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	<title>DAILYTALK.CH &#187; Nationalrat</title>
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		<title>Wie wird man Nationalrat?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 00:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grundsätzlich hat jeder mündige Schweizer ab 18 Jahren das Recht für den Nationalrat zu kandidieren. Laut Artikel 149 der Bundesverfassung ist der Nationalrat aus 200 Abgeordneten des Schweizervolkes zu bilden. Die Sitze werden nach der Bevölkerungszahl auf die Kantone verteilt, wobei jeder Kanton mindestens einen Nationalratssitz hat. Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri haben aufgrund ihrer geringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich hat jeder mündige Schweizer ab 18 Jahren das Recht für den Nationalrat zu kandidieren. Laut <a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a149.html" title="Nationalrat" >Artikel 149</a> der Bundesverfassung ist der Nationalrat aus 200 Abgeordneten des Schweizervolkes zu bilden. Die Sitze werden nach der Bevölkerungszahl auf die Kantone verteilt, wobei jeder Kanton mindestens einen Nationalratssitz hat. Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri haben aufgrund ihrer geringen Einwohnerzahl nur einen Nationalratssitz. (<a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw11/lfp/A1.html" >Quelle</a>)  Aus diesem Grund wird in diesen Kantonen der Nationalrat nach dem Majorzsystem gewählt. Bei den übrigen Kantonen wird der Nationalrat nach dem Proporzsystem gewählt.</p>
<p>Bei Proporzwahlen hat man nur eine Chance auf eine Wahl, wenn man es auf die Liste eine Partei oder einer von einer bestimmten Anzahl Stimmberechtigter <a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/161_1/a24.html" title="Unterzeichnungsquoren" >bestätigten Gruppe</a> schafft. Wobei die nominierenden Organe der Partei mittels Platzierung der Kandidaten auf der Liste Einfluss auf die Wahlchancen nehmen können. So werden wiederkehrende Kandidaten und Frauenkandidaturen häufig an die Spitze einer Liste gesetzt. Dadurch erhöhen sich ihre Wahlchancen.</p>
<p>Um den Wahlkampf erfolgreich zu bestreiten benötigt man finanzielle Mittel für Werbung in eigener Sache. Dazu gehören Plakate, Inserate, Flyer und eine eigene Webseite, auf der man seine Botschaften platzieren kann. Zudem sollte man an möglichst vielen Wahlveranstaltungen auftreten und die Chance nützen sich dem Stimmvolk bekannt zu machen. Dabei sollte man sich von seiner besten Seite präsentieren. Um die Bekanntheit zu erhöhen sollte man auch in den Medien auftreten. Zu diesem Zweck ist ein Medientraining und das Einstudieren von Parteibotschaften sinnvoll.</p>
<p>Kompetenz, Fähigkeit, Erfahrung, Intelligenz und Interesse an Politik alleine reicht also nicht aus um Nationalrat zu werden. Man muss erst eine Partei finden, die bereit ist einen als Kandidaten auf die Liste zu nehmen.  Je besser man auf dieser Liste platziert ist, desto höher stehen die Chancen gewählt zu werden. Dann muss man Geld haben um einen erfolgreichen Wahlkampf bestreiten zu können. Wobei einem hier die Parteien oder reiche Gönner teilweise unterstützen. Zudem muss man an Wahlveranstaltungen präsent sein und sich dort gut verkaufen können. Wenn es einem mit etwas Glück oder aufgrund des Geschlechts gelingt das Interesse der Medien auf sich zu ziehen, kann man seinen Bekanntheitsgrad steigern. Frauen haben aufgrund ihres geringeren Anteils in führenden Positionen in Politik und Wirtschaft immer noch einen Bonus und kommen oft in den Genuss von Frauenförderungsmassnahmen.</p>
<p>Wenn man keine Partei findet, die bereit ist einem auf eine Liste zu nehmen, sollte man eine eigene Partei gründen. Bis diese jedoch genügend stark ist um Nationalratskandidaten ins Rennen zu schicken, wird es ein paar Jahre dauern. Es sei denn man kann ein paar Bundesräte und Bundesparlamentarier für seine neue Partei gewinnen. So geschehen bei der BDP. Sektionsgründungen in allen Kantonen des Landes, fähige Parteikameraden, Anliegen, die grosse Teile der Bevölkerung beschäftigen und ein klares Parteiprofil, welches sich von bestehenden Parteien abgrenzt, erhöhen die Chancen für eine neue Partei.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw11/jus_index.html" >Leitfaden Nationalratswahlen 2011</a></p>
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		<title>Immunität: Nationalrat zeigt seine Gesinnung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 19:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parteipolitische Abrechnung im Nationalrat. Der Nationalrat entschied, dass die Immunität von Lucrezia Meier-Schatz und Jean-Paul Glasson nicht aufgehoben werden soll. Zuvor war er für die Aufhebung der Immunität von SVP-Parteipräsident Toni Brunner. Die Affäre um den ehemaligen Bundesanwalt Roschacher hat möglicherweise ein Nachspiel für SVP-Präsident Toni Brunner weil dieser angeblich eine Amtsgeheimnisverletzung begangen haben soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parteipolitische Abrechnung im Nationalrat. Der Nationalrat entschied, dass die Immunität von Lucrezia Meier-Schatz und Jean-Paul Glasson nicht aufgehoben werden soll. Zuvor war er für die Aufhebung der Immunität von SVP-Parteipräsident Toni Brunner.</p>
<p>Die Affäre um den ehemaligen Bundesanwalt Roschacher hat möglicherweise ein Nachspiel für SVP-Präsident Toni Brunner weil dieser angeblich eine Amtsgeheimnisverletzung begangen haben soll. (<a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/nationalrat_brunner__1.980838.html" >Quelle</a>) </p>
<p>Es ist immer noch unklärt, wer dem Generalsekretär des damaligen Justizministers Christoph Blocher den Entwurf eines vertraulichen Kommissionsberichts zur Ausschaltung von Bundesanwalt Valentin Roschacher zugespielt hat. Blocher war es dadurch möglich am 5.9.2007 zu den darin gegen ihn erhobenen Anschuldigungen Stellung zu nehmen.<span id="more-1044"></span></p>
<p>Lucrezia Meier-Schatz und Alt-Nationalrat Jean-Paul Glasson, die in der gleichen Affäre aufgrund ihrer Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden sollten, werden von der linken Mehrheit im Nationalrat jedoch weiterhin geschützt. Sie hatten mitten im Wahlkampf (Gesamterneuerungswahlen) am 5.9.2007 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der GPK voreilig eine Pressekonferenz einberufen und dabei dem damaligen Justizminister Christoph Blocher die Beteiligung an einem Komplott zur Absetzung des zuvor zurückgetretenen Bundesanwalts Roschacher unterstellt. Dabei wurden zum damaligen Zeitpunkt nichtgeprüfte angeblich &#8220;stichhaltige&#8221; Beweise zitiert, die sich rasch als unhaltbar bzw. falsch erwiesen.</p>
<p>Der Nationalrat folgte mit seinem Entscheid dem Antrag der Rechtskommission, welche diesen wie folgt begründete:</p>
<blockquote><p>
Die beiden GPK-Sprecher hätten sich vielleicht teilweise «unvorsichtig oder ungenau» geäussert. Es gebe aber keinen Grund zur Annahme, dass sie vorsätzlich eine Straftat, Amtsgeheimnisverletzung, Nötigung oder unrechtmässige Vereinigung &#8211; begangen hätten. </p></blockquote>
<p>Anbei ein Film, der die Verfehlungen von Meier-Schatz und Jean-Paul Glasson im Rahmen der CVP-Intrige gegen den damaligen Bundesrat Christoph Blocher aufzeigt.</p>
<p><center><p><a href="http://www.dailytalk.ch/immunitat-nationalrat-zeigt-seine-gesinnung/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></center></p>
<p><a href="http://www.dailytalk.ch/forum/allgemeine-themen-zur-nationalen-politik/" nationalrat-schutzt-kriminelle'/">Diskussion im Forum</a></p>
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