grösseren Streuung der Geschosse ist der Mehrfachraketenwerfer eine typische Flächenfeuerwaffe, die ein vorher genau erkundetes Zielgebiet in kürzester Zeit mit einem massiven Feuerschlag belegt. Eine Batterie von vier BM-30 Mehrfach-Raketenwerfern mit insgesamt 48 Raketen eine Zielfläche von ca. 800 × 800 m (640.000 m²) ein. Das Zielgebiet wird innerhalb von 20 Sekunden mit insgesamt 31.008 Bomblets (Submunition) der Raketen überschüttet. Auch ist es möglich, mittels Mehrfach-Raketenwerfern in kürzester Zeit Minensperren zu erstellen. Eine Batterie von vier BM-27-Systemen innerhalb von 20 Sekunden eine Fläche von 650 × 650 m mit 19.968 Sück PFM-1S Antipersonenminen eindecken.</p>
<p>Anbei noch ein kreativer Beitrag um den Gedankenhorizont etwas zu erweitern:<br />
<center><p><a href="http://www.dailytalk.ch/die-schweizer-armee-ist-dienstuntauglich/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></center></p>
<p>Leider denkt unsere Armeeführung zur Zeit an ganz andere Spielzeuge. Zumindest erhält man diesen Eindruck wenn man Medienberichte liest. So ist von Truppentransportflugzeugen und Tranporthubschraubern die Rede. Dabei verfügt die Schweizer Armee mit dem Superpuma ja bereits über einen Tranporthubschrauber. Wie sie mit einem Superpuma jedoch den Luftraum über Bodentruppen verteidigen will bzw. Bodenoffensiven mit Luftangriffen unterstützen möchte ist mir schleierhaft. Daran hat offenbar niemand gedacht. Offensichtlich versucht man den verfassungsmässigen Auftrag damit zu erfüllen indem man für teures Geld Schweizer Soldaten rund um den Globus auf Sightseeing-Tour und Vergnügungsreisen schickt. Aus meinem Blickwinkel der völlig falsche Ansatz!</p>
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